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> 27.04.2001 < ISSN 1617-2116 Ausgabe 17/2001

 Top News Online

    1. .de-Domains - Betrüger verlangen falsche Verlängerungsgebühren
    2.
    Gigantisch - Geklonte Webseiten bringen Onlinebetrügern Milliarden
    3.
    Hörspiele - Napster überlebt dank neuer Entertainmentformen

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Top News Online

1. .de-Domains- Betrüger verlangen falsche Verlängerungsgebühren

Haben Sie auch so einen bekommen? Pünktlich zum vergangenen Wochenende verschickte eine sogenannte "Deutsche Domain Verwaltung" Rechnungsbescheide an Besitzer von DE-Domains. Würden jene nicht 369 DM auf das angegebene Konto überweisen, könne die entsprechende Web-Adresse nicht online geschaltet werden. Besonders dreist: Die "DDV", die postalisch nur unter einem Ottobrunner Postfach zu erreichen wäre, gibt als Kontaktinfo die Domain eines Elektronik-Händlers ("DVD-Deutschland" anstatt "DDV-Deutschland") und die Faxnummer eines Ottobrunner Verlags an - beide Firmen haben nach eigener Aussage bereits rechtliche Schritte eingeleitet.

Auch wir, die AME, bekamen so eine Zahlungsaufforderung; glücklicherweise hat unsere gewissenhafte Buchhaltung erst in der Technikabteilung nachgefragt, was das denn für eine Rechnung sei. Andere Firmen hatten da sicher weniger Glück - und die "DDV" 369 DM mehr. Wie uns DENIC-Justitiar Stephan Welzel erklärte, prüfe man derzeit, wie man der "DDV" das Handwerk legen kann. Bis es soweit ist, rät er allen Empfängern der "DDV"-Schreiben, die Briefe einfach wegzuwerfen.

Wie kamen die Betrüger im großen Stil an so viele Adressen? Ganz einfach: Bei der "Whois"-Abfrage ("Wer-ist?") der "echten" deutschen Domain-Verwaltungsstelle, der DENIC eG Domain Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft, müssen nur wahllos Buchstaben (wie z.B. eben "AME") eingetippt werden - und schon erscheinen die Adressdaten des Domainbesitzers im Klartext.

Der "Kundenfang" per Whois-Abfrage ist übrigens nichts Neues: Die Whois-Abfrage für com/net/org-Domains bei Networksolutions.com zeigt sogar an, wann die Registrierung erneuert werden müsste - und Domainbesitzer bekommen einen Monat vor Ablauf meist eine "Zahlungserinnerung" von alternativen Domain-Registrierstellen, die einen gerne von Networksolutions (oder dem entsprechenden Anbieter) abwerben würden. Da man hierzulande aber meist für Komplettpakete aus Domain und Homepage-Speicherplatz an einen Provider wie Strato oder 1&1 Puretec bezahlt, der sich um die korrekte Registrierung und Bezahlung der Domain kümmert, kann man solche "Erinnerungen" getrost sofort entsorgen - wie natürlich auch die Zahlungsaufforderung der "DDV".

Gegen die automatische Herausgabe der Adressdaten kann man leider nichts machen: es herrscht Impressums-Pflicht. Selbst arglose Homepage-Besitzer, die gar keine eigene Domain registriert haben, sind vor der Anzeige der eigenen Identität nicht geschützt: So befindet sich z.B. auf jeder bei T-Online abgelegten Homepage eine Datei namens ".impressum.html" (inkl. dem Punkt am Anfang!), die Name, Anschrift, eMail-Adresse und T-Online-Kennung offenlegt.

Nepper, Schlepper, Bauerndomains - mit diesem Fall hätte Eduard Zimmermann seine wahre Freude.

++ Wer nach "Deutsche Domain Verwaltung" sucht, landet beim AME-netNewsLetter!
* http://www.google.de/search?q=%22deutsche+domain+verwaltung%22

++ Irgendwo in Ottobrunn, da sitzt die angebliche "Deutsche Domain Verwaltung":
* http://www.ottobrunn.de/

++ Die von der "DDV" mißbrauchten Adressen:
* http://www.dvd-deutschland.de/
* http://www.dieottobrunner.de/uv/verlage/Ac.htm

++ So sieht die Zahlungsaufforderung aus:
* http://www.bjo.de/graphics/ddv2.gif

++ Die "echte" 'Deutsche Domain Verwaltung':
* http://www.denic.de/

++ Pressemitteilung zur "DDV"-Aktion:
* http://www.denic.de/doc/DENIC/presse/ddv.html

++ Impressums-Pflicht für T-Online-Kunden:
* http://www.t-online.de/service/inhalte/hfqsviaa.htm#17

++ So einfach klappt die "Rückwärtssuche" beim Domain-Namen:
* http://www.denic.de/servlet/Whois
* http://www.networksolutions.com/cgi-bin/whois/whois

++ Apropos "Rückwärtssuche": Auch über Ihre Telefonnummer sind Sie identifizierbar - eine Telefonbuch-CD für 8,88 DM genügt:
* http://www.powerinfo.de/powerinfopur.php3

++ ...und das Software-Tool für die illegale Rückwärtssuche:
* http://www.gulli.com/telefoncd.shtml

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2. Gigantisch: Geklonte Webseiten bringen Onlinebetrügern Milliarden

Stellen Sie sich vor: Als junge Firma suchen Sie dringend Startkapital, ein Vermittler will Ihnen einen Kredit bei dem Bankriesen Bloomberg verschaffen. Sie zahlen tausende Dollar Provision und Aktien - und haben am Ende doch verloren. Nur wegen eines klitzekleinen Fehlers, den Sie übersehen haben: Die Webseite, über die Sie die Kreditgarantien bezogen haben war dummerweise eine Subdomain - die geklonte Variante "www.bloomberg.50megs.com" der echten Bloombergs.

Bloomberg ist aber als Geschädigter kein Einzelfall. Betroffen: 29 Webseiten renommierter Bank- und Investmentunternehmen. Schaden: 3,9 Milliarden US-Dollar. Was war passiert: Gewitzte Kriminelle hatten die Webseiten der Firmen, u. a. von Bloomberg und Euroclear, eins zu eins übernommen und gefälschte Dokumente und Inhalte online gestellt. Auf diese Art ergaunerten sie von leichtsinnigen Online-Financiers je Webseite bis zu 400 Millionen Dollar. Die gespiegelten Seiten lagen auf den Servern des Billig-Providers 50megs.com, dementsprechend war jede Seite mit diesem offensichtlichen Zusatz "www.euroclear30.50megs.com" versehen.

Das Büro für "Commercial Crime Services" hat sich mittlerweile eingeschaltet und den Fall übernommen und zunächst dafür gesorgt, dass alle bekannten Betrugsseiten vom Netz genommen werden. 29 sind bislang entdeckt, beim CCS glaubt man jedoch, dass über 100 falsche Bankangebote kursieren, die zum Teil seit 1999 (!) ihre Geschäfte betrieben. Unter den Geschädigten sollen sich auch deutsche Banken befinden, genaueres wird weder bei der deutschen Zweigstelle der ICC (International Chamber of Commerce) noch beim Commercial Crime Services in Essex/Großbritannien verraten.

Dabei war das Betrugsszenario verhältnismäßig simpel. Jon Merrett, Assistant Director der CCS schilderte uns einen Bloomberg-Fall. Eine Firma ging einem Broker auf der Suche nach Risikokapital gründlich auf den Leim: Er behauptete, dem Unternehmen einen Kreditbrief über 10 Millionen US-Dollar bei einer großen europäischen Bank sichern zu können - angebliche Garantie-Dokumente der Bank auf bloomberg.50megs.com nannte er als Sicherheit. Als Vermittlungsgebühr bezahlte die Firma für den Deal US-$ 70.000 plus 2,5 Mio. Aktien im Wert von wenigen Cents.
Die Firma gab stolz die "abgesicherte" Finanzierung bekannt, der Wert der Aktien stieg dadurch auf über US-$ 1. Durch eine geschickte Kursmanipulation steigerten die Betrüger noch ihren Gewinn, die betrogene Firma ging aber letztenendes dennoch pleite!

Um solche Fälle wie diesen künftig schneller und umfassender publik zu machen, haben sich nun (jedoch unabhängig von dem Vorfall) Verbraucherschützer international zusammengetan und econsumer.gov ins Leben gerufen. Betrogene Kunden können auf der öffentlichen Seite Beschwerden loswerden, die einerseits in einer zentralen Datenbank der US-Federal Trade Commission gesammelt werden. Anderseits geht die Information an eine interne Seite, auf die alle angeschlossenen 12 Regierungen Zugriff haben.
Vermeiden läßt sich ein Finanzdebakel wie dieses aber letztendlich nur, wenn man bei heiklen Angelegenheiten (wie es finanzielle Transaktionen nun mal sind, zumal in der Höhe) auch der Domain ein klein wenig Aufmerksamkeit schenkt.

++ Erster CCS-Bericht zum "Internet banking fraud"
* http://www.iccwbo.org/ccs/news_archives/2001/fraud.asp

++ Internationaler Verbraucherschutz
* http://www.econsumer.gov/german/index.html

++ Die echten Webseiten
* http://www.bloomberg.com
* http://www.euroclear.com

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3. Hörspiele - Napster überlebt dank neuer Entertainmentformen

Wenn man Stimmen aus der Zukunft hört, gilt man schnell als irr. Dem jungen Techno-Musiker Cyanide ist jedoch genau das passiert: Aus dem Jahr 2101 nimmt ein weiblicher Fan namens Siren Kontakt via eMail zu ihm auf, Sean weiß aber nie mehr von ihr als ihren Namen und dass ihre Stimme ihn fast buchstäblich verzaubert. Was sich anhört wie ein Märchen ist auch eines, aber immerhin eines der ganz modernen Sorte: Ein Peer-to-peer-Märchen (P2P, siehe nNL 10/2001), das nur über Napster erzählt wird!

Klingt verwirrend - ist es aber nicht, sondern vielmehr eine fast geniale Idee aus den Niederlanden. Bei "Plinq", ein junges Unternehmen aus Amsterdam dachte man sich: Napster hat der P2P-Technologie zum durchschlagenden Erfolg verholfen, auch sind die 60 Millionen User keine durchtriebenen Kriminelle, die der Musikindustrie nur schaden wollen. Also schrieben die Amsterdamer eine 5-teilige Fortsetzungsgeschichte, die sich als einzelne Files auf einer der Festplatten vieler anderer Napster-User verbergen. Dabei wird dem Zuhörer das Auffinden der Geschichten nicht gerade einfach gemacht, nur durch versteckte Hinweise stößt man irgendwo bei Napster auf die erste Folge. Hier werden wieder Tipps gegeben, wie man an die nächsten Files kommt. Und: Je mehr bei der Suche mitmachen und ihre gefundenen Szenen der Community wieder zur Verfügung stellen, desto mehr Einstiegsmöglichkeiten in das Hörspiel existieren für Neulinge.

Sinn und Zweck der Jagd nach den Siren-Folgen sei, die Idee zu testen und öffentlich zu machen: Es gibt keine andere Technologie, die es erlaubt, so schnell und so weitflächig Inhalte zu transportieren, wie Peer-to-peer, erklärt Bernard Vehmeyer von Plinq. Keine PR-Maschinerie könne so effektiv arbeiten wie Mundpropaganda, alleine in den ersten Wochen seien die Downloadzahlen von Siren's Voice von null auf 1000 pro Tag gestiegen, so Vehmeyer. Andererseits: Der Erfolg gibt ihm Recht, "Blairwitch Project" oder auch "405 The Movie" hat auf diese Art viele Fans gewonnen. Für ihn Beweis genug, dass P2P den nächsten großen Sprung in der Netzwerktechnologie bedeutet. Über künftige Projekte schweigt sich Vehmeyer zwar noch aus, aber eines ist wohl schon sicher: Sollte Napster bis dahin noch existieren, dann sind sie dort zu finden!

* http://www.sirensvoice.net
* http://www.plinq.nl

* http://www.405themovie.com/
* http://www.blairwitch.com/

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Neue / empfehlenswerte Webpages

4.1 Schule für gute Umgangsformen - Hier werden Sie Inter-nett

Wo sonst als in der Hauptstadt der Diplomatie sollte man gutes Benehmen lernen können? In Washington sitzt eine der renommiertesten Schulen für Etiquette und gute Sitten - rein zufälligerweise geführt von der Großmutter mütterlicherseits der Schauspielerin Liv Tyler, die wiederum die Tochter des Aerosmith-Sängers Steven Tyler ist. Der war aber wohl nicht in ihrer Schule, geschweige denn, dass er ihren Online-Benimmtest jemals ausprobiert hat!

Ein Grund mehr, die ersten Hürden zum guten Benehmen online zu nehmen und zu testen, wie kultiviert man wirklich ist. Wer wird zuerst wem vorgestellt: Der Chef der Kundin oder umgekehrt? Wo steigt man richtig ins Auto ein, wenn noch ein wichtiger Kunde mitfährt? Und wie spricht man einen Botschafter richtig an? Kleine Feinheiten, die jedoch manch einem unangenehm auffallen, wenn sie nicht eingehalten werden. Bei unserem Test sind wir mit 70% richtigem Verhalten nicht ganz bei Mrs. Dorothea Johnson unten durch, benötigen aber noch (so läßt sie uns wohlwollend mitteilen) Erfahrung durch das Beobachten ausgefeilter Manieren und dem Lernen von anderen.

Wenn Sie den Test ohne größere Schäden überstanden haben, können Sie dann entweder bei den Kindern anfangen und mit "Catherine the mannerly cat" die Lektionen den Kleinsten umfassend vermitteln. Für uns selbst bleibt entweder die Mail-Schulung "Tea&Etiquette" - oder das WWW selbst. Wenn Sie also bitte auf unser Urteil vertrauen wollen - wir haben für Sie einiges für die guten Manieren gefiltert...

++ Der Test der "Königin der Etiquette"
* http://www.psow.com/quizzes/index.htm

++ Eine deutschsprachige Variante
* http://www.tse-hamburg.de/Kurioses/BenimmTest.html

++ Besseres Überleben mit den richtigen Umgangsformen
* http://www.komma-net.de/news/archiv3.asp?DB=news4&ID=94

++ Vermeiden Sie Fettnäpfchen: alles zum Thema Wein
* http://www.deutscheweine.de/

++ Die Etikette in Sachen Parfüms
* http://www.shiseido.co.jp/g/g9803kor/html/text/kor03000.htm

++ Vermeiden Sie den Fauxpas auf der Karriereleiter
* http://www.absolute-career.de/kandidaten/feat_leben_stil_1.shtml

++ Gute Manieren im Netz
* http://www.ukindex.co.uk/begin8.html

++ Kleider machen Leute...
* http://www.planetinternet.de/atwork/!_archive/kleidung.asp

++ Ein Interview zum Thema: Fettnäpfchen
* http://www.etikette2000.de/ambiente.htm

++ Japaner sind bekannt für gute Manieren - die Regeln
* http://www.japan-tipp.de/etikette.html
* http://members.tripod.com/~Bea_Jens/japan.html

++ Wenn Sie bei Feierlichkeiten mal glänzen müssen: Tischreden
* http://www.komma-net.de/seb/tischreden.pdf

++ Nur für Leute ab 18: Diese Etikette gilt bei einer Domina
* http://www.verenadeville.com/etikette.html

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4.2 Katzen würden nicht mehr Whiskas kaufen: Ökofutter aus dem Netz

Der Hund - mein treuer Freund. Treu sein darf er, aber essen soll er das billige zusammengepanschte Supermarkt-Futter. Und das, während Herrchen und Frauchen in BSE und MKS-geplagten Zeiten gerne tiefer in die Geldbörse greifen und sich ihr Fleisch direkt vom Biobauernhof liefern lassen! Nicht nett!

Wollen Sie Ihr geliebtes Tier also auch in einer gleichberechtigten "Essstellung" sehen - dann hat Net4Pet.at alles was Sie benötigen, um Hunde-, Katzen und Pferdeaugen wieder glückselig erstrahlen zu lassen! Net4Pet bietet online qualitativ hochwertige Tiernahrung an, garantiert frei von toxischen Insektiziden, Lösungsmitteln und anderen bedenklichen Stoffen. Da Tiere aber nicht nur gefüttert, sondern auch gehegt und gepflegt werden wollen, liefert die Seite ausführliche Tipps zu Impfungen und Fellpflege; Kokosöl gegen lästige Parasiten und Lorbeeröl für glänzende Hufe - natürlich auch alles bio!
Und auch Tierbesitzer haben bekanntlich hin und wieder Urlaubsgedanken und da Struppi und Mimi Langstreckenflüge nur selten als angenehm empfinden, hat Net4Pet empfehlenswerte Tierpensionen zusammengetragen. So zum Beispiel das Katzenhotel MIAU im Luftkurort Muggendorf mit Freigehege und traumhaften Katzenzimmern...

Im Online-Shop können Sie sämtliche Pflege- und Futtermittel bequem von zuhause aus bestellen, geliefert wird frei Haus! Besser könnte es kein Vierbeiner haben - außer Sie räumen ihm zuliebe noch Tisch und Bett und ziehen selbst in den Zwinger...!

* http://www.net4pet.at/

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4.3 Führerscheinprüfung: Lassen Sie einen am Computer fahren!

Zone 30, Rechts-vor-Links-Verkehr - man hockt als armer Fahrschüler schwitzend im Auto, macht immer wieder was falsch, der Fahrlehrer läßt einen unerbittlich eine geschlagene Stunde lang immer wieder die gleichen Kreuzungen überqueren. Irgendwann ist dann auch die längste Fahrstunde vorüber, man steigt mit zitternden Knien aus dem Auto und hat im Stillen nur noch Kraftausdrücke für den Fahrlehrer übrig...

Damit man sowas kein zweites Mal durchmachen muss hat sich die Tankstellenkette Aral nun eine nützliche Hilfe für künftige Helden der Straße ausgedacht: Die virtuelle Fahrstunde. Ein breit grinsender Fahrlehrer namens Harald blinzelt dem Kandidaten entgegen, nach einer kurzen Einführung in die Handhabung des Bildschirmautos kann's losgehen. Typische Situationen wie 'links abbiegen an einer Rechts-vor-Links-Kreuzung mit Gegenverkehr' oder 'rechts abbiegen, wenn ein Radfahrer kreuzt', etc. erwarten den Prüfling. Nur hat man glücklicherweise im richtigen Leben mehr als nur eine Maus als Steuerinstrument zur Verfügung, denn bis man hier alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, ist der Radfahrer schon längst überfahren und Fahrlehrer Harald will gleich nochmal eine Runde drehen...

Auch wenn man mit der Maus heftig zu kämpfen hat, bis man alle Schritte, die sonst gleichzeitig ablaufen (Schulterblick, Rückspiegelblick, blinken) auf die Reihe bekommt - eine Übung ist es allemal. Harald bleibt zwar stumm, aber manchmal ist das bei einem Mann gar nicht so schlecht ... (schrieb eine Redakteurin, die erfolgreich die Fahrprüfung für Auto und Motorrad auf Anhieb geschafft hat!)

* http://www.fuehrerschein.de/inhalt/inside.cfm?verzeichnis=5&thema=3
&sub_thema=0&typ=htm

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4.4 Moviecliches - Keiner blutet so schön wie Bruce Willis

Dieser Bruce Willis. Achtmal getroffen und blutüberströmt steigt er zu allem Überfluß auch noch auf eine Tretmine. Und was passiert? Natürlich nichts, vielleicht guckt er kurz mal ein bisschen desorientiert. Dann kann es aber auch gleich weitergehen - Bruce hat einen Kindergarten mitsamt drei hochschwangeren Erzieherinnen evakuiert und muß jetzt nur noch die Bombe entschärfen.

Bomben.
Das ist ja auch so eine Sache. Bomben haben in diesen Aktion-Filmen prinzipiell ein riesiges, blinkendes und piependes Display. Die bösartig-genialen Feinde, die unschuldige Menschen in die Luft sprengen wollen, denken dann halt doch immer mit. Extra für den Helden wird schnell noch ein Display installiert, damit der ein genaues Feedback bekommt, wieviel Zeit ihm zum retten bleibt. Supernett. Aber es muss eben so sein, sonst wäre es ja kein Film-Klischee! Glücklicherweise kennen wir das schon. Aber, es gibt ja noch viel mehr davon - und dank Moviecliches.com werden die Wahrheiten ans Licht gebracht und sämtliche Filmklischees enttarnt!

Oder wussten Sie, dass Raumschiffe und Explosionen selbst im Vakuum des Weltalls Geräusche machen?! Lasst die Physik beiseite, es lebe Hollywood! Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass sich rein zufällig immer in der Nähe des Fenster eines Teenagers ein Abflußrohr befindet? Sonst könnten sie ja nicht schnell und gefahrlos abhauen! Sollten wir jetzt alle anderen 996 Klischees aufzählen wollen, würde es den Rahmen sprengen. Aber wozu gibt es denn die Webseite?
Bruce schafft es übrigens. Logo. Film und Realität sind eben doch zwei verschiedene Dinge. Und, mal ganz ehrlich: Eigentlich sehen wir uns den Kram doch deswegen auch so gerne an. Bruce und Co. - macht weiter so.

++ Klassische Filmklischees am laufenden Band
* http://www.moviecliches.com

++ Freundlicherweise gibt es auch eine deutsche Übersetzung
* http://www.thur.de/~waps/film/

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TopNews Hardware / Software

5. Mac/Win: Die eigene, kleine "Radiostation" - Mit dem MP3 Streamer

Es soll ja Menschen geben, die haben alle ihre Musik-CDs als MP3-Dateien gespeichert (der Autor dieses Beitrags ist so einer). Ist ja auch mächtig praktisch: Mit iTunes konvertiert, auf den heimischen Festplatten-Server kopiert (*sind wir nicht alle ein bischen geek?*) und dann von überall aus angehört.
'Überall' bedeutet: Am Mac auf'm Schreibtisch oder über's Airport-iBook im Wohnzimmer. Doch außerhalb des eigenen 'Heim-Netzwerks' wird's schwierig - selbst die 128 kb/s-Anbindung des T-DSL-Anschlusses hat nicht genügend Bandbreite, um MP3-Dateien per AppleShare zu öffnen. Ganz davon abgesehen, dass dies am Windows-Arbeitsplatz schon aus einem ganz anderen offensichtlichen Grund nicht gehen würde.

Die Lösung heißt "MP3-Stream". Anstatt die heimische MP3-Sammlung Datei für Datei zu übertragen, macht man's wie ein Internet-Radio-Sender: man 'streamt' sie, verschickt sie also als "Datenstrom" ins Internet. Die passende Shareware dazu heißt "MP3 Streamer" und sitzt auf dem heimischen Mac - oder dem Windows-PC. Dann reicht es, an dem Computer, an dem man gerade sitzt (egal, ob Mac, Windows oder Linux), einen Stream-fähigen MP3-Player zu starten (iTunes, SoundJam, WinAmp,...) und die heimische IP-Adresse einzutippen. Je nach Anbindung und Bitrate der MP3-Dateien kommt die heimische Musik dann in HiFi- oder Mittelwellen-Qualität über das Internet auf den aktuellen Arbeitsplatz. Einziger Nachteil: Genau wie beim 'echten' Radio kann man natürlich weder vor- noch zurückspulen oder die Reihenfolge beeinflussen.

Bleibt nur noch ein klitzekleines Problem: Wie lautet die derzeitige heimische IP-Adresse? Hier empfielt der Autor Dyndns.org - bei diesem kostenlosen Service (und dazugehörigem Client-Software) bekommt man eine kostenlose WWW-Adresse, die automatisch zur aktuellen IP-Adresse weitergeleitet wird.

Man muss kein Linux installieren, um ein Geek zu sein.

++ Der "MP3 Streamer" für 20 US-Dollar - läut unter Windows und am Mac unter Mac OS 9 und Mac OS X:
* http://www.maliasoft.com/mp3streamer/

++ ...und die 'statische' Domain für das eigene MP3-Radio gibt's hier (kostenlos):
* http://www.dyndns.org/dyndns/

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6. Mac: 'Verschwundenes' RAM nach Firmware-Update wiederherstellen

Nun meldet auch das "Software aktualisieren"-Kontrollfeld auf deutschen Macs eine neue Firmware-Version für iMac, iBook, G4 und PowerBook - wie schon in nNL 14/01 beschrieben, hat dieses "Hardware-Update" aber den unerwarteten Nebeneffekt, dass so mancher nachgerüsteter Arbeitsspeicher-Riegel von Drittherstellern als 'nicht kompatibel' deaktiviert wird.

Oft ist es aber so, dass die RAM-Chips im Grunde genommen 100-prozentig zum Timing des G3- bzw. G4-Macs kompatibel wären, wenn sie sich doch nur auch als solche zu erkennen geben würden. Doch das oft schlampig programmierte EEPROM vieler (eigentlich-gar-nicht-einmal-so-)Günstig-Speicherbausteine tut dies eben nicht.

Das in nNL 14/01 vorgestellte Programm DIMMCheck hat einen Nachfolger bekommen: DIMM First Aid überprüft vor dem Firmware-Update nicht nur die Kompatibilität der installierten RAM-Bausteine, sondern kann sogar das sogenannte "Serial Presence Detect EEPROM" fehlerhaft programmierter Bausteine 'reparieren' - sofern der Speicherriegel davon abgesehen das erforderte CL3-Timing auch wirklich unterstützt.

++ Erst "DIMM First Aid", dann Firmware-Update!
* http://www.mactcp.org.nz/DIMMFirstAid.sit

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OnlineMix

7. *eMail für Dich?* In Deutschland eher selten

Liegt es etwa daran, dass ein T-DSL-Anschluss hierzulande genauso schwierig zu bekommen ist, wie früher ein Telefonanschluss in der DDR? Oder sind es doch eher die teuren und verwirrenden Internet-Tarife, weshalb die Deutschen zu den Internet-Muffeln gehören? Mehrere aktuelle Studien bescheinigen jedenfalls, dass die Deutschen nicht sehr viel halten, von der schönen, neuen Online-Welt.

Laut einer europaweiten Studie des Meinungsforschungsinstituts Ipsos bleiben 58 Prozent der Deutschen lieber T-Offline, nur 24 Prozent benutzen das Internet manchmal bis regelmäßig. Damit habe Deutschland die höchste "Internet-Resistenz" in Europa.

Das Marktforschungsinstitut Emnid fand heraus, dass der deutsche Durchschnitts-Onliner etwas 5 eMails pro Woche schreibt. Pro Woche! Wenigstens haben 80 Prozent der Onliner einen oder mehrere Newsletter abonniert. (Dürfen wir an dieser Stelle noch einmal auf unsere nNL-Abonnenten-Werbung hinweisen?)

Aber kein Wunder, dass so wenig geschrieben wird - denn es wird noch weniger gelesen: Lediglich 83 Prozent der deutschen und österreichischen Onlinerinnen und sogar nur 77 Prozent der Onliner lesen täglich ihre eMails - fand die "PC-Spezialist Franchise AG" heraus.

Aufgrund dieser schockierend niedrigen Zahlen haben wir eine AME-interne Umfrage gestartet: Danach sind 100 Prozent aller Mitarbeiter täglich online (logisch!), manche sogar über 24 Stunden pro Tag (die Online-Zeit von Arbeitsplatz, Heim-Netzwerk und Handy zusammengezählt).

Der eMail-Verkehr (neudeutsch: "Traffic" - das hört sich auch nicht so unanständig an) liegt ebenfalls weit über Durchschnitt: die in etwa Gauß'sche Verteilung geht von täglich 5 versendeten eMails (Rechtsabteilung) bis zu 81 Stück bei einem Mitarbeiter, der lieber anonym bleiben möchte (da es sich wohl großteils um Privat-eMails am Arbeitsplatz handelt). Durchschnittlich sind es übrigens 25,2 Stück pro Tag und Person.

Anders sieht es beim eMail-Empfang (durchschnittlich 100,1 eMails pro Tag und Person) aus: Es führt unser Cheftechniker (der Geek mit der dicksten Brille und den längsten Haaren) mit insgesamt 283 empfangenen eMails. Wahrscheinlich großteils vom heimischen Kühlschrank, der alle fünf Minuten über die aktuelle Innentemperatur informiert - irgendwo musste das Equipment aus der zweiten Big Brother-Staffel ja hin.

++ Die Probanden der AME-Studie:
* http://ame.de/team/team/rechts.html

++ Die offiziellen Studien:
* http://www.ipsos.de/
* http://www.emnid.tnsofres.com/index1.html
* http://www.pcspezialist.de/

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8. Der Provider-Kostentest (Das günstigste Internet-by-Call)

Die Konditionen für Internet-by-Call werden wieder schärfer: vom genüsslichen Surfen für 1,8 Pf/min werden wir uns wohl verabschieden müssen. Die Preise gehen wieder hoch.

  • alte Namen, neue Tarife

    NGI bietet nun einen 'neuen' Tarif an, der beim genauen Hinsehen doch sehr bekannt aussieht: 2,49 Pf/min im Sekundentakt, die ersten fünf Stunden nach Neuanmeldung sind frei.

    Callino Nach der Abschaltung des Callino-Netzes vergangener Woche suchen die Callino-Reseller fleißig nach neuen Zugangsmöglichkeiten für ihre Kunden. So bietet z.B. Callisa nun einen Internet-by-Call-Zugang für minutengenaue 2,49 Pfennige an. Die Einwahlnummer dürfte _Callero_-Kunden allerdings bekannt vorkommen: Es ist dieselbe, nur Benutzername und -passwort sind unterschiedlich.

    Comundo Beim "Call-by-Call"-Tarif (aus unserer TopPro-Liste) hat sich glücklicherweise nichts geändert, aber der "Plus"- und "Profi"-Tarif wurden nun weitaus kundenunfreundlicher gestaltet:

    "Plus" kostete bisher 2,2 Pf/min bei 15 Stunden monatlicher Mindestnutzung. Nun sind nur noch diese ersten 15 Stunden für 2,2 Pf zu haben, danach kostet die Minute 2,5 Pfennig. Auf der Comundo-Homepage hat sich übrigens ein Fehler eingeschlichen: Die Mindestnutzung beim "Plus"-Tarif beträgt natürlich auch weiterhin 15 und nicht 25 Stunden.
    Analog der "Profi"-Tarif: nach den 25 Stunden Mindestnutzung kostet er nun nicht mehr 1,8 Pfennig, sondern ebenfalls 2,5 Pf. Pech für den Kunden: Der Minutenpreis von ermäßigten 2,2 bzw. 1,8 Pf/min ist nur noch theoretisch zu erreichen: Bleibt man unter der monatlichen Mindestnutzungszeit, dann verfällt das 'Guthaben' - kommt man dagegen drüber, steigt der Minutenpreis.

    ++ Comundo - der alte "Plus"- und "Profi"-Tarif:
    * http://www.comundo.lycos.de/microsite/tarifindex.html

    ++ Comundo - die neuen Tarife:
    * http://www.comundo.lycos.de/newmicrosite/tarifindex.html

  • Der Providerkostentest-Index: 2,61 Pf/min
    [gebildet aus dem Durchschnitt aller Top-Listen-Tarife]

  • Die TopFree-Liste
    (echtes Internet-by-Call: die Einwahl ist unverzüglich und ohne aufwändige Formalitäten möglich)

    Nebenzeit Hauptzeit Takt Provider Website Nummer Name Passwort
    1,9 Pf 2,9 Pf sec Easynet Easy-Call * hier 01925842 easycall easynet
    2,45 Pf sec Tiscali hier Nur nach Online-Registrierung
    2,5 Pf 3,2 Pf sec planet interkom by call hier 0191799 anonymer surfer
    2,9 Pf sec msn easysurfer hier 0192658 msn msn
    2,9 Pf sec Yello Strom hier 0191819 yello yello
    2,49 Pf min Callero hier 019256190 callero callero
    2,5 Pf min SurfEU hier Nur nach Online-Registrierung
    2,2 Pf 3,3 Pf min RTL NET hier Nur per Einwahl-Software
    4,9 Pf 1,9 Pf 3-min CompuServe Office hier Nur nach Online-Registrierung
    DNS-Server   Easynet:212.224.33.33   msn:192.76.144.66   Yello:195.226.96.132   Callero:195.252.143.26
    *) Achtung: Easynet-Tarif gilt nur in bestimmten Ortsnetzen!

  • Die TopPro-Liste
    (anmeldepflichtiges Internet-by-Call: erfordert vorherige Anmeldung/Einzugsermächtigung)

    Nebenzeit Hauptzeit Takt Provider Website
    2,45 Pf sec Tiscali
    AddCom
    www.tiscali.de
    www.addcom.de
    2,49 Pf sec NGI by call www.ngi.de
    2,5 Pf sec Planet Internet www.planetinternet.de
    2,9 Pf 3,3 Pf sec KomTel - 0800 FoniNet   www.komtel.de
    2,7 Pf 1,7 Pf min CompuServe Pro www.compuserve.de/cso/_promo/preis.jsp
    1,88 Pf 2,88 Pf min talknet by call www.talknet.de/talknet/folge/freesurf.htm
    1,9 Pf 2,9 Pf min Arcor Nexgo ibc easy
    o.tel.o Nexgo by call
    www.arcor.de/produkte/arcor_nexgo/
    www.otelo.de/offers/internet/flink21.htm
    2,9 Pf 1,9 Pf min freenet Business freenet.de/freenet/tarifanmeldung/business/
    2,48 Pf min Yahoo! Online de.docs.yahoo.com/yahoo-online/infoseiten/
    2,5 Pf min Planet interkom
    freenet Sorglos
    Comundo CbC
    www.planet-interkom.de
    freenet.de/freenet/tarifanmeldung/sorglos/
    www.comundo.lycos.de

    ++ Ältere Ausgaben des Provider-Kostentests finden Sie hier:
    * http://ame.de/news/letter/archiv

    ++ Ihre Meinung, Kritik und Provider-Infos an unseren Redakteur Toby Steininger:
    * mailto:ts@ame.de

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    Veranstaltungen

    9.1 Der Computer wird 60 - Ein Symposium zum Geburtstag

    Am 12. Mai 1941 zeigte der Berliner Konrad Zuse seine neuartige Rechenmaschine "Z3" zum ersten Mal einem größeren Publikum. Das Zeitalter des Computers war angebrochen. Zu Ehren des Erfinders und des ersten funktionierenden Computers findet in Berlin ein Symposium statt, die Besucher können sich mit 60 Jahren Computergeschichte auseinandersetzen, einen Nachbau der Z3 bewundern, sowie in einem Workshop die parallele Entwicklung in anderen Ländern vergleichen.

      + Datum:11. Mai 2001
      + Ort:Konrad Zuse-Zentrum, Berlin-Dahlem
      + Kosten:gratis
      + Veranstalter:Freie und Technische Universität Berlin
      + Ansprechpartner:   Prof. Dr. Raśl Rojas
      + Telefon:   030/838-75100
      + eMail:   rojas@inf.fu-berlin.de

    * http://www.zuse.org/

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    9.2 Stream-Tipp der Woche: Preview zum Harry Potter - Kinofilm

    Das erste Harry-Potter-Buch heißt "Harry Potter and the Philosopher's Stone", zu deutsch: "Harry Potter und der Stein der Weisen". Die US-engl. Ausgabe, die übrigens neu aus dem britischem in US-englische 'übersetzt' wurde (welcher Ami weiß zum Beispiel schon, dass das britische "Public School" Privatschule bedeutet), heißt "Harry Potter and the Sorcerer's Stone" - denn mit geflügelten Worten ("Philosopher's Stone" = Stein der Weisen) haben's die Amerikaner anscheinend auch nicht so.

    Also heißt auch der Kino-Film, der zu Weihnachten in die Kinos kommen soll "... and the Sorcerer's Stone": Harry Potter und der Stein des Zauberers. Bleibt zu hoffen, dass bei der Verfilmung nicht auch zu viel ver-hollywood-et wird - einen ersten Blick kann man nun auf den Kinotrailer werfen.

    ++ Zwei Minuten "Harry Potter and the Sorcerer's Stone" sehen - den Rest gibt's ab Weihnachten:
    * http://www.apple.com/trailers/wb/harry_potter_tsr.html/

    ++ In Großbritannien: "Harry Potter and the Philosopher's Stone":
    * http://harrypotter.warnerbros.com/web/dailyprophet/article.jsp?id=movie_trailer2

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    Lexikon der PC- und Online-Fachbegriffe

    10. C#

    C#, ausgesprochen "C Sharp" nach einer aus der Musikwissenschaft entlehnten Schreibweise, ist eine neue, von Microsoft entwickelte Programmiersprache. Sie wird von den Sprachen C und C++ abgeleitet, kann aber leichter angewendet werden als diese. C# ist einer der Bausteine von Microsofts Net-Technologie, die das Internet revolutionieren soll. Experten sehen C# aber vor allem als Angriff auf Suns Universalsprache Java.

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    Tipps & Tricks

    11. Der Suchmaschinen-Report (53) - Sphinx-Suche.de

    Im Rahmen der kaum noch überschaubare Special-Interest-Suchkataloge gibt es inzwischen für jede Interessengruppe einen eigenen Web Guide. Für Freunde des Mystischen und Überirdischen bietet deshalb die Sphinx-Suche.de einen "esoterisch-spirituellen Webkatalog" mit Links zu Internet-Angeboten der dritten Art an. Produziert wird der Guide vom Institut für Traumanalysen in Kreuzlingen in der Schweiz.

    Schaut man sich den Katalog unter dem mystisch flackernden Sphinx-Logo an, entdeckt man zuerst eine Kategorie für die eher irdischen Gelüste - "die besten Internetadressen" enthalten gängige URLs zu Computer-, Spiele- und MP3-Seiten.

    Die restlichen Sektionen des Guides erscheinen dagegen esoterischer - Wellness, Heilmittel, Meditation, Licht, Märchen, Traumdeutung, UFOs, Okkultismus, Magie, Geister, New Age und neureligiöse Vereinigungen sind nur einige Kategorien zwischen alternativen Heilmethoden und Spiritualität.
    Die Kategorien sind wie gewohnt in weitere Untersektionen unterteilt. Angezeigt werden die Adressen aber leider nur mit Titel und URL, während Beschreibungen oder Wertungen der Angebote fehlen. Dafür gibt es aber zahlreiche Links zu Büchern bei Amazon. Leider überwiegen die Kaufangebote gegenüber den Links - bei "Zen" z.B. werden nach drei Web-Adressen gleich 13 Amazon-Buchtipps aufgelistet!

    Sehr interessant erscheinen dazu drei Online-Lexika zu den Themen Parapsychologie und Geheimwissen, die alphabetisch geordnet über mehr oder weniger bekannte Schlagwörter informieren, ob ägyptische Freimaurerei, Wendeltreppen, Kornkreise, Astralwanderungen, Wurzelrassen oder Korallenpolypen.

    Fazit: Die Sphinx-Suche.de ist auf jeden Fall alleine schon durch die Lexika ein empfehlenswerter Link für alle Interessenten an esoterischen und spirituellen Themen. Der Guide ist inhaltlich gut gegliedert und bestückt, aber noch ausbaufähig, ebenso wie man sich noch weitere Features wie Foren oder kommentierte Links vorstellen könnte.

    * http://www.sphinx-suche.de

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    12. netNewsLetter intern

    Impressum

    Herausgeber: Thomas Aigner
    Leitende Redakteurin:  Doris Bimmer
    Redaktion: Tobias Steininger
    Agnes Gsell
    Sebastian Tuke
    Uwe Wolfrum
    Angelika Maier
    HTML-Umsetzung:Sebastian Tuke
      

    Der "netNewsLetter" ist ein kostenloser Service der

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      Tel: [+49] 089-427 05-0
      Fax: [+49] 089-427 05-400

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