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> 31.05.2002 < ISSN 1617-2116 Ausgabe 22/2002

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Top News Online

1. Nitrofen im Futter - Skandal im Internet!

Angefangen hat alles beim Babykost-Hersteller Hipp. Bei einer Qualitätskontrolle entdeckten die Wissenschaftler eine ungewöhnlich hohe Menge des Pflanzenschutzmittels Nitrofen im Putenfleisch des Biolieferanten "Grüne Wiesen". Das war Anfang Januar. Anstatt aber den direkten Weg zu den Behörden zu gehen - denn Nitrofen darf seit 1990 in Deutschland nicht mehr eingesetzt werden - ist Hipp auf seinen Lieferanten zugegangen. Das Problem sollte gelöst werden. Doch das wurde es offensichtlich nicht.

Die hohen Nitrofenwerte im Putenfleisch stammen vom gefütterten Weizen, wie die Staatsanwaltschaft Oldenburg inzwischen herausfand. Und dieser kam wiederum von der GS agri, einer Futtermittelfirma. Diesem Unternehmen wurden die hohen Nitrofenwerte von seinem Abnehmer natürlich auch gemeldet, doch auch hier gab es wieder keine Meldung an die Behörden. Wie das ARD-Magazin "Kontraste" herausgefunden haben will, liegt der Grund darin, dass die beiden Unternehmen GS agri und Grüne Wiesen über einen dritten Biohof, Wiesengold, miteinander verbunden sind. GS-agri-Chef Paul Römann und Wiesengold-Chef Heinrich Tiemann halten beide Anteile am Grüne-Wiesen-Konzern. Im Klartext: Wenn der Fleischzüchter vergiftetes Futtermittel von seinem Teilhaber geliefert bekommt, dann kann er sich schlecht beschweren!

Auch die Regierungsstellen mit Grünen-Verbraucherministerin Renate Künast befinden sich in der Schusslinie. Die Forderung nach stärkeren Kontrollen und besserer Transparenz werden laut. Wenn ein Betrieb Nitrofen-verseuchtes Futter vertreibt, darf das nicht unentdeckt bleiben - und schon gar nicht bei einer Giftkonzentration von 5,96 Milligramm pro Kilo, wenn der Grenzwert gerade mal 0,01 Milligramm zulässt.

Künftig sollen auch Tierärzte zur Überprüfung von Lebensmitteln eingesetzt werden. Ein entsprechender Kooperationsvertrag zwischen dem Bundesverband der Veterinäre (BPT) und dem Lebensmittel-TÜV Süddeutschland ist in Arbeit.

Nitrofen ist ein Unkrautbekämpfer, dessen schädliche Wirkung bereits früh erkannt wurde. 1980 gab es bereits erste Verbote in Deutschland. Das weiße bis braune kristalline Pulver ist in seiner Reinform extrem giftig. Es reizt die Augen, die Haut und die Atemwege. Bei Hautkontakt verursacht es Dermatitis. In Tierversuchen führte es zu Missbildungen wie Zwerchfelldurchbrüchen. Zudem ist es extrem krebserregend. Trotzdem sei die Gefahr, die von Nitrofen in der vorgekommenen Dosis ausgehe, sehr gering, so heißt es aus einigen Forscherkreisen.

Letztendlich sind das aber alles nur Meinungen - im Internet können Sie sich eine eigene bilden: [cvs]

++ Hipp hat es entdeckt und ist jetzt wieder nitrofenfrei:
* http://www1.hipp.de/index.asp?lang=de#

++ Die vermeintlichen Übeltäter wehren sich vehement im Web:
* http://www.gs-agri.de/presse/index.htm

++ ...oder schweigen:
* http://www.wiesengold.de

++ ...und das sehr "umfangreich":
* http://www.gruene-wiesen.de

++ Was ist eigentlich Nitrofen?
* http://www.verbraucherministerium.de/verbraucher/informationen-zu-nitrofen.htm

++ Die EU informiert über Nitrofen; als PDF auf Seite 137:
* http://europa.eu.int/comm/environment/docum/bkh_annex_14.pdf

++ Nitrofen beim National Institute For Occupational Safety And Health in den USA. Sogar auf Deutsch:
* http://www.cdc.gov/niosh/ipcsngrm/ngrm0929.html

++ ...und auch die biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft informiert. Das wichtigste in Kürze:
* http://www.bba.de/ap/270502.htm

++ Die ermittelnden Staatsanwälte:
* http://www.generalstaatsanwaltschaft-braunschweig.niedersachsen.de/

++ Umfangreiche Berichterstattung in der ARD:
* http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OID804396,00.html

++ ...beim ZDF:
* http://www.zdf.de/wissen/frontal21/62201/index.html

++ und bei Spiegel TV:
* http://www.spiegel.de/sptv/xxp/0,1518,198470,00.html

++ Was ist Dermatitis?
* http://www.gesundheit.de/roche/ro07500/r7556.html

++ Bundesverband der Veterinäre. Kündigt zwar Zusammenarbeit mit Lebensmittel-TÜV an, auf den beiden Seiten tut sich aber nichts:
* http://www.tieraerzteverband.de/
* http://www.vitacert.de/VitacertDyn/vitacert/welcome.asp

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2.1 Die Legende endlich auch in Deutschland: Der Michelin-Routenplaner

Die Franzosen sind längst im Genuss von "ViaMichelin", jetzt berät das unförmige Michelin-Männchen auch alle reiselustigen Deutschen bei ihrer Urlaubsplanung.

Der Michelin-Reiseservice setzt sich aus detaillierten Straßen- und Landschaftskarten für über 40 europäische Länder sowie einer Suche nach Sehenswürdigkeiten und aktuellen Wettervorhersagen zusammen. Auch 70.000 ausgesuchte Hotels und Restaurants können straßengenau gesucht werden.

Absoluter Pluspunkt: Die Qualität kann sich wirklich sehen lassen. So sind die Straßenkarten zum einen so detailliert und fein gezeichnet, dass man sich bestimmt nicht verfährt. Bei jeder längeren Route werden die genauen Kilometer zwischen den Autobahnauffahrten sowie getestete Raststätten angezeigt.

Wer in seinen Reiseplänen noch etwas unschlüssig ist, kann ganze Reiseberichte nachlesen oder sich auf eine virtuelle Reise durch die von Michelin empfohlenen Routen begeben. Von unterwegs ist der Service über Handy, OnBoard-Navigationssystem oder PDA abrufbar. Da bräuchte man jetzt nur noch Urlaub... [nr]

* http://www.viamichelin.de

++ Unser ehemaliger Favorit bei der Routenplanung:
* http://routenplaner.web.de

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2.2 Adoptieren Sie eine Tigerente - für's Tigerentenrennen

Janoschs Tigerente kennt wohl jeder. Inzwischen gibt es sie nicht nur als Holzversion, sondern auch wassertauglich als Quietsche-Ente. Und diese Enten veranstalten Rennen. Tigerentenrennen. Am 7.7. um 16 Uhr findet so ein Rennen statt, an der Ruderregattastrecke Oberschleißheim bei München.

Als Hauptpreis winkt ein Fiat Multipla für 20.000 Euro, glücklicherweise aber nicht in den Tigerenten-Farben schwarz und gelb. Allerdings, wer die Augen zusammenkneift, könnte die doch sehr gewöhnungsbedürftige Form eines Fiat Multiplas durchaus mit einer Tigerente assoziieren.

Alles, was man tun muss, ist eine (oder mehrere) Tigerenten zu adoptieren. Das kostet 5 Euro und geht an die Johanniter und die AFK (Aus- und Fortbildungs GmbH für elektronische Medien). Welche der durchnummerierten Tigerenten dann als Erste durch's Ziel gingen, steht im Anschluss auf der Homepage. Oder wer will und aus der Umgebung kommt, kann seine adoptierte Tigerente natürlich auch nach Herzenskräften anfeuern. [ts]

++ Für alle Tigerentenmamas und Tigerentenpapas:
* http://www.tigerentenrennen.de

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2.3 Kunst kommt von Können: Die HypoVereinsbank kann

...um genauer zu sein: Sie kann es sich leisten. Die HypoVereinsbank verfügt über eine umfassende Kunstsammlung, die nicht etwa, um die Geschäftsräume zu verschönern, aus billigen Posterdrucken besteht, sondern aus Originalen. Die Kunstwerke verteilen sich auf 2.000 HVB-Geschäftsstellen weltweit, wandern durch Ausstellungen oder sind an Museen verliehen.

Insgesamt 25.000 Bilder und Gemälde zählen bislang zu der beeindruckenden Sammlung, die von der Neuzeit bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Doch man muss jetzt nicht unbedingt zur HVB Luxembourg in der Rue Jean Monnet reisen, um die Sammlungen zu bewundern - die Kustwerke stehen nun auch im Internet. Dort finden sich bislang immerhin 100 der 25.000 Bilder ein Ausbau ist nach und nach geplant.

Gestaffelt nach Zeitraum der Entstehung oder Künstlername kann man sich online durch die Galerie klicken und erfährt zusätzlich auch noch einiges Nützliche zu dem Künstler und der Idee, die hinter seinem Motiv steckt. Der virtuelle Museums-Führer ist also sozusagen gleich mit eingebaut. Auch die Vielfalt ist beachtlich: Ob Yves Kleins monochrome Schwamm-Bilder oder Max Liebermanns impressionistischer Tiergarten-Besuch: Kunstliebhaber dürften einige Schmankerl entdecken; und wer nun auf den (teuren) Kunst-Geschmack gekommen ist: der easyCredit-Sofort-Kredit bis 75.000 Euro ist immer nur zwei Mausklicks entfernt ;) [nr|ts]

* http://sammlung.hypovereinsbank.de/

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TopNews Hardware / Software

3. Getestet: Das "Foto flieg'!"-Telefon von Nokia - MMS mit dem 7650

Noch im 2. Quartal soll das zweite, MMS-fähige Handy auf den Markt kommen. Nach dem T68i von Sony Ericsson nun das Nokia 7650. Wir haben einen Protoypen auf 'Hertz und Nieten' getestet - inzwischen können wir sogar die Oberseite lässig mit einer Hand nach oben schnippen (was viel Übung erforderte). Großes, farbiges Display, eine komplett neue Benutzeroberfläche (Symbian OS inkl. Java-Unterstützung), eine integrierte Fotokamera und mehrstimmige (polyphone) Klingeltöne machen aus dem Handy ein Spaß-Smartphone mit seriösen Anwendungen. Da man z.B. per Infrarot Termine oder Kontakte von einem Palm auf das Handy beamen kann, taugt es auch im Außeneinsatz als Organiser. Für den Aha-Effekt kann man sogar die frisch geschossenen Bilder auf Drucker mit Infrarot-Auge schießen. Ein Radio ist zwar nicht eingebaut, aber mit GPRS, HSCSD, eMail-Client, EMS, MMS, WAP, IrDA und Bluetooth ist das Handy ansonsten extrem kontaktfreudig. Lediglich das Kürzel UMTS wird nicht vom 7650'er unterstützt - allerdings gibt es einen guten Vorgeschmack darauf.

Das Nokia 7650 liegt nicht nur von der Größe zwischen dem kleinen Nokia 8310 und dem extragroßen Communicatior 9210i - der Preis rangiert bei zirka 500 Euro (ohne Kartenvertrag). Mit Vertrag kostet das 7650 genauso viel wie das i-Mode-Handy NEC n21i - die Benutzeroberfläche wirkt allerdings seriös und übersichtlich, anders als die Manga-Piktogramme beim NEC. Schade, dass das 7650 nicht i-Mode-kompatibel ist - Hardware-seitig wäre alles drin. Dennoch gibt's genug zu spielen: Fotos lassen sich als Bildschirmhintergrund festlegen oder natürlich auch per MMS versenden (vorausgesetzt, das Handy-Netz unterstützt den Multimedia Message Service), und die mehrstimmigen Klingeltöne haben es in sich: Bereits die MIDI-Version des wohlbekannten Nokia-Tunes veredelt jeden Anruf, und bei den Kompositionen wie "Espionage" oder "Montuno" lässt man die Anrufer gerne eine halbe Minute länger klingeln. Selbstaufgenommene Sounds sind natürlich auch möglich und können über den Umweg "Gruppen" einzelnen Anrufern zugeteilt werden. Schade nur, dass bei ankommenden Anrufen nicht die im Adressbuch gespeicherten Bilder der Anrufer angezeigt werden.

Leider gibt es bei unserem Testgerät auch eine lange Mängelliste: Subjektiv gesehen ist es uns zu breit. Hätte Nokia links und rechts vom Display nicht jeweils einen Zentimeter Gehäuse drumherum gebaut, wäre das Gerät nicht breiter als ein 'normales' Nokia. Ein Touch-Screen wäre auch was gewesen - und der Joystick ragt etwas zu weit aus dem Gehäuse, so dass er dauernd am Pulli hängen bleibt, wenn man die Fingerabdrücke vom Display wischen will. Objektiv betrachtet ist die Verarbeitung gut, lediglich die Software ist selbst für Nokia-Verhältnisse sehr Absturz-freudig. Zwar ist unser Testgerät noch ein "Prototyp", dennoch sollte bei der bereits fortgeschrittenen Firmware-Version 2.22, frisch vom 15.5.2002, zumindest die Rufannahme absturzfrei funktionieren. Bei uns fror das Handy mehrmals ein, nachdem wir davor ausgiebig im Menü 'gespielt' hatten: Das Handy klingelte und vibrierte glücklich weiter und ignorierte jede Tasteneingabe - also musste der Akku raus.

Dass das Display im Serien-Modell die Zonen-Infos auf dem großen Display wiedergibt (wie das "city"- oder "home"-Symbol bei O2), bleibt zu hoffen. Java-Programme (sogenannte "Midlets") quittierte das Handy nach erfolgreichem Download mit einem "Allgemeinen Systemfehler" - da bei unserem Prototyp allerdings auch keine Java-Programme oder Spiele vorinstalliert waren, dürfte der Fehler aber wohl noch behoben werden. Schade dass sich auch keine Fotos per eMail verschicken ließen - laut Handbuch sollte die Option verfügbar sein. Und noch ein Tipp an die Nokia-Entwickler: Der "Annäherungsdetektor" schaltet die Freisprecheinrichtung bei "Ohr in Sicht" zwar ab, eine automatische Aktivierung der Freispreche bei "Ohr weg" wäre allerdings auch wünschenswert. Selbiges gilt für den Helligkeitssensor: Er schaltet bei genügend Umgebungslicht die Hintergrundbeleuchtung zwar ab, aber - in Kombination mit dem Bewegungsmelder - könnte er das Display bei Annäherung und unzureichender Beleuchtung ruhig auch automatisch aktivieren. Doch wahrscheinlich hat Nokia diese vielen Fehlerchen absichtlich in den Prototypen eingebaut - sonst würden wir ihn nämlich nicht mehr zurückgeben wollen... [ts]

++ Das Nokia 7650:
* http://www.nokia.de/mobile_phones/produkte/7650/index.html

++ SonyEricsson T68i:
* http://www.netnewsletter.de/letter/archiv/0218.html#4

++ i-Mode:
* http://www.netnewsletter.de/letter/archiv/0211.html#2

++ Java Midlets für's Handy zum kostenlosen Download:
* http://midlet.org

++ So funktioniert eine MMS:
* http://netnewsletter.de/letter/archiv/0207.html#2

++ MMS gibt's derzeit nur bei Vodafone - bis Ende Juli kostenlos:
* http://www.vodafone.de/multimedia_mobil/14249.html

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4. Die Fußball-WM am PC, PlayStation 1 und 2, XBox und GameCube

Fußballfans haben sich die letzten Wochen nicht nur darauf gefreut, dass endlich die WM losgeht, sondern auch dass EA Sports wie immer passend zum Turnier eine neue Version seines Fussball-Computerspiels herausgibt. Diesmal heißt das heiß ersehnte Werk "FIFA Weltmeisterschaft 2002" und die Mühe, die sich die Entwickler mit dem fantasievollen Namen gemacht haben, spiegelt sich auch im Rest des Spiels wider.

Zwar gab es dank "Motion Capturing" wohl noch nie so realistische Spielfiguren und Bewegungsabläufe, aber das alles nützt wenig, wenn dafür bei Bedienung und Spielprinzip jeglicher Sinn für Realität über Bord geworfen wurde. Sicher ist es beeindruckend, die Spieler des deutschen Teams sofort an den Gesichtern zu erkennen, aber wer kann sich das Lachen nicht verkneifen, wenn uns Carsten Jancker (0 Bundesligatore in dieser Saison) als Star der Mannschaft präsentiert wird und bei jedem seiner Schüsse der Ball mit einem Feuerschweif (nein, leider kein Scherz!) ins Tor fliegt.

Das neue Starprinzip ist aber nur eines der Schwachpunkte von FIFA WM 2002. Das Passspiel wurde komplett überarbeitet und lässt sich erst mit der Geduld eines japanischen Zen-Meisters beherrschen. Des weiteren haben die Live-Spielkommentare der Reporter Jörg Dahlmann und Wolf-Dieter Poschmann nach bisher auch nicht gerade überzeugenden Leistungen einen neuen Tiefpunkt erreicht. Für Sätze wie "Deutschland erreichte übrigens schon sechsmal ein WM-Endspiel" würde im Fernsehen jeder Reporter wegen Belanglosigkeit entlassen werden, nicht wie bei FIFA WM 2002 mit "Das ist ja interessant!" als Antwort belohnt.

Allerdings ist alles halb so schlimm, denn das Spiel verliert schnell seinen Reiz: EA Sports verlangt zwar denselben Preis wie für die Vorgänger, dafür fehlen viele Zusatzfeatures wie Trainingsmodus, Legenden-Teams oder die Möglichkeit, eigene Turniere zu entwerfen. Dafür nervt der langsame Spielbeginn, denn EA Sports hat einige defekte Sektoren als Kopierschutz in die CD-ROM eingebaut, was jedem CD-ROM-Laufwerk mehr oder minder Performance-Probleme bereitet.

Fazit: Die FIFA-Reihe von EA Sports hat mit FIFA WM 2002 viel von ihrem guten Ruf als bestes Fussball-PC-Spiel eingebüßt. Hoffen wir, dass es ein einmaliger Ausrutscher bleibt und freuen wir uns, dass zumindest auf dem PC Deutschland gegen Brasilien im WM-Finale durch drei Feuerschweif-Tore von Jancker den WM-Titel gewinnt! [rz]

++ Die FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2002 - ab ca. 45 Euro:
* http://de.worldcup.europe.ea.com/

++ Beim "offiziellen Restaurant" zur WM gibt's eine Light-Edition:
* http://www.mcdonalds.de

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5. Mit NetRun starten Ihre Online-Programme automatisch - PC-Freeware

Ob Browser, E-Mail-Programm, Newsgroup-Reader oder ICQ. Es kommen schnell eine Menge Programme zusammen, die man meist direkt nach der Internet-Einwahl aufruft. Auf diese Prozedur kann man aber auch verzichten - mit dem Freeware-Tool NetRun.

Man zieht einfach per Drag&Drop alle Programme in die Liste des Tools, die man bei einer Online-Verbindung gestartet haben möchte. NetRun erkennt dann automatisch, wenn man online geht und startet die entsprechenden Programme. Ergänzend kann man außerdem auch einstellen, nach welcher Verbindungsdauer das jeweilige Programm gestartet werden soll. So kann man beispielsweise verhindern, dass mehrere Programme gleichzeitig aufgehen und so das System überlastet wird.

Außerdem kann das Tool die gestarteten Programme auch automatisch wieder beenden, sobald die Internetverbindung wieder getrennt wurde. Auch dies lässt sich für jedes Programm individuell einstellen, so dass beispielsweise der Browser geschlossen wird, während der Mail-Client aber weiterhin geöffnet bleibt.

NetRun ist kostenlos und kommt auch ohne Werbeeinblendungen aus. Der Autor bittet auf seiner Website lediglich um Spenden für die Weiterentwicklung des Tools, das unter allen Windows-Versionen lauffähig und gerade einmal 66 KB klein ist. Damit ist das Programm jedem zu empfehlen, der das Internet über eine Wählverbindung nutzt. [st]

* http://www.ticon.net/~jclogon/

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OnlineMix

6. Digitale Signatur am Ende - oder nur Verschnaufpause?

Die Digitale Signatur war zusammen mit der Biometrie-Technologie auf der diesjährigen CeBIT eines der Highlights, die auch in den Progrosen und Trend-Vorhersagen der Politiker und Wirtschaftsbosse zu finden war.

Nun ist aber leider doch etwas passiert, was ein merkliches Raunen in den Reihen derer auslöst, die zuvor noch so enthusiastisch die neue Technologie hochhielten: Das Unternehmen Deutsche Post Signtrust wird aufgelöst. Noch auf der CeBIT 2002 präsentierte sich das Unternehmen mit einem großen (und vor allem teuren) Stand. Die Produkte wurden angepriesen und die Mitarbeiter waren motiviert. Bis die Unternehmensleitung in diesem Monat wohl Bilanz gezogen und gemerkt hatte, das mit dem Businessmodell einiges im Argen liegt.

Als Konsequenz löst der Mutterkonzern die Deutsche Post Signtrust auf. "Vor allem in Hinblick auf unsere Aktionäre haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen", sagte Clemens Beckmann, der Geschäftsführer der eBusiness GmbH Deutsche Post im netNewsletter-Gespräch. Noch bis Ende des Jahres würden die Technologiedienstleistungen übernommen, bis dann soll ein Partner gefunden werden der diese Dienste weiterführen wird.

Das Unternehmen war eines der größten bei der Regulierungsbehörde gemeldeten Trustcenter für die digitale Signatur. Die Problematik sieht Beckmann in der Rechtsklarlegung. In den vergangenen eineinhalb Jahren seien sich die entsprechenden Stellen und Politiker nicht einig geworden und hätten somit praktisch bares Geld "verbrannt". Zudem sei die Produktentwicklung sehr teuer und der Weg zur Refinanzierung (zu) lang. Mit entsprechenden Pilotprojekten konnten die Zertifizierungsunternehmen bis heute keine nennenswerten Umsätze erzielen. Zudem sei bei dieser Netzwerktechnologie die Verbreitung sehr gering, begründet Beckmann die schlechten Aussichten.

Trotzdem sieht er die Digitale Signatur nicht als tot. Bis mit dieser Technologie Geld verdient werden kann, dauert es der eBusiness GmbH einfach nur zu lange. [cvs]

++ Die Homepage von Signtrust.de - es war einmal...
* http://web.archive.org/web/20010405225836/www.signtrust.de/start.htm
* http://www.google.de/search?q=cache:www.signtrust.de/

++ Alles zur Digitalen Signatur:
* http://www.regtp.de/tech_reg_tele/start/in_06-02-00-00-00_m/fs.html

++ Dabei hat doch alles so vielversprechend begonnen:
* http://www.deutschepost.de/index.html?inhalt=/postag/news/new0002/ne000206.html

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7. Frechheit: Liebesgeflüster im Chat führte zu Entzug des Sorgerechts

In England ist alles etwas anders. So wurde jetzt einer geschiedenen Mutter das Sorgerecht entzogen, da sie per Internet "virtuelle Beziehungen" zu Männern pflegte. Die Mutter zweier Kinder hatte das Arbeiten aufgehört, um sich exklusiv um ihre drei und vier Jahre alten Kinder zu kümmern. In Folge dessen blieb sie dadurch nicht nur meist zu Hause, sondern auch Single - und ihr einziger Kontakt zur Außen (Männer-)Welt war das Internet.

Böse, dachte sich der Vater, Blind-Dates und Cyber-Sex sind pfui - und zog vor Gericht. Er bekam Recht - und die Kinder. Die Begründung für die Entscheidung hat übrigens nicht direkt mit Cyber-Sex zu tun: Denn, so die Richter, sollte sich die Mutter in eine ihre Cyber-Romanzen verlieben, die sonstwo in England wohnen könnte, dann würde es die Kinder "entwurzeln", wenn sie umziehen müssten... [ts]

* http://www.guardian.co.uk/Archive/Article/0,4273,4419489,00.html

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8. Die Zahl der Woche: 10 Dinge, wie man sich im Büro beliebt macht

Das Internet ist die größte Sammelstelle für Informationen - aber bei weitem nicht alles davon ist auch nützlich. Diese Woche nun die zehn besten Möglichkeiten, wie Sie Ihre Kollegen im Büro in den Wahnsinn treiben können. Die Infos haben wir auf verschiedensten Seiten im Internet gefunden - und gleich mal in der Redaktion ausprobiert...

  • Befestige Moskito-Netze rund um deinen Schreibtisch.
  • Versuche, so oft wie möglich zu hüpfen anstatt zu gehen.
  • Ruf dich selbst über die Sprechanlage. (Verstelle nicht deine Stimme.)
  • Finde heraus, wo dein Chef/deine Chefin einkauft und kaufe exakt die gleichen Klamotten. Trage sie immer einen Tag nachdem dein Chef/deine Chefin sie getragen hat. (Dies ist besonders effektiv, wenn der Chef vom anderen Geschlecht ist.)
  • Schicke eMails an die restlichen Leute in der Firma, um ihnen mitzuteilen, was du gerade tust. Zum Beispiel: "Wenn mich jemand braucht, ich bin auf dem Klo."
  • Bestehe darauf, daß du die eMail-Adresse Xena_Göttin_des_Feuers@netNewsLetter.de oder Elvis_the_King@netNewsLetter.de bekommst.
  • Jedesmal, wenn dich jemand bittet, etwas zu tun, frage, ob er Pommes dazu will.
  • Entwickle eine unnatürliche Angst vor Tackern.
  • Fülle drei Wochen lang entkoffeinierten Kaffee in die Kaffeemaschine. Sobald alle ihre Koffeinsucht überwunden haben, gehe über zu Espresso.
  • Stelle deinen Mülleimer auf den Schreibtisch und beschrifte ihn mit "Eingang". [ts]

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9. netNews-Audiostream: Die Highlights dieser Woche zum Nachhören

Unter der Woche gibt's von der netNews-Redaktion "was auf die Ohren"; täglich aktuell unter http://www.netfm.de - und hier zum Nachhören:

++ Montag: Ikea will ins Online-Geschäft einsteigen ++ Biometrie an der Freiheitsstatue ++ Wellness-Urlaub am Computer ++ Nokia testet mobiles Banking:
* http://www.netfm.de/ram/nn_02_05_27_01.ram

++ Kimble vor Gericht ++ Frankfurt kämpft online um die Austragung der Olympischen Spiele ++ Deutschland: Online-Shopping beliebter denn je:
* http://www.netfm.de/ram/nn_02_05_27_02.ram

++ Dienstag: Unit.net:Streams werden an Tiscali abgegeben ++ HypoVereinsbank lanciert Online-Museum ++ Internet-Betrüger Zuccarini verurteilt:
* http://www.netfm.de/ram/nn_02_05_28_01.ram

++ eBay unter Beschuss: Sind indizierte Spiele zulässig? ++ EU entscheidet über gläsernen Surfer ++ Schweizer pro Linux:
* http://www.netfm.de/ram/nn_02_05_28_02.ram

++ Mittwoch: EU will Breitband-Zugang fördern ++ Gesichtserkennung versagt in den USA ++ Bundesinnenministerium und Telekom gegen Terror-Attacken im Netz ++ Filesharing für die Wissenschaft:
* http://www.netfm.de/ram/nn_02_05_29_01.ram

++ Kompromiss um umstrittene EU-Datenschutzrichtlinie ++ Hans Eichel.de: Busfahrer oder Bundesfinanzminister ++ Bundeswirtschaftsministerium: Aus für anonyme Prepaid-Handys:
* http://www.netfm.de/ram/nn_02_05_29_02.ram

++ Donnerstag: Behördengänge per Internet - nur wann ++ Microsofts XP 60 Millionen mal lizenziert ++ Österreich: "wireless" wie kein anderes Land ++ Hin und Weg: günstigster Mietwagen aus dem Netz:
* http://www.netfm.de/ram/nn_02_05_30_01.ram

++ SMS-Service von Lufthansa ++ Im Juli werden 17.000 .info-Domains neu vergeben ++ VW-Tochter Seat verkauft Autos online ++ Klez.H auf Platz eins der Häufigkeitsstatistik:
* http://www.netfm.de/ram/nn_02_05_30_02.ram

++ Freitag: Fußball WM ist gefährlich für den Job ++ Bundesverwaltung bevorzugt Linux ++ FBI konzentriert sich verstärkt auf Cyberkriminalität ++ Internet ist nicht mehr wegzudenken:
* http://www.netfm.de/ram/nn_02_05_31_01.ram

++ VeriSign will "Domain-Warteliste" durchsetzen ++ Pro Tag 500.000 illegale Film-Downloads ++ Preise für Telekommunikation gestiegen ++ Neues IT-Bildungsportal:
* http://www.netfm.de/ram/nn_02_05_31_02.ram

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10. Der Provider-Kostentest (Das günstigsten Internet-Zugänge)

Der Provider freedee ist immer wieder mal für eine Überraschung gut - so wie nun mit dem Sommertarif "freedee cool":

  • freedee cool bis Ende Juli günstig » Urteil: gut «

    Freedee cool gilt nur in der Zeit vom 1.6. bis 31.7.02 und auf den ersten Blick erscheinen die Minutenpreise von 1,45 Cent in der Hauptzeit und 0,99 Cent in der Nebenzeit auch eher nur nach Durschnitt. Aber: Die Nebenzeit gilt von 22 bis 20 Uhr! Lediglich in den zwei Stunden von 20 bis 22 Uhr (okay, zugegebenermaßen die "Haupt-Hauptzeit") fällt der teure Preis an.

    Zwei Kleinigkeiten stören allerdings bei dem Tarif: Zum einen muss man sich vorher anmelden, zum anderen ist der Tarif dennoch nur minutengenau. Wenigstens können für den 'freedee fun'-Tarif (1,43 ct/min, sekundengenau) angemeldete Kunden ohne Neuanmeldung in den cool-Tarif wechseln (bzw. auch beliebig oft hin und her wechseln): Einfach die vier Buchstaben "cool" vor den Benutzernamen setzen und schon surft man zu 'cool'- anstatt zu 'fun'-Konditionen.
    * http://www.freedee.de/page.php?content=informieren&tarif=cool

    Aus der TopPro-Liste fliegt nun übrigens Arcor Internet by Call easy: Zwar sinkt der Minutenpreis ab 1.6. auf rund um die Uhr 1 Cent, dafür fällt nun eine Einwahlgebühr von 3 Cent an - das war's dann wohl. [ts]
    * http://www.call.arcor.net/#easy

  • Der Providerkostentest-Index: 1,40 ct/min (+0,00)
    [gebildet aus dem Durchschnitt aller Top-Listen-Tarife]

  • Die TopFree-Liste
    (echtes Internet-by-Call: die Einwahl ist unverzüglich und ohne aufwändige Formalitäten möglich)

    Nebenzeit Hauptzeit Takt Provider Website Nummer Name Passwort
    1,45 ct sec msn easysurfer hier 0192658 msn msn
    1,50 ct sec Easynet Easy-Call hier 019161 easycall@easy-call.net easynet
    1,50 ct sec Tiscali Online hier Nur nach Online-Registrierung
    1,39 ct 1,81 ct sec aaxxess.net hier 019389687 eco@aaxxess internet
    1,39 ct 1,81 ct sec Econonet hier 019389687 econonet@internet econonet
    0,89 ct 1,45 ct min freenet Super CbC hier 019231760 beliebig beliebig
    1,38 ct min easysurf aktionstarif hier 01925-6195 easysurf easysurf
    1,39 ct min Callero by Call hier 019161 surf@callero callero
    1,41 ct min easysurf by call hier 019161 surf@easysurf4you easysurf
    DNS-Server   Easynet:212.224.33.33   msn:192.76.144.66   Econonet:62.134.11.4
      freenet:62.104.191.241   aaxxess:62.134.11.4   easysurf:193.189.244.197
    *) Achtung: Tarif gilt nur in bestimmten Ortsnetzen!
    Die Angaben in den Listen sind ohne Gewähr.

  • Die TopPro-Liste
    (anmeldepflichtiges Internet-by-Call: erfordert vorherige Anmeldung/Einzugsermächtigung)

    Nebenzeit Hauptzeit Takt Provider Website
    1,43 ct sec freedee fun www.freedee.de
    1,43 ct sec Tiscali Online Plus www.tiscali.de
    2,00 ct sec KomTel - 0800 FoniNet   www.komtel.net/internet/kt_deutschld.html
    1,40 ct 0,90 ct min CompuServe Pro www.compuserve.de/cso/_promo/preis.jsp
    0,99 ct 1,45 ct min freedee cool www.freedee.de
    1,45 ct 0,99 ct min freenet Business freenet.de/freenet/zugang/tarife/business/
    1,27 ct min Yahoo! Online de.docs.yahoo.com/yahoo-online/infoseiten/
    1,29 ct min freenet Sorglos freenet.de/freenet/zugang/tarife/sorglos/
    1,38 ct min NGI bycall www.ngi.de/x/net/index.php?main=23
    1,43 ct min Comundo Call by Call www.comundo.lycos.de
    1,22 ct 1,68 ct min NGI plus www.ngi.de/x/net/index.php?main=22
     
    Die Angaben in den Listen sind ohne Gewähr.

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    Veranstaltungen

    11.1 Veranstaltungstipp: "Where .com meets .org" - der LinuxTag 6.-9. Juni

    Der LinuxTag ist eine jährlich stattfindende Messe- und Kongress-Veranstaltung zum Thema freie Software mit dem Schwerpunkt GNU/Linux. Der LinuxTag wendet sich an ein breites Publikumsspektrum, das von Neugierigen und Umsteigern über GNU/Linux-Fans mit gediegenen Kenntnissen bis zu IT-Experten aus Wirtschaft und Industrie reicht.

    Geballte Informationen aus allen Bereichen von freier Software gibt es auf den parallel zur Ausstellung stattfindenden Kongressen. Hier referieren renommierte Experten aus dem In- und Ausland über die neusten Produkte, Trends und Konzepte. [ts]

      ++ Datum: 6. bis 9. Juni 2002
      ++ Ort: Messe- und Kongresszentrum Karlsruhe
      ++ Veranstalter: LinuxTag e.V. Universität Kaiserslautern
      ++ Kosten: keine (Linux-Kit inkl. CD-ROM: 10 Euro)
      ++ Internet: http://www.linuxtag.org/
      ++ eMail: info@linuxtag.org
      ++ Telefon: 0631-3109371

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    11.2 Streamtipp: Web-Cast über die Verkehrsbedingungen in Hong Kong

    Wer gerne wissen möchte, ob auf der Aberdeen Road ein Stau ist oder ob die Queens Road Central Bridge verstopft ist, der kann sich das sofort beim Traffic Webcast live im Internet anschauen. Fünf Kameras senden alle sechs Sekunden neue Live-Bilder ins Web. Alle 30 Sekunden wiederholt sich dieser Zyklus. Jeder User darf allerdings maximal 5 Minuten den Autos zuschauen, danach schaltet sich der Stream automatisch ab.

    Die Zeitbeschränkung wird vom Road Traffic Information Service deshalb so gehandhabt, damit jedem Betrachter immer eine hohe Bandbreite garantiert ist - wenn sich schon der Verkehr staut, sollen wenigstens die Daten ungehindert fließen. [cvs]

    ++ Bei den Traffic-Cams ist uns Hong Kong weit voraus:
    * http://www.igsd.gov.hk/webcast/

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    Lexikon der PC- und Online-Fachbegriffe

    12. Symbian OS

    Das Symbian Operation System - aktuell in Version 7.0 - ist ein Betriebssystem für Handys und PDAs. Die Firma Symbian ist ein Joint Venture von Psion, Nokia und Ericsson; das System basiert auf EPOC, der Benutzerschnittstelle für Psion-Organiser. Symbian OS 7 wird derzeit in den Nokia Communicator-Modellen verwendet, sowie im kommenden Nokia 7650 und dem i-Mode-kompatiblen Sony Ericsson P800. Das Betriebssystem ist ähnlich leistungsstark wie das Palm OS oder Windows CE und bietet neben den normalen Organiser-Funktionen auch die Unterstützung von Standard-Technologien wie TCP/IP, POP3, IMAP4, SMTP, SMS, Bluetooth, WAP, SyncML und i-Mode. Auch J2ME (Java 2 Platform Micro Edition) kompatible Programme können heruntergeladen und verwendet werden. Welche Symbian-Funktionen ein Handy oder Organiser unterstützt, hängt allerdings vom verwendeten Modell ab. [ts]

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    Tipps & Tricks

    13. Netzgeschichten alle 2 Wochen NEU in der ComputerBild:
    Legenden und wahre Geschichten, die das Internet schrieb

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    14. netNewsLetter-Gewinnspiel: Das volle Fußball-WM-Paket!

    Passend zur Fußball-Weltmeisterschaft in Asien haben wir diese Woche drei WM-Pakete geschnürt: Darin befinden sich jeweils

  • ein Club-Abo für fifaworldcup.com: Hier findet man die Zusammenfassungen aller Spiele des Weltpokals 2002 in Videoclips, sowie viele andere Infos rund um die WM.
  • Zwei Cordless Logitech Gamepads. Wenn man also nicht gerade vor'm Fernseher Fußball guckt, kann man es sich mit den kabellosen Gamepads vor dem Computer-Monitor gemütlich machen ;-)
  • Und für den wahren Fußballfan muss natürlich auch das Spiel "FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2002" mit dabei sein - auch wenn es uns in unserem Test nicht so überzeugte wie die Spiele im Vorjahr. Aber damit kann man die Gamepads gleich mal richtig ausprobieren!

    Wer gewinnen will, muss uns in einer eMail erklären, warum gerade er/sie eines der WM-Pakete gewinnen soll. Unsere eMail-Adresse: Redaktion@netNewsLetter.de. In der Redaktionskonferenz am Montag um 15 Uhr werden wir dann die 'Anwärter' auswählen und Glücksfee Agnes zieht die drei Gewinner. Dementsprechend gilt: Der Einsendeschluss ist dieses Mal schon Montag, der 3.6.02 um 15 Uhr - schließlich ist die WM ja schon im vollen Gange!

    Das Kleingedruckte: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, AME-Mitarbeiter sind es auch, Glücksfee Agnes steht übrigens auf "Nimm 2"-Bonbons. Im Fall eines Gewinns werden Sie per eMail benachrichtigt, und wenn Sie gleich Ihre Postadresse in die eMail schreiben, kann das Paket noch am Montag versendet werden. Und natürlich werden Ihre eMail-/Post-Adressen nicht gespeichert, sondern nur für die Auslosung verwendet. [cvs]

    ++ Alles zu Fifaworldcup.com:
    * http://fifaworldcup.com
    * http://netnewsletter.de/letter/archiv/0219.html#2
    * http://netnewsletter.de/letter/archiv/0148.html#5.2

    ++ Die Schnurlos-Gamepads:
    * http://www.logitech.com/cf/products/productoverview.cfm/3964

    ++ Das Spiel:
    * http://de.worldcup.europe.ea.com/

    Das Gewinnspiel aus vergangener Ausgabe - jeweils einmal McAfee VirusScan 6.0 haben gewonnen:
     Martin Eisner aus t-online.de
     Anja Müller aus gmx.net
     Peter Richards aus NewYork.com

    Herzlichen Glückwunsch!

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    netNewsLetter intern

    15. Stellenanzeige: AME sucht freiberufliche(n) Webprogrammierer/in

    Sie sind HTML-Vollprofi, aber Ihre wirklichen Spezialgebiete sind PHP (>4.x), JavaScript, VB Script und Perl. Die Begriffe: MySQL, Oracle und PostgreSQL sind für Sie keine drei Fragezeichen, sondern Sie kennen diese Datenbanken. Der Umgang mit Windows2K ist für Sie nichts Neues und Sie besitzen Grundkenntnisse von UNIX/Linux.

    Außerdem bringen Sie gute Abstraktionsfähigkeit mit, sowie Erfahrung aus mittleren bis großen Softwareprojekten. Idealerweise können Sie auch Flash. Sie sind nun auch noch humorvoll und gut gelaunt, arbeiten teamorientiert, engagiert und zielbewusst - dann haben wir unsere(n) Wunschkandidatin/ten.

    Interessiert? Mehr Informationen unter http://ame.de -> Karriere oder bei Frau Angelika Maier - Tel.: 089/42705-0, ama@ame.de

    16. Impressum

    Herausgeber: Thomas Aigner [ta]
    Leitender Redakteur:  Tobias Steininger [ts]
    Redaktion: Chr. von Schierstädt [cvs]
    Agnes Gsell [ag]
    Nicola Retter [nr]
    Robert Zeithammel [rz]
    Sebastian Tuke [st]
    Anselm Uhirek [au]
    Angelika Maier [ama]
    HTML-Umsetzung:Sebastian Tuke [st]
      

    Der "netNewsLetter" ist ein kostenloser Service der

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