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> 11.02.99 < Ausgabe 06/99

Top News Online

    1. Gesetz - Handy im Flugzeug: Zwei Jahre Gefängnis
    2.
    Spitze - Dessous-Modenschau bricht alle Internet-Rekorder
    3.
    Studie - der netNewsLetter ist die Nummer zwei in Deutschland
    4.
    Trend - Der erste kostenlose Computer mit kleinem Haken

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* http://www.deka.de/neu/vlspar/vl_start.htm

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Top News Online

1. Gesetz - Handy im Flugzeug: Zwei Jahre Gefängnis!

Noch schnell einen Anruf im Büro, während das Flugzeug abhebt? Kein Problem - wenn Sie danach zwei Jahre Zeit haben. Soviel Zeit können Sie anschließend im Gefängnis verbringen, denn am letzten Freitag stimmte der Bundesrat dem Entwurf des neuen Luftverkehrsgesetzes zu und machte das bisherige Vergehen zu einem "Offizial-Delikt", das ein Einschreiten der Staatsanwaltschaft erforderlich macht.

Im Gesetz ist nun auch ein explizites Verbot von Mobiltelefonen und CD-Abspielgeräten verankert, während Laptops (ohne CD-Rom), Spiel-Computer, Walkmans und Video-Geräte weiterhin zugelassen sind.

Auch wenn man meist nur von potentiellen Gefahren hört - es gab schon einen Fall, bei dem eine Störung auf den Einfluss von Funkstrahlen zurückzuführen war. Der Auto-Pilot eines Fliegers fing plötzlich an, um einige hundert Fuß in der Höhe zu schwanken, obwohl der Pilot keinerlei Probleme der Geräte feststellen konnte. Als sich der erfahrene Kapitän dann in den Passagierraum begab, kam ihm ein funkgesteuertes Spielzeugauto auf dem Gang entgegen. Nachdem der kleine Inhaber seines Spielzeug beraubt worden war, hörten die Probleme unvermittelt auf.

Deswegen begrüße man diesen Beschluß, so Bernd Bockstahler von der Pilotenvereinigung Cockpit. Gerade im Luftverkehr gilt aus leicht einsehbaren Gründen immer noch das Prinzip "Vorsicht ist besser als Nachsicht".
Das neue Luftverkehrsgesetz bietet den Piloten endlich die nötige Rechtssicherheit, falls es zu einem Zwischenfall kommen sollte. Bisher konnten sie sich nämlich nur auf die schwammige Gesetzeslage aus der Luftverkehrsbetriebsordnung berufen.
Trotzdem sehe man, so Bockstahler weiter, diese Lösung nur als die letzte Möglichkeit an und hoffe auf die Vernunft und das Verständnis der Passagiere.

Übrigens, die Ausrede "Sie wissen wohl nicht, wer ich bin..." zieht in der Luftfahrt selten. Es ist nämlich schon vorgekommen, daß ein hochrangiger Wirtschafts-Boß, der sich dem Handy-Verbot nicht beugen wollte, die Maschine wieder verlassen mußte.

* http://www.lba.de

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2. Spitze - Dessous-Modenschau bricht alle Internet-Rekorde

Erneut verwunderten uns letzte Woche die amerikanischen Medien mit der Sensationsmeldung um eine Dessous-Medienschau. Ist es hierzulande doch selbstverständlich, eine mit Push-Up-BH bekleidete Claudia Schiffer auf dem Werbeplakat an der Bushaltestelle bestaunen zu können. Um so unverständlicher war es für uns, daß die Modenschau des US-Dessous-Herstellers Victoria's Secret am letzten Mittwoch alle Internet-Zugriffsrekorde brach.

Schon eine Stunde nach Eröffnung der Modenschau hatten rund eine Million Surfer die nur mit G-String-Tangas, Seidenhemdchen und Spitzen-BHs bekleideten Super-Models Tyra Banks, Heidi Klum, Stefanie Seymour und Laetitia Casta besucht. Noch am Mittwoch stieg die Zugriffszahl der 17minütigen Show auf rund zwei Millionen.

Das Mega-Ereignis wurde nicht nur ins Internet, sondern auch auf einen Riesen-Bildschirm an der New Yorker Wall Street übertragen. Das Unternehmen wollte damit in angemessener Umgebung seinen Börsen-Einstieg feiern.

Natürlich war das Ereignis auch terminlich hervorragend plaziert, denn schließlich ist am kommenden Sonntag Valentinstag. Wenn Sie also noch eine Geschenkidee brauchen: Hier bekommen Sie schon für ein paar hundert Dollar ein paar entzückende Zentimeter Stoff!

* http://webevents.broadcast.com/victoriassecret/fashionshow99/

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3. Studie - netNewsLetter ist die Nummer zwei in Deutschland

Laut GfK und W3B gehört eMail zu den wichtigsten Anwendungen der ca. 7 Mio deutschen Internet-Surfer. Trotzdem wird diese Form der "direkten Ansprache" von der deutschen Werbewirtschaft verkannt. Eine Ansicht, die sich ändern könnte, wenn die erste Studie zu diesem Thema in die Hände der richtigen Leute gelangt.

Dr. Thorsten Wichmann von Akademie.de fand heraus, daß informative oder unterhaltsame Newsletter nicht nur um einen Bruchteil der Printkosten herzustellen sind, sondern auch den Publikumsverkehr auf einer Web-Site deutlich erhöhen und zur Kundenbindung beitragen.

Außerdem haben Newsletter - im Gegensatz zur konventionellen Informationverbreitung einen enormen Zeitvorteil: die Daten sind meist innerhalb von wenigen Minuten beim Endkunden, und das zu einem Bruchteil der herkömmlichen Kosten.

Für unsere Redaktion war die Studie aber nicht nur interessant, sondern auch überaus erfreulich: Mit fast 19.000 Abonennten liegt der netNewsLetter mittlerweile im Bereich "Internet und Multimedia" auf Platz Zwei, unter den Newslettern aller Bereiche immerhin auf Platz Elf. Einen Platz vor dem Newsletter der Stern-Online-Redaktion!

++ Die Studie zum Nachlesen:
* http://www.akademie.de/tours/mailing/

++ und als Download (76K Word-Dokument):
* http://www.akademie.de/tours/mailing/studie.doc

++ Der erste Workshop "Mailing Listen"
* http://www.akademie.de/news/langtext.html?id=1247

++ Der Zukunftsmarkt Internet - topaktuelle G&J Studie
* http://medialine.focus.de/M/MF/MFF/MFFS/mffs.htm

PS: Sollten Sie sich kürzlich auch über unseren "Abonnentenrückgang" gewundert haben - des Rätsels Lösung liegt bei den Kollegen von T-Online. Vor zwei Wochen starteten die Postmaster eine große Aufräumaktion, bei der die bereits geschlossenen Accounts nun auch erstmals als "user unknown" gemeldet wurden. Aus diesem Grunde hatten wir auf einen Schlag 400 Abonnenten weniger.
Übrigens eine gute Möglichkeit, die Verläßlichkeit der Abonnentenzahlen anderer Newsletter zu überprüfen, denn diese Aktion muß sich auch bei anderen ausgewirkt haben...

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4. Trend - Der erste kostenlose Computer mit kleinem Haken

Das klingt zu schön, um wahr zu sein: die Firma Free-PC will amerikanischen Bürgern einen Compaq-PC mit 333 MHz-Prozessor, 4 GB-Festplatte,15-Zoll-Monitor, Softwarepaket, Modem und Internetzugang kostenlos anbieten!

Natürlich ist aber auch ein Haken dabei:
Kostenlos heißt nicht geschenkt, denn im Gegenzug müssen die User einen detaillierten Fragebogen über ihre Kaufgewohnheiten ausfüllen. Noch dazu dürfen sie nur 2 der 4 GB für eigene Programme und Daten nutzen, die andere 2 Gigabyte werden für die Werbebanner gebraucht, die auf der rechten Seite des Bildschirms ständig zu sehen sind.
Außerdem muß sich der User verpflichten, mindestens 10 Stunden im Monat online zu sein, ansonsten wählt sich der Computer selbständig ins Internet ein und lädt neue Werbungen herunter.

Free-PC sieht die allgegenwärtige Desktop-Werbung nicht als Problem: schließlich würde nur uninteressante Werbung als störend empfunden, die Reklame im Free-PC wäre dagegen auf das Kundenprofil abgestimmt und dank des großen Speicherplatzes mit Videos und Animationen aufwendig gestaltet.

Man kann gespannt sein, ob das Computer-gegen-Werbekunden-Geschäft nicht an zu großer Nachfrage scheitert. Mußte doch schon der Software-Gigant Microsoft erfahren, daß sogar 3stündige Online-Fragebögen die User nicht davon abhalten, einen Server virtuell zu stürmen. Aufgrund von Server-Überlastungen hat Microsoft das Angebot für ein kostenloses Office-2000 bereits zurückgenommen.

* http://www.free-pc.com

++ Dieses Programm wollte Microsoft im Tausch gegen eine 3-stündige Fragebogen-Aktion verschenken - Office2000:
* http://www.eu.microsoft.com/germany/office/

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Neue / empfehlenswerte Webpages

5.1 Das netNewsLetter-Special: Das Leben von König Hussein

Diese Woche starb nach einer erfolglosen Lymphknoten-Krebs-Behandlung König Hussein bin Talal von Jordanien im Alter von 64 Jahren.
Hussein war aufgrund seiner Bemühungen im Friedensprozeß im Nahen Osten einer der angesehensten Staatsmänner weltweit.
So war es kaum verwunderlich, daß rund 40 Staatsoberhäupter - darunter auch einige ehemalige Erzfeinde - Hussein die letzte Ehre erwiesen.

Aus diesem Anlass haben wir Ihnen die interessantesten und informativsten Links zur Person des Königs, zu Jordanien, dem Nahen Osten und dem Friedensprozeß zusammengestellt:

++ Die offizielle Homepage des jordanischen Königs:
* http://www.kinghussein.gov.jo/

++ Portraits und Chroniken über das Leben von König Hussein:
* http://www.spiegel.de/homepage/ausland/portrait1_au.html
* http://www.msnbc.de/news/28577.asp

++ Der Nachfolger: Husseins Sohn Abdullah bin Talal.
* http://www.stern.de/zhp/themadestages/1999/02/05/hussein2.html

++ Jordanien - Topographie und Politik, Religion und Geschichte, Kultur und Fotos aus einem faszinierendem Land:
* http://www.bg-bab.ac.at/jordan/index.htm

++ Reise-Informationen des Auswärtigen Amt für das Haschemitische Königreich Jordanien:
* http://www.auswaertiges-amt.de/5_laende/jor/index.htm

++ Eine Zeitleiste zum Nah-Ost-Konflikt:
* http://www.informatik.tu-muenchen.de/~naieem/JER/zeittafel.htm

++ "Hagalil Online" informiert über Israel, die Friedensbewegung, Palästina und den Nahen Osten:
* http://www.hagalil.com/

++ Die Glaubsgrundsätze und -lehren des Islams - eine Einführung:
* http://home.t-online.de/home/luckytours/islam.htm

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5.2 Je schlechter, desto aufmerksamer - Deutsche Werbung

Wie oft blättern Sie in einer Zeitschrift und können kaum glauben, daß es diese schlechte Haarwuchsmittel-Werbung, bei der man die Perücke des Models trotz der Anmerkung "nicht retuschiert" noch erkennt, wirklich in den Druck geschafft hat? Damit ist vielleicht bald Schluß, denn es gibt ja die German Worst Ad Gallery, den ersten Internet-Pranger für die schlechtesten Werbe-Anzeigen des Landes.

Zwischen den einfachsten Plagiaten (Wußten Sie, daß der Stern die Idee für eines seiner Titelbilder von einer US-Pharmafirma hat?) und den grausamsten Anzeigen finden Sie auch rund 300 alphabetisch sortierte Links zur Werbe-Branche.

Doch warum ist die deutsche Werbung im internationalen Vergleich eigentlich so schlecht? Auch diese Frage läßt die Worst Ad Gallery nicht unbeantwortet. Liegt es an den humorlosen Deutschen oder an der fehlenden Kreativität der Werbe-Macher? Lesen Sie es einfach im "Aufsatz" nach. Es lohnt sich!

Endlich mal ein sinnvoller Internet-Pranger, der auf keinen Fall vom Netz genommen werden sollte. Ob die Site aber ihr Ziel erreicht ist fraglich, denn "Je schlechter, desto merk!".

* http://www.worstad.com

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5.3 Kult: Diese Band gewinnt keine Grammys, sondern Nobelpreise

Girl-Groups gibt es inzwischen wie Sand am Meer, aber wohl nur eine einzige, die sich sowohl mit Musik als auch mit Teilchenphysik bestens auskennt: die Cernettes [:ZERNETTS].

Die vier Damen, die groovigen Soul im Stil der Supremes singen, arbeiten nämlich alle hauptberuflich am europäischen Teilchenbeschleunigerprojekt CERN in Genf. Als eine von ihnen sich 1990 über ihren Freund aufregte, der die Nächte mit physikalischen Versuchen statt mit ihr verbrachte, schrieb sie kurzerhand den Song You Only Love Your Collider (engl. Teilchenbeschleuniger), den sie mit ein paar Kolleginnen auf der nächsten CERN-Tagung unter großem Beifall zum Besten gab.

Seitdem sind die Cernettes von keiner Physikertagung oder Nobelpreisfeier mehr wegzudenken, denn Songs wie My Sweetheart is a Nobel Prize, Surfing on the Web oder Computer Games treiben sogar den müdesten Professor auf die Tanzfläche.
Und die Cernettes waren nicht nur die erste Band im Web (Tim Berners-Lee, der Erfinder des WWW, stellte als erstes ein Bild der Cernettes ins Netz), sondern warten auch mit Real-Audio und MP3-Versionen ihrer kultigen Songs auf.
Computerfreaks sind eben doch die treuesten Fans!

* http://sgvenus.cern.ch/musiclub/cernettes/

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5.4 Tickets: Last Second - Rio für DM 670!

Last-Minute-Angebote werden bei Urlaubern immer beliebter, da ist es kein Wunder, daß auch die altehrwürdige Lufthansa ihre Maschinen vollkriegen will. Über das Last-Minute-Reisebüro L'Tur kann man jetzt die günstigsten Lufthansa-Angebote abrufen und gleich online buchen.

Die Flüge werden einige Tage bis einige Stunden vor Abflug auf der Webseite angeboten und können sofort per Kreditkarte gekauft werden. Das Ticket wird gleich nach der Buchung am Lufthansa-Schalter des jeweiligen Flughafens ausgedruckt und liegt dort zur Abholung bereit.

Angebote wie Rio für DM 664, Toronto für DM 564 oder Hong Kong für DM 926 haben bei uns in der Redaktion für eine wahre Fernweh-Epidemie gesorgt.
Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie den nächsten Newsletter aus der Südsee oder Karibik bekommen...

* http://www.ltur.de/lufthansa.html

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5.5 Die sinnvollste Internet-Seite für sinnloses Wissen

In der Schule hat sich wohl jeder des öfteren gedacht: "Wie sinnlos, wozu brauch' ich das später?" Nun, die Web-Master der UselessKnowledge-Seite haben daraus ihren Job gemacht.

Auf dieser Homepage finden Sie nicht nur das sinnloseste Zitat des Tages, sondern auch die unnützesten Fakten, Wörter und uninteressantesten Tage der Weltgeschichte.
Und falls Sie sich nicht mehr erinnern können, warum Sie sich in der Schule den 8. 2. 1910 merken sollten - kein Problem, fragen Sie einfach die größte sinnlose Datenbank der Welt: damals wurden die amerikanischen Pfadfinder gegründet!

Haben Sie auch ein paar Sinnlosigkeiten im Kopf? Gehen Sie zu "Submit" und lassen Sie andere daran teilhaben!

* http://www.uselessknowledge.com

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TopNews Hardware / Software

6. Das erste MP3-Autoradio zum Selberbasteln

Bereits vor einem Vierteljahr berichteten wir über den Prototyp des ersten MP3-Autoradios EMPEG (netNewsletter 45/98). Einziger Nachteil des 2,1 GB-Musikvergnügens: der Preis beläuft sich noch immer auf US$ 949!
Dieses Vergnügen muß doch auch billiger zu bekommen sein, dachte sich der 19jährige College-Schüler Ryan Veety und veröffentlichte nun die "Bastel-Anleitung" für den ersten selfmade MP3-Car-Player. Preis dieser abenteuerlichen Konstruktion: "nur" US$ 345!

Als Betriebssystem für das auf einem Baby-AT-Board laufende Monstrum wählte Ryan natürlich Linux, denn als er sämtliche Netzwerk- und andere unnötigen Treiber entfernt hatte, war sein System nur noch 250KB groß und konnte so innerhalb von nur 20 Sekunden booten und den ersten MP3-Song starten.

Doch auch wenn der mit einem 9"-Display ausgestatte Player wesentlich günstiger ist als sein professioneller Kollege gibt es einige Nachteile:
Im Gegensatz zum EMPEG-Player paßt dieser Riese nicht mehr in den dafür vorgesehenen Konsolen-Platz, also muß die gesamte Konsole weichen. Und auch den Feldweg neben ihrem Haus sollten sie bei Ihren Spritztouren künftig lieber meiden, denn die Festplatte wird nur mit einigen Kabelbindern auf der Bodenplatte festgeschnallt.

Sicher eine interessante Sache, so ein Gerät nachzubauen, doch wer nicht mehrere Zentimeter dicke Kabelstränge im Auto herumliegen haben und auch mal getrost einen Bordstein hochfahren will, der sollte lieber die US$ 600 mehr investieren...

* http://www.ryanspc.com/carmp3/

++ Der professionelle Bruder von Ryans MP3-Player.
* http://www.empeg.com

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7. Monica saugt Ihre Downloads aus dem Internet (Mac-Freeware)

Zu welchem Programm könnte der Name "Monica" wohl passen? Genau, zu einem Download-Manager, der Ihre Downloads eigenständig aus dem Internet downloaded (in der Fachsprache - auch vor Monica L. - "saugt"). Doch wie kam der Programmierer nur auf den Namen Monica? Laut ReadMe-Datei ist das der Name seiner Katze, doch warum zeigt das Programm-Icon dann eine mittlerweile recht bekannte Amerikanerin?

Monica beherrscht den Download via ftp sowie http, und das sogar wenn der Service Provider nur Verbindungen über einen http-Proxy zuläßt.
Der Funktionsumfang von Monica läßt keine Wünsche offen: Man gibt Monica eine oder mehrere URLs, und sie beginnt diese Dateien sofort oder zu einem festgelegten Zeitpunkt später herunterzuladen. Bricht ein Download ab oder ist ein Server überlastet, dann nimmt Monica den abgebrochenen Download wieder auf bzw. versucht es solange, bis eine Verbindung wieder zustande kommt. Zudem ist man nicht auf einen Download-Vorgang beschränkt, sondern kann auch mehrere Dateien gleichzeitig herunterzuladen.

++ Gut und billig (nämlich kostenlos): Monica 1.6b15
* http://www.ziggy.speedhost.com/

++ Dieselben Funktionen, allerdings für den PC: GetRight
* http://www.getright.com

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OnlineMix

8. Die erste Programmiersprache mit Stereo-Sound-Unterstützung

Sie sind Informatik-Student der Fachhochschule Köln und freuen sich auf die neuen "Visual C++ Tips", direkt als CD-Rom von Microsoft. Doch Ihr CD-Rom findet keine Dateien, und trotzdem ist die CD nicht leer. So prüfen Sie die CD auf gut Glück in Ihrer Stereo-Anlage - und hören den neuesten "Gute Zeiten - Schlechte Zeiten"-Sampler.
Nein, das ist keine "Urban Legend" á la "Spinne in der Yucca-Palme", sondern pure Realität!

Thorsten Greise, Sohn des Bibliothekars der FH Köln, entdeckte diesen Fehler, der durch eine Panne in dem von Microsoft beauftragten Preßwerk in München entstanden ist. Dort waren anscheinend die bereits bespielten Rohlinge vertauscht und somit falsch bedruckt worden.

Nach Angaben von Microsoft können sich leider nicht alle Fans der Programmiersprache über dieses Mißgeschick freuen - nur 20 bis 25 Exemplare der musikalischen Ausgabe des Microsoft Press Buches "Inside Visual C++" von David Kruglinski gelangten in den Handel.

* http://www.microsoft.de

++ Wer den Sampler bestellen will, ordert am besten hier:
* http://www.cdnow.com

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9. Anklageschrift gegen Franz Fuchs jetzt im Internet

Die ganze Welt redete davon, als die Anklageschrift gegen Bill Clinton im Internet veröffentlicht wurde. Nun zeigt auch die kleine österreichische Steiermark ihre Internet-Kompetenz und veröffentlichte die Anklageschrift zu dem Prozeß der ganz Österreich derzeit erschüttert:

Franz Fuchs, der mutmaßliche Bombenattentäter, muß sich derzeit vor Gericht verantworten. Seine Anschläge sollen vier Menschen das Leben gekostet und sechs weitere schwer verletzt haben. Aber Fuchs will vor dem Richter nicht aussagen. Jedesmal, wenn er in den Gerichtssaal geführt wird, brüllt er so lange Haßtiraden, bis man ihn von der Verhandlung ausschließt.

Alle, die die Hintergründe des größten Kriminalfalles der Zweiten Republik sowie die gesamte Anklageschrift gegen Fuchs nachlesen wollen, surfen einfach zu Styria Online:

* http://www.styria.com/fuchs/

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10. eMails machen angeblich dick

Daß es für einen gestählten Body nicht gerade förderlich ist, den ganzen Tag vor dem Bildschirm zu hocken, ist schon länger bekannt und durch die sich langsam verändernden Körperformen in unserer Redaktion auch bewiesen.
Doch nun macht man sogar schon einzelne Internet-Applikationen für die fehlende Fitness verantwortlich.

So hat der Fitness-Spezialist Dr. William Haskell von der Uni Stanford berechnet, daß ein Arbeitnehmer, der nur zwei Minuten am Tag damit verbringt, eMails an Arbeitskollegen zu Verschicken, statt über den Flur zu gehen und mit ihnen zu Sprechen, auf diese Weise in zehn Jahren mehr als fünf Kilogramm Körperfett ansammelt.

Ganz korrekt kann diese Berechnung allerdings nicht sein, denn dann würde unser Volontär Matthias nach 18 Monaten wöchentlicher Newsletter-Redaktion mit durchschnittlich 5 Stunden Online täglich rund 112,5 Kilo mehr wiegen. Auf dem besten Weg dahin ist er ja bereits...(6 Kilo in 6 Monaten!) ;-)

* http://www.stanford.edu
* http://www.nytimes.com

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Veranstaltungen

11. Veranstaltungstip: Konzeption und Realisation von Internet- und Intranet-Applikationen

Websites der ersten Generation:

Ohne Interaktion für den Besucher. Ohne laufende Aktualisierung durch den Anbieter. Ohne Anbindung an die interne IT. Websites der zweiten Generation "bügeln" diese Mängel aus. Wer sich darauf nicht rechtzeitig einstellt, verpaßt Wachstumschancen.
Dieses anbieterzentrierte zweitägige Seminar hilft Ihnen, "auf den Zug aufzuspringen".

+ Datum:11.3. bis 12.3.1999
+ Ort:Köln
+ Preis: DM 1.960,-
+ Veranstalter:NAA InfoKom GmbH
+ Ansprechpartner:Dietmar Fischer
+ Telefon:0911 / 919769-50
+ Telefax:0911 / 919769-21

 * http://www.naa-infokom.de

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12. Die geplanten Themen in NetRadio

Am kommenden Samstag hören Sie kein "verkleidetes" NetRadio! Auch unser Team stürzt sich nämlich ins Faschingstreiben und macht eine Woche Pause.
Am Samstag den 20. Februar hören wir uns wieder, und zwar mit dem Thema:

    Comedy im Internet
Im Studio wird uns kein Geringerer als Bulli besuchen. Passend zum Start der dritten Staffel der Bulliparade, die am 8. März beginnt und jeden Montag um 22:50 auf Pro Sieben ausgestrahlt wird. Im Mai folgt dann auch Bullis erstes TV-Movie auf RTL. Titel: Die Bademeister (Dorkas Kiefer spielt Bullis Partnerin).

Weitere geplante Themen:

  • Die Netzgeschichten werfen wieder einen Blick hinter die Kulissen des Internet.
  • Spracherkennungs-Programme finden in deutschen Büros immer mehr Verbreitung. Aus diesem Anlaß wird uns ein Redakteur des Ziff Davis Verlags die neuesten Test-Ergebnisse dazu vorstellen.
  • Australischen Wein, BMX-Stunts oder auch Schnittmuster für Zwangsjacken - egal was Sie suchen, bei "Allein gegen NetRadio" werden unsere 4.752 Redakteure wieder alles daran setzen, zu beweisen, daß sich zu jedem Thema im Internet eine Seite finden läßt.
  • Bill Gates in Köln. Wir erklären die Hintergründe zu seinem Auftritt im Rahmen des Road Ahead Prize.

Sie erreichen uns während der Sendung:

    + Telefon: 0800 / 800 3 800 (kostenfrei)
    + Internet: http://www.bayern3.de/netradio/
    + Chat: irc.netradio.de     Channel: #netradio
    + Webcams:   http://www.bayern3.de/netradio/live/cams/

So erreichen Sie unsere Redaktion per eMail:
* redaktion@netradio.de

Bis Samstag um 21Uhr!

Das NetRadioTeam

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Lexikon der PC- und Online-Fachbegriffe

13. DMA-Controller

Unter einem "DMA-Controller" (DMA = "Direct Memory Access") versteht man einen Prozessor, der - auf dem Motherboard des PCs angebracht - für den Austausch größerer, zusammenhängender Datenmengen zwischen Arbeitsspeicher und PC-Peripherie zuständig ist.

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Tips & Tricks

14. Windows: Bildschirmschoner nicht genutzt? Weg damit!

Eigentlich sind Bildschirmschoner überflüssig wie ein Kropf. Als nette kleine Spielerei begeistern Sie zwar einige Anwender, andere wiederum nutzen sie kaum oder gar nicht.
Sollten Sie zu Letzteren gehören, löschen Sie Ihre Bildschirmschoner am Besten gleich von Ihrer Platte, um Speicherplatz frei zu machen. Und so entfernen Sie Bildschirmschoner von Ihrer Festplatte:

  1. Klicken Sie auf den Start-Button von Windows und aktivieren Sie die Befehlsfolge "Suchen" > "Dateien/Ordner".
  2. Geben Sie im Feld "Name" des Registers "Name/Ort" die Zeichenfolge "*.scr" (ohne Anführungszeichen) und im Feld "Suchen in" den Pfad "C:\Windows\System" ein.
  3. Starten Sie die Suche durch Klick auf "Starten".
  4. Markieren Sie nacheinander die zu löschenden Dateien, indem Sie diese (bei festgehaltener STRG-Taste) mit der linken Maustaste anklicken (Tip: Falls Sie sämtliche Bildschirmschoner von Ihrer Platte löschen möchten, aktivieren Sie die Befehlsfolge "Bearbeiten" > "Alles markieren").
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine der ausgewählten Dateien und aktivieren Sie den Befehl "Löschen".
  6. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage durch einen Klick auf "Ja".

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15. Word: Spalten-Bruch erzeugen - so wird es gemacht

Wenn Sie schon mal mit Word ein mehrspaltiges Dokument erstellt haben, kennen Sie sicher das Problem:
Irgendwo mitten in einer Spalte möchten Sie die Texteingabe beenden, um sie anschließend in der nächsten Spalte fortzusetzen.
Die meisten Anwender betätigen in solchen Fällen so oft die RETURN-Taste, bis der Cursor schließlich in der gewünschten Textspalte erscheint. Schneller und bequemer geht die Sache, wenn Sie einfach einen Spaltenbruch erzeugen.
Gehen Sie hierfür wie folgt vor:

  1. Befehlsfolge "Einfügen" > "Manueller Wechsel" aufrufen.
  2. Option "Spaltenwechsel" aktivieren.
  3. Klick auf die Schaltfläche OK.

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netNewsLetter intern

16. NetRadio wurde heute Shocked Site Of The Day

Heute ging ein lang ersehnter Traum unseres Webmasters Robert Erb in Erfüllung!
Nein, kein neuer Roller und auch kein absturzsicherer PC (Oh my God, they killed Kenny). Statt dessen wurden die Seiten zu Bayern3.de - das NetRadio am Donnerstag, dem 11.2.199 zur

    Shocked Site Of The Day
gekürt.
Macromedia, die Erfinder von Roberts Lieblings-Tool Flash, haben ihn und unsere Seiten in die Hall Of Fame aller Web-Designer aufgenommen.

Macromedias Meinung zu den NetRadio-Seiten:
"NetRadio is a radio program with internet focused content transmitted on the air via Bayern 3, public radio station in Bavaria, southern Germany. This site features internet related reports as well as games and contests, and features extensive Flash navigation, live audio, irc chat and several moving live net-cams."

* http://www.macromedia.com/shockzone/ssod/00_main.html

++ Unser ganzer Stolz:
* http://www.bayern3.de/netradio/

++ Roberts eMail-Adresse:
* [re@ame.de]

Impressum

v.i.S.d.P: Thomas Aigner
Redaktion: Matthias Eichler
Mitarbeit: Robert Zeithammel
Tobias Steininger
Sebastian Soethe
Laszlo Kreisz
Henriette Zeltner
HTML-Umsetzung:Sebastian Tuke
  

Der "netNewsLetter" ist ein kostenloser Service der

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    D-81825 München
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