zurück zum netNewsLetter-Archiv

> 07.09.2001 < ISSN 1617-2116 Ausgabe 36/2001

 Top News Online

 Neue/empfehlenswerte Webpages

 Top-News Hard/Software

 Online-Mix

 Tipps und Tricks

 netNewsLetter Intern

Anzeige

Ab jetzt jeden Montag und Freitag um 10 Uhr

Von den Machern des netNewsLetters: net.talk und net.news - das Magazin
auf F.A.Z. 92.4 Das Business-Radio München.

Wir diskutieren live im net.talk mit einem Experten über das Internet-Thema der Woche und informieren Sie am Freitag in net.news - das Magazin über die wichtigsten News und Hintergrundinfos aus der Netzwelt.

In München und Umgebung unter 92.4 MHz oder im Internet unter
* http://www.fazbusinessradio.de

Vorab-Infos bei nr@infonet.fm oder unter
* http://infonet.fm

Anzeige

Top News Online

1. So geht's: Privates Surfen am Arbeitsplatz

Viele Arbeitnehmer werden aufgeatmet haben, als die Meldung diese Woche durch die Presse ging: "100 Stunden pro Jahr privates Surfen im Internet während der Arbeitszeit rechtfertigen keine fristlose Kündigung" - so entschied es das Arbeitsgericht in Wesel in einem konkreten Fall (Aktenzeichen 5 Ca 4021/00). Zu früh gefreut:
dieses Urteil ist kein Freibrief für exzessives Surfen am Arbeitsplatz.

Einhundert Stunden stellen keinen Richtwert da, gekündigt werden kann man auch schon nach geringerer privater Internet-Nutzung - theoretisch. Wir sprachen mit Stephan Altenburg, Fachanwalt für Arbeitsrecht bei der Münchner Kanzlei Schwarz, was das "Surfen am Arbeitsplatz"-Urteil nun wirklich bewirkt hat.

Bei jenem Prozess, so Stephan Altenburg, ging es um einen konkreten Fall, bei dem das private Internet-Surfen einer Arbeitnehmerin (insgesamt etwa 100 Stunden im Jahr) stillschweigend geduldet wurde, bis sie ohne Vorwarnung aufgrund ihrer privaten Internet-Nutzung gekündigt wurde. Ausschließlich um die fristlose Kündigung drehte sich das Urteil, nicht um den Auslöser, also die einhundert Stunden im Internet. Daher auch das Urteil des Arbeitsgerichtes: "Arbeitgeber müssten ein ausdrückliches Verbot aussprechen und einen Verstoß dagegen zunächst mit einer Abmahnung rügen". Erst dann könne eine Kündigung ausgesprochen werden.

Ob und wie lange man am Arbeitsplatz surfen darf, liegt also auch weiterhin ganz im Ermessen des Arbeitgebers - selbst wenn jener die private Internet-Nutzung komplett verbietet, können die Arbeitnehmer nun also nicht auf ihr "100 Stunden"-Recht pochen. Das gibt es nämlich leider überhaupt nicht. [ts]

++ Auch in Wesel gibt's das Internet:
* http://www.wesel.de

++ Das Urteil, zu lesen z.B. bei Yahoo:
* http://de.news.yahoo.com/010904/3/1x8tl.html

Zurück zum Anfang der Seite

2. So klappt's: Kids von heute schummeln 'Wireless'

Nach sechs Wochen Faulenzen und Erholen fängt für viele Kids - und natürlich auch für Mütter und Väter - der Ernst des Lebens wieder an: Die Schule. Nun heißt es wieder Vokabeln büffeln anstatt im Internet zu surfen und knifflige Matheformeln entschlüsseln anstatt Lara Croft zum Sieg zu verhelfen.

Doch um nicht die gesamte Freizeit mit lästigem Büffeln verbringen zu müssen, lassen sich die Kids immer genialere Spick-Tricks einfallen, die Ihnen das Schulleben leichter machen sollen. Da werden zu Hause die Mailboxen der Handys mit lateinischen Vokabeln oder mathematischen Formeln bequatscht - abgehört wird dann alles auf dem Klo. Auch Palms sind beliebte Neuzeit-Spicker: Einfach flugs die Daten via Infrarotschnittstelle vom PC draufkopiert - und fertig ist die Lösung!

Und nicht nur was das Spicken während Schulaufgaben und Klausuren angeht, nutzen die Schüler ihre Multimedia-Kenntnisse - auch die Hausaufgaben müssen heutzutage nicht mehr persönlich erledigt werden. Denn neben zahlreiche Internetseiten, von denen man sich ganze Aufsätze oder Referate herunterladen kann, gibt es auch noch den Übersetzungsservice von meome.de.

Martin Schmid ist Lateinreferendar und bietet bei meome.de einen Übersetzungsservice für Lateinhausaufgaben an. "Auf meinem Portal kommen doch relativ viele Textübersetzungs-Anfragen an. Allerdings warne ich die Kids immer davor, die Texte 1:1 zu übernehmen. Sie sollen sich vielmehr mit den Texten auseinandersetzen".

Besonders froh ist Martin Schmid, wenn sich die Schüler nach seiner Hilfe mit erneuten Fragen an ihn wenden, denn dann merkt er, dass sich die Kids wirklich noch mit dem Schulfach auseinandersetzen und nicht nur alles abschreiben. Er macht größtenteils die Einfallslosigkeit der Lehrer dafür verantwortlich, dass die Schüler überhaupt Übersetzungsdienste oder Referat-Seiten zu Rate ziehen.

"Ganz klar, dass sich viele Lehrer, die schon lange unterrichten, nicht mehr auf das Internet einstellen können. Die Lehrer sollten sich aber überlegen, nicht zum zwanzigsten Mal das gleiche Aufsatzthema zu geben - da ist es klar, dass das die Kids ausnutzen.
Ausserdem sollten sie die Kinder bei Referatsvergaben viel mehr in die Themenfindung miteinbeziehen. Denn wenn sich jemand für etwas interessiert, löst er es auch selbst.", so Schmid weiter.

Doch natürlich ist heutzutage nicht nur Schwarzmalerei angesagt: In Großbritannien gibt es jetzt einen Online-Service, über den sich kranke Schulkids den versäumten Unterrichtsstoff per E-Mail schicken lassen können. Okay, das gibt es in Deutschland zwar auch schon, neu ist jedoch, dass ehrenamtliche Tutoren gegebenenfalls auch Online-Tests zu den einzelnen Themen korrigieren und sich bei Problemen unverzüglich mit den Lernwilligen in Verbindung setzen. Denn schließlich lernt man ja fürs Leben - und nicht für die Schule! [nr]

++ Hier gibt's die neusten Spicktricks:
* http://www.clever-spicken.de
* http://www.spickzettel.de

++ Der virtuelle Lateinlehrer wartet:
* http://www.meome.de

++ Referate nein danke - hier gibt's die Lösung:
* http://www.referate.org/
* http://www.fundus.org/

++ Krank und schlau:
* http://www.bildungsserver.de
* http://www.schulweb.de
* http://atschool.eduweb.co.uk/ctrh

Zurück zum Anfang der Seite

3. So hackt's: 20 Jahre Chaos Computer Club

Der Chaos Computer Club, kurz CCC - trägt einen Namen, der Programm zu sein scheint. Denn die Mitglieder des Clubs verbringen ihre Zeit am liebsten damit, sich hinter einem Chaos von Kabeln, Rechnern und Monitoren zu verschanzen und dem "Hacksport" nachzugehen. Der CCC versteht sich als ein Sprachrohr der Hackerszene, eine Instanz zwischen Hackern, Systembetreibern und der Öffentlichkeit.

Es begann alles am 12. September 1981. Auf eine Anzeige in der Berliner Tageszeitung meldeten sich ein paar Technikbegeisterte Menschen - der "Chaos Computer Club" wurde gegründet. Anfangs traf man sich in den Räumlichkeiten der taz. 'Damals' war das durchaus noch eine Besonderheit, betont Jens Ohlig, Sprecher des CCC: "Gerade mal Regierungsorganisationen oder große Firmen hatten Computer. Diejenigen die privat zu Hause 'Klein-Computer' benutzt haben, waren eigentlich schon Hacker, weil sie etwas getan haben, was andere nicht verstanden haben." So erforschte man die Systeme und endeckte die Netze - das Internet in der heutigen Form existierte ja noch nicht.

1985 gab es dann die erste große Änderung, so Ohlig. Das zweite Wirtschaftskriminalitätsgesetz wurde verabschiedet und Computerdelikte wurden zum ersten Mal strafrechtlich benannt. Der 'Hacksport' wurde daraufhin schnell mit unschönen Begriffen wie "Ausspähen von Daten" oder "Computerspionage" in Verbindung gebracht. Der CCC mußte sich jetzt entscheiden, ob er nach 129a des StGB als kriminelle Vereinigung oder als e.V. weitermachen wollte. Man entschied sich für zweiteres - mittlerweile ist der CCC in der Lobbyliste des deutschen Bundestages vertreten und bringt sich bei Expertenanhörungen zu Themen wie Datenschutz oder Telekommunikation ein. Begonnen hatte der CCC mit rund 100 Mitgliedern - heute sind es bundesweit etwa 2.000.

Soviel zur Geschichte des Clubs. Den 20jährigen Geburtstag möchte man natürlich nicht ganz unbemerkt verstreichen lassen: Von Mittwoch den 12.9. bis Sonntag den 16.9. feiern Mitglieder und/oder Freunde des CCC im Kuppelsaal der Congresshalle in Berlin. Neben diversen Parties wird es eine Ausstellung geben, in der man auf 20 Jahre CCC und 'Hackertum' rückblicken wird. Unter anderem wird dort der 'typische Arbeitsplatz eines Hackers' ausgestellt sein - wenn das mal keine Reise nach Berlin wert ist. [ag]

++ der Chaos Computer Club
* http://www.ccc.de/

++ Über das Jubiläum/Veranstaltungen
* http://www.ccc.de/xxccc/

++ Reisetipp für russische Hacker: Deutschland ist ungefährlich
* http://www.heise.de/newsticker/data/ecp-01.09.01-002/

Zurück zum Anfang der Seite

Neue / empfehlenswerte Webpages

4.1 Jetzt Geldtransporter überfallen! Nur noch 115 Tage bis zum Euro!

Seit Montag ist der Euro unterwegs - Sicherheitstransporte vollgeladen mit Geld rollen auf Deutschlands Straßen (der erste wurde ja schon überfallen). Etwa 4,3 Milliarden Scheine und rund 17 Milliarden Münzen müssen in den kommenden vier Monaten an die hiesigen Banken verteilt werden. Der Erstbedarf an der neuen Währung soll damit erstmal abgedeckt sein. Der Wert: rund 265 Milliarden Euro (518,3 Milliarden DM). Am 1. Januar 2001 geht's endgültig los, ab dann zahlen wir beim Bäcker die Frühstücksbrötchen in (Euro-)Cent. Finanzminister Eichel zeigt sich in den Medien zuversichtlich und guter Dinge - die Bevölkerung wird sich schon daran gewöhnen. Ungeachtet der Tatsache, dass immer noch jeder zweite Europäer den Euro eigentlich gar nicht will.

Für 'nicht wollen' ist es allerdings schon lange zu spät: Die Produktion der neuen Währung läuft schon seit Juli 1999: In allen elf Banknotendruckereien des Euro-Raums laufen die 'Geldmaschinen' auf Hochtouren. Zwei dieser Druckereien befinden sich in Deutschland (München und Berlin) und je eine Druckerei in den übrigen Euro-Ländern (mit Ausnahme von Luxemburg). Insgesamt werden für die Mitgliedsländer mehr als 14 Milliarden Euro-Scheine gedruckt.

Schön langsam müssen wir uns also mit dem Gedanken anfreunden, dass wir in künftigen Urlauben weder Lira, Peseta, Franc, noch Schilling mehr benötigen werden. Zur Begrüßung der neuen Währung: das nNL-EURO-Spezial. [ag]

++ Die Bundesdruckerei in Berlin gewährt einen virtuellen EinDRUCK
* http://www.bundesdruckerei.de/de/index.html

++ Die Druckerei in München: Giesecke & Devrient
* http://www.gdm.de/eng/main/home/index.php4

++ Die Bundesbank mit EURO-FAQ-Liste
* http://www.bundesbank.de

++ Die Europäische Zentralbank
* http://www.euro.ecb.int/

++ Der Kursverlauf des Euro
* http://userpage.fu-berlin.de/~tmuehle/europa/euro/eurochart.htm

++ Informationen der Banken rund um den Euro
* http://www.euro.de
* http://www.sparkasse.de/services/euro/
* http://www.beraterbank.de/unternehmen/kultursport/eurowelt/
* http://www.dgbank.de (Euro Streiflichter)
* http://www.volksbank.de/ (Euro-Zone)
* http://www.commerzbank.de/journal/archiv/euro300/artikel3.htm

++ Der Bankenverband über den Euro
* http://www.bankenverband.de/euro/index.asp

++ Die EURO Initiative der Bundesregierung
* http://www.euro.gv.at/

++ Die Euro Info Centres (EICs)
* http://www.eic.de

++ Hauptfragen, die Kinder über den Euro stellen
* http://euro.pearl-online.com/German/Education_ger.html

++ Die Polizei bereitet sich auf den Euro vor
* http://www.bka.de/text/euro/eurostart.html

++ Umfangreiche Euro-Informationsseite mit Hintergründen
* http://www.nordwest.net/boerse/20249.html

++ Financial Times: der Euro und seine Sicherheitsmerkmale
* http://www.ftd.de/pw/eu/FTD8HNM30RC.html?nv=hpwd

++ Vorsicht vor D-Mark-Falschgeld vor Einführung des Euro
* http://www.falschgeld-forum.de/

++ Erster Geldtransporter überfallen!
* http://de.news.yahoo.com/010907/40/1xlcb.html

Zurück zum Anfang der Seite

4.2 Suchtgefahr am Arbeitsplatz: Mini-Golf in der Mittagspause

Was für ein Glück, dass das Arbeitsgericht in Wesel entschieden hat, dass privates Surfen am Arbeitsplatz per se keinen Kündigungsgrund darstellt! Denn wer einmal auf der Mini Golf-Seite von Electrotank.com gelandet ist, vergisst erst einmal die (Arbeits-) Welt um sich herum.

Das Spiel verbreitet nicht nur den Charme der C64-Ära, es lässt sogar Multi-Player-Spiele zu. Dafür lädt das in Flash programmierte Spiel aber um einiges schneller, als die Mini-Golf-Computerspiele von Anno Dazumal. Man puttet also alleine oder zu zweit am Monitor - oder sogar per Internet gegen andere Spieler.

Ganz ohne lange 'Einarbeitungszeit' kommt man zurecht: Web-Seite laden, Benutzername auswählen und im Chat Golf-Partner auswählen - und los! Die Bedienung des Spiels ist ebenfalls einfach: Spieler drehen, mit der Maus die Intensität des Schlages bestimmen und abdrücken. Und schon steht die halbe Großraumbüro-Mannschaft hinter einem und will mitspielen. So viele freiwillige Tester für einen netNewsLetter-Beitrag hatten wir selten ;-) [ts]

++ Besser als Moorhuhn:
* http://www.electrotank.com/games/miniGolf.html

++ Spielverderber!
* http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,152427,00.html

Zurück zum Anfang der Seite

4.3 Endlich entschlüsselt - Übersetzungshilfe für Ärztelatein

Falls der Arzt seinem Patienten ein externes Pigment diagnostiziert, sollte dieser schleunigst zu Hause seine Dusche überprüfen. Denn das komplizierte lateinische Kürzel bedeutet nichts anderes, als dass sich der Patient mal wieder waschen könnte. Deutsche Ärzte besitzen nämlich eine ganz eigene Geheimsprache, was die Beurteilung ihrer Patienten angeht.
So finden sich in den Akten nicht immer nur lateinische Kürzel, die den Krankheitsverlauf beschreiben, sondern oft sehr persön- liche und unschöne Informationen.

Ist auf der Karteikarte beispielsweise das Kürzel C.M. vermerkt, guckt der Patient gerne einmal zu tief ins Bierglas. Denn C.M. ist nicht etwa die Abkürzung für einen grippalen Infekt oder schlimme Akne, sondern für Cervesia multiplex, einen Menschen, der dem Bier äußerst zugetan ist. Steigerung hiervon sind die Kürzel C2 oder Äthylismus - dann handelt es sich nämlich um einen starken Alkoholiker!
Wer gerne einmal Krankheiten simuliert, wird laut Ärztelatein als c.p., caput piger, bezeichnet. Und das ist nichts anderes als die lateinische Übersetzung für einen Drückeberger.

Doch Gott sei dank haben alle Patienten ab sofort die Möglichkeit, den verschlüsselten Ärztecodes auf die Schliche zu kommen: Der Ratgeberverlag hat jetzt unter Ärztelatein.de die gängigsten Sprachkürzel übersetzt - für jedermann. Zwar wird auf der Seite eher Werbung für das ausführliche Buch "Ärztelatein im Klartext" von Michael Dirk Prang gemacht, doch unter Inhalt und dem Link "Ärztelatein zum Verschweigen" kommt man schließlich in den Genuss der deutschen Übersetzung.

Kleiner Tipp: Auch das Forum der Seite ist eine wahre Fundgrube für lateinische Wortkreationen - dort packt beispielsweise eine Arzthelferin aus, dass der Zungenbrecher Extraorbitalintraluminiert nichts anderes bedeutet als "Über den Augen unterbelichtet! In diesem Sinne: Viel Spaß bei der nächsten Visite! [nr]

++ Ärzte-Gemeinheiten aufgedeckt:
* http://www.aerztelatein.de/Inhalt/aerztelatein_zum_verschweig.htm

++ Dort gibts die Code-Entschlüsselung für (echte) Krankheiten
* http://icd.web.med.uni-muenchen.de/

Zurück zum Anfang der Seite

4.4 Einmal der niederländischen Königsfamilie in den Vorhof gucken

Gerade jetzt ist das niederländische Königshaus wieder in aller Munde. Erneut die Diskussionen um eine anstehende Hochzeit, diesmal um die von Kronprinz Willem Alexander und seiner argentinischen Verlobten Maxima. Um so besser, dass man jetzt das niederländische Haus direkt im Internet besuchen und sich selbst ein Bild von der Situation machen kann. Zugegeben die Königliche Familie plaudert auf ihrer Homepage nicht über private Vorhaben, dennoch gewährt man unter der Webadresse koninklijkhuis.nl einen virtuellen Einblick in die königlichen Palasträume. Apples QuickTime VR-Technologie macht mit dem entsprechenden Plug-In den Rundgang zu einem wahren Vergnügen. Die verschiedenen Streaming QuickTime Panoramen sind zwischen 150kb und 320kb groß, lassen sich mit der Maus frei in der Horizontalen schwenken sowie mittels Shift- und Control-Taste heran- und wegzoomen. Willem oder Maxima begegnet man bei dem virtuellen Rundgang allerdings nicht. Für Details ist der Zoom dann doch nicht 'weitreichend' genug. Trotzdem sehr schöne Bilder in bester Qualität. [ag]

++ "koninklijkhuis"? Ähm, ja:
* http://www.koninklijkhuis.nl/tour/tour.html

Zurück zum Anfang der Seite

4.5 e-Business mit Pee-Business: Qualitäts-Urin für 69 Dollar

Christoph Daum hätte eventuell deutlich weniger Probleme bekommen, wenn er sich vor diversen Drogentests mit Kenneth Curtis aus North Carolina in Verbindung gesetzt hätte. Der Amerikaner betreibt über das Internet sozusagen ein 'Ein-Mann-Geschäft': Er verkauft seinen Urin.

Privacy Protection Services nennt er 'das', was er anbietet. Der Sinn: In den USA ist es nicht selten üblich, dass Arbeitnehmer an ihren Arbeitsplätzen regelmäßig Urintests unterzogen werden. Doch nicht nur Drogenkonsumenten nehmen den Service in Anspruch. Einige Angestellte wollen ihre Arbeitgeber beispielsweise genauso wenig wissen lassen, ob sie schwanger sind, Anti-Depressiva nehmen oder HIV positiv sind. Über mangelnde Nachfrage kann sich der edle Spender jedenfalls nicht beklagen, wobei sein Urin zwar qualitativ einwandfrei, aber auch nicht ganz billig ist. Eine Portion Urin kostet immerhin stolze 69 US Dollar - inklusive Versandkosten. In den sechs Jahren, die Curtis sein Online-Geschäft betreibt hat er schon über 100.000 seiner 'urine test substitution kits' verkauft. Ein kleines 'Geschäft' für die große Welt. [ag]

++ bester Urin aus dem Internet
* http://www.privacypro.com/

Zurück zum Anfang der Seite

TopNews Hardware / Software

5. Surfen ohne Java - Die Schattenseiten des Internet Explorer 6

Nachdem Netscape den 6.1-Browser veröffentlicht hatte (wir berichteten im nNL 32/01), ließ auch der neue Internet Explorer aus dem Hause Microsoft nicht lange auf sich warten. Doch was bringt die Version 6 im Vergleich zum Vorgänger 5.5? Wir haben uns den neuen Browser etwas genauer angesehen:

Vom Aussehen her gibt es nicht viel Neues. Microsoft ist dem bewährten Layout treu geblieben. Neu eingeführt wurde aber die Medienleiste, die sich am Bildschirmrand einblenden lässt. Sie soll einen schnelleren Zugriff auf die Funktionen des MediaPlayers bieten.

Zum Positiven verändert hat sich die Geschwindigkeit: Die Websites werden schneller aufgebaut als mit der Vorgängerversion. Voll unterstützt werden in dieser Version auch DOM (Document Object Model), CSS (Cascading Style Sheets) sowie SMIL (Multimedia-Standard Synchronized Multimedia Integration Language).

Wesentlich verbessert wurde auch die Cookie-Verwaltung. Auf Cookies wird nun grundsätzlich in der Statusleiste hingewiesen. Durch einen Doppelklick auf das Icon werden die aktiven Cookies angezeigt und können dort auch gesperrt werden. Vorteilhaft ist, dass der Browser automatisch zwischen Cookies der besuchten Webseite und denen von Dritten unterscheidet. Dadurch kann die Gefahr, von anderen ausgespäht zu werden, zumindest eingeschränkt werden.

Zu bemängeln ist in der neuen Version, dass Microsoft Java nicht mehr mitinstalliert wird. Stattdessen bietet man die Eigenentwicklung "Jump to .Net" an, die beim ersten Aufrufen von Java-Applets separat installiert wird. Wenn der IE6 aber über einen alten Internet Explorer installiert wird, wird die alte Java-Engine noch übernommen.

Ebenfalls nicht mehr unterstützt werden Netscape-kompatible Plugins. Darunter fällt z.B. das 'alte' QuickTime-Plugin, für den aber bereits ein ActiveX-Control zum Download angeboten wird (vgl. nNL 34/01), damit die Software auch mit dem IE6 läuft.

Verzichtet hat Microsoft (wie erwartet) auf die umstrittenen Smart-Tags, die dazu benutzt werden können, bestimmte Wörter automatisch mit festgelegten Seiten zu verlinken. Welches Wort womit verlinkt wird, kann dabei frei von Microsoft bestimmt werden.

Nützlich ist die neue Funktion, dass Bilder nun auch per Mausklick auf dem Desktop abgelegt werden, ausgedruckt oder per eMail verschickt werden können. Die Bildsymbolleiste zum Aufrufen dieser Funktionen erscheint automatisch wenn man mit dem Mauszeiger über größere Bilder fährt. Desweiteren sind die Funktionen auch über das Kontextmenü erreichbar.

Für die Installation des Internet Explorers 6 müssen je nach Windows- und Internet-Explorer-Variante zwischen elf und 75 MB runtergeladen werden. Ob sich das Update lohnt, sollte jeder für sich entscheiden, denn in nächster Zeit wird man wohl auch mit dem IE 5.5 noch gut fahren. [st]

* http://www.eu.microsoft.com/germany/ms/internet/ie6/default.htm

Zurück zum Anfang der Seite

6. Mit dem PCphone Scanner-Interface schnell und bequem kopieren

Längst nicht jedes Büro ist mit einem Kopierer ausgestattet und auch in Privathaushalten gehört er eher zur Ausnahme. Daher werden Kopien immer häufiger mit Hilfe von Scanner und Drucker durchgeführt.

Das PCphone Scanner-Interface kann dabei hilfreich sein: Das Programm, das Privatnutzern kostenlos zur Verfügung steht, ermöglicht es, Kopien ohne Umweg über ein Bildverarbeitungsprogramm zu erstellen. Einfach das Programm starten und den "Scannen"-Button klicken.
Beim ersten Start müssen natürlich zuerst Drucker und Scanner ausgewählt werden, später entfällt dies. Das Tool scannt nun die komplette Seite ein. Nach dem Scanvorgang nur noch auf "Drucken" klicken und schon kommt eine vollständige Kopie aus dem Drucker. Natürlich kann auch eingestellt werden, wieviele Kopien erstellt werden sollen und in welcher Auflösung der Scan erfolgen soll.

Anstatt zu kopieren hat man mit Hilfe des Zusatzprogramms "PCphone Fax" auch die Möglichkeit, die eingescannte Seite direkt als Fax per ISDN-Karte oder Modem zu verschicken. Die Demo-Version von "PCphone Fax" ist ebenfalls kostenlos.
Alternativ lässt sich natürlich auch ein beliebiges Faxprogramm verwenden, das einen virtuellen Drucker im System einrichtet. [st]

* http://www.grewe.de/scanner-interface.html

Zurück zum Anfang der Seite

OnlineMix

7. Wanted: 20.000 Dollar Belohnung für süffigen Biernamen

Neben dem Betrieb diverser Vergnügungsparks und der Herstellung von Aluminiumdosen ist das Hauptgeschäft von Anheuser-Busch immer noch das Bier. Die Kunst des Bierbrauens bei Anheuser-Busch weist eine lange Historie auf, die bis zum Jahre 1852 zurückreicht. Mit einer Internet-Kampagne sucht die amerikanische Brauerei nun einen deutschen Namen für ihr bekanntestes Bier - "Budweiser".

Die deutschen Markenrechte für "Budweiser" hält eine tschechische Brauerei. Anheuser-Busch protestierte, jedoch: Aus einem Urteil des Berufungsgerichts München vom 5. Juli 2001 geht hervor, dass die Marke Budweiser auch weiterhin dem traditionellen tschechischen Bierproduzenten Budvar gehören wird. Die geschlagene Großbrauerei überlässt es somit ihren deutschen Kunden, sich einen neuen Namen für das Getränk auszudenken. Die Teilnehmer verzichten mit Übermittlung der Namensvorschläge übrigens auf jegliche Rechte an geistigem Eigentum. Der Sieger wird dafür mit einem Wochende in New York samt Einkaufsgutschein im Wert von 20.000 US-Dollar entlohnt.

Unser Vorschlag für das deutsche Budweiser lautet übrigens "Nichts". Denn dann können Sie auch nach einer durchzechten Nacht auf die Frage Ihrer/s Liebsten "Was hast Du denn schon wieder getrunken?" wahrheitsgemäß antworten: "Nichts!" [ag]

++ Namensvorschläge hier abgeben:
* http://www.biername.de

++ Anheuser-Buschs bekannntestes Bier
* http://www.budweiser.com

Zurück zum Anfang der Seite

8. Latino-Jungs, das Online-Bordell und die nackte Barbie

Sex ist wohl die einzige 'Sache', mit der sich auch im Internet noch todsicher Geld verdienen läßt. In ein paar lateinamerikanischen Ländern beschränkt man sich deshalb nicht nur mehr auf billige Pornoseiten, sondern wird diesbezüglich schon etwas 'subtiler'. In diesen Wochen soll beispielsweise Rio de Janeiros ältestes und bekanntestes Bordell online gehen. Die Vila Mimoza möchte das Internet nutzen, um dezent auf diverse hausinterne Abenteuer hinzuweisen. Die Homepage der Vila soll von einer Organisation betreut werden, die nebenbei auch noch rund 1.000 Prostituierte in Rio vertritt.

Und damit die Latino-Frauen zu Hause nicht merken, wenn ihre Männer zu Fremdgängern mutieren, haben sich gleich zwei Agenturen was hübsches einfallen lassen. Nachdem die Jungs nämlich daheim vor dem Computer das ansehnlichste Abenteuer in der Vila Mimoza ausgewählt haben, bleiben sie auch gleich online und besuchen 'Amorios' oder 'Zcuza'. Die beiden Agenturen liefern ihren Kunden, die mal ein paar Tage Abstand vom heimischen Herd gewinnen wollen, das passende Alibi. Gegen Gebühr verschicken 'Amorios' und 'Zcuza' nette, aber trotzdem gefälschte Einladungen zu internationalen Tagungen und stellen sogar Zertifikate über die Teilnahme an den Kongressen aus.

Na gut, auch hierzulande ist man nicht ganz so unschuldig: Die Agentur mit dem vielversprechenden Namen 'Seitensprung-Alibi' hat ihren Sitz in Köln und bietet ebenfalls online hieb- und stichfeste Alibis an.

Auch den Amerikanern muss man etwas von der ihnen unterstellten Prüderie nehmen. Die nackten Barbies von Tom Forsythe dürfen nun doch im Netz bleiben - prima, nicht!? Der amerikanische Künstler Forsythe wurde nämlich vom Spielwarenhersteller Mattel verklagt, weil er auf seiner Webseite nackige Barbiepuppen nicht nur ausstellt, sondern auch als Drucke für 350-400 US-Dollar verscherbelt. Doch der kalifornische Richter Ronald Lew scheint selbst hin und wieder gerne mit Puppen zu spielen: Er urteilte, dass Forsythes Installationen, wie z.B. 'zwei nackte Barbies kopfüber im Mixer' durchaus als Kunst durchgehen. Dennoch - Mattel findet's nicht ganz so inspirierend und möchte gegen das Urteil in Revision gehen. [ag]

++ Leider noch nichts zu sehen - die Vila Mimoza in Rio
* http://www.vilamimoza.com

++ Alibis für Lateinamerika
* http://www.amorios.com.ar
* http://www.zcuza.com.ar

++ Alibis für Deutschland
* http://www.seitensprung-alibi.com

++ Nackte Barbies online
* http://www.creativefreedomdefense.org

Zurück zum Anfang der Seite

9. Der Provider-Kostentest (Das günstigste Internet-by-Call)

In letzter Zeit berichten wir, anstatt über Internet-by-Call, immer öfters über DSL-Zugänge. Heute nicht. Diese Woche geht's um Internet per Satellit ;-) Doch zuerst doch noch zum Internet-by-Call:

ACN hat zu Beginn diesen Monats eine Einwahlgebühr von 5 Pf. eingeführt. Das war's dann mit dem 6. Platz in unserer TopFree-Liste. Also Vorsicht, falls Sie ACN noch als Provider eingestellt haben - bei entsprechend hoher 'Einwahl-Frequenz' kann das jetzt teuer werden!

  • Internet-Flatrate per Satellit - Freenet macht den Anfang - Top!

    Wir stellten bereits im nNL 20/2001 den geplanten Internet-Zugang "DSL-SATT" vor: Freenet wollte ab Herbst eine Satelliten-Flatrate anbieten - inklusive Rückkanal! Der Herbst ist nun angebrochen (zumindest was das Wetter angeht) und tatsächlich: Die Voranmeldung läuft, die Preise stehen fest.

    Nun gut, "die absolute Weltneuheit", wie es die Homepage behauptet, ist es nicht, aber zumindest in Deutschland ist es tatsächlich neu: Nicht nur 'runter' kommen die Daten über den Satellit, auch 'hoch' gehen sie durch die Luft, anstatt über das Telefonnetz. Dadurch erhält man eine echte Flatrate, absolut ungebunden vom Telefonnetz. Eine Satellitenschüssel von Freenet für 799 DM ist alles, was man investieren muss (plus 100 DM, falls man die Schüssel auch zum Fernsehempfang nutzen möchte).

    Der Download läuft mit bis zu einem Megabit pro Sekunde (zum Vergleich T-DSL: 0,768 Mb/s), hoch gehen die Daten mit 150 Kilobit pro Sekunde (T-DSL: 128 kb/s). Der monatliche Flatrate-Betrag liegt bei 179 DM. Zum Vergleich: Bei einem Telekom-Anschluss kostet T-DSL samt T-Online-Flatrate zwischen 63,90 und 88,89 DM.

    Damit ist die Satelliten-Flatrate bestenfalls doppelt so teuer, schlechtenfalls knapp dreimal so teuer wie eine T-DSL-Flatrate. Dafür ist sie natürlich aber auch knapp ein Drittel schneller ("schnell" im Sinne von Bandbreite - die Latenz dagegen, also die Signallaufzeit, ist mit gut 800 ms beim Satelliten deutlich größer. Siehe nNL 20/2001).

    Fazit: Die Satelliten-Flatrate ist knapp ein drittel schneller als T-DSL, dafür aber auch zwei- bis dreimal so teuer wie T-DSL Flat. Dafür ist der Satellit überall verfügbar, nicht einmal ein Telefonanschluss muss vorhanden sein - allerdings muss dafür die acht- bis neunhundert Mark teure Schüssel auf's Dach gestellt werden.
    Speed-Junkies, die bisher vergeblich auf DSL-Speed hofften, dürften in "DSL-SATT" ein willkommenes Angebot sehen - und können sich jetzt schon auf der Homepage unverbindlich anmelden. Los geht's dann im Herbst. [ts]

    * http://www.freenet.de/freenet/zugang/flatrate_dsl/dsl_sat/index.html

    ++ Weitere (geplante) Internet-per-Satellit-Anbieter:
    * http://www.strato.de/skydsl/index.html
    * http://www.europeonline.net/
    * http://satellite.tiscali.com/
    * http://www.telekom.de/dtag/presse/artikel/0,1018,x1317,00.html

  • Der Providerkostentest-Index: 2,55 Pf/min
    [gebildet aus dem Durchschnitt aller Top-Listen-Tarife]

  • Die TopFree-Liste
    (echtes Internet-by-Call: die Einwahl ist unverzüglich und ohne aufwändige Formalitäten möglich)

    Nebenzeit Hauptzeit Takt Provider Website Nummer Name Passwort
    1,9 Pf 2,9 Pf sec Easynet Easy-Call * hier 01925842 easycall easynet
    2,45 Pf sec Tiscali hier Nur nach Online-Registrierung
    2,5 Pf 3,2 Pf sec planet interkom by call hier 0191799 anonymer surfer
    2,9 Pf sec msn easysurfer hier 0192658 msn msn
    2,9 Pf sec Yello Strom hier 0191819 yello yello
    1,7 Pf 2,9 Pf min freenet Special CbC hier 019231750 beliebig beliebig
    2,5 Pf min SurfEU hier Nur nach Online-Registrierung
    2,44 Pf 2,88 Pf min MucWeb * hier 019256314 mucweb MUCWEB
    2,48 Pf 2,88 Pf min iPrimus * hier 019256313 t-net Primus
    2,2 Pf 3,3 Pf min RTL NET hier Nur per Einwahl-Software
    DNS-Server   Easynet:212.224.33.33   msn:192.76.144.66   Yello:195.226.96.132
      iPrimus:195.35.0.23   freenet:62.104.191.241   MucWeb:195.35.0.23
    *) Achtung: Tarif gilt nur in bestimmten Ortsnetzen!

  • Die TopPro-Liste
    (anmeldepflichtiges Internet-by-Call: erfordert vorherige Anmeldung/Einzugsermächtigung)

    Nebenzeit Hauptzeit Takt Provider Website
    2,45 Pf sec Tiscali
    AddCom
    www.tiscali.de
    www.addcom.de
    2,49 Pf sec NGI by call www.ngi.de
    2,9 Pf 3,3 Pf sec KomTel - 0800 FoniNet   www.komtel.de
    2,7 Pf 1,7 Pf min CompuServe Pro www.compuserve.de/cso/_promo/preis.jsp
    1,88 Pf 2,88 Pf min talknet by call www.talknet.de/talknet/folge/freesurf.htm
    1,9 Pf 2,9 Pf min Arcor Nexgo ibc easy
    o.tel.o Nexgo by call
    www.arcor.de/produkte/arcor_nexgo/
    www.otelo.de/offers/internet/flink21.htm
    2,9 Pf 1,9 Pf min freenet Business freenet.de/freenet/tarifanmeldung/business/
    2,48 Pf min Yahoo! Online de.docs.yahoo.com/yahoo-online/infoseiten/
    2,5 Pf min Planet interkom
    freenet Sorglos
    Comundo CbC
    www.planet-interkom.de
    freenet.de/freenet/tarifanmeldung/sorglos/
    www.comundo.lycos.de

    Zurück zum Anfang der Seite

    Veranstaltungen

    10.1 Ausstellung 'Kadoum' in Berlin

    Die Herztöne von 16 Australiern stehen im Mittelpunkt der Kunstausstellung "Kadoum", die diesen Monat in Berlin für Furore sorgen wird. Mit diesen Frequenzen werden Wassereimer in Schwingungen versetzt und ganze Lieder komponiert!
    Dass Moderne Kunst weit mehr ist als gemalte Bilder, dürfte jedem Kunstkenner seit der Joseph Beuys-Ära bekannt sein. Er hat vor fast 50 Jahren damit begonnen, spektakuläre Aktionen mit Fett, Wachs, Schokolade oder sogar Blut zur neuen Kunst zu erklären.

    Die Ausstellung "Kadoum" will medizinische, technologische, künstlerische und kommunikative Fragen unserer Zeit verbinden. Rund um die Uhr werden die Herzschläge von 16 Menschen in Australien registriert und live via Handy oder Internet ins Berliner Technikmuseum übertragen. Diese Töne und Impulse wiederum bilden das Rohmaterial für eine Installation von 16 Wassereimern, die den Herztönen entsprechend in Schwingung versetzt werden. Auf dem Potsdamer Platz wird eigens für die Ausstellung ein Glaskubus aufgebaut, in dem 13 Tage lang ein Wassereimer hängt, der direkt mit dem Herz eines Berliners verbunden ist. Im Rahmen der langen Nacht der Wissenschaft wandeln am 15. September (21:30 und 24:00 Uhr) 16 Mitglieder des Rundfunkchors Berlin die Herzfrequenzen in Klänge um. [nr]

      + Datum:    11. bis 23. September 2001
      + Ort:Berlin, siehe hier

    * http://www.pizzart.com/kadoum/

    Zurück zum Anfang der Seite

    10.2 Live-Streamtipp: Heiner Lauterbachs und Victoris Skafs Hochzeit

    Am Samstag ist es dann soweit: Seit Wochen angekündigt, werden sich Heiner Lauterbach und das Ex-Playmate Viktoria Skaf nun endlich ehelichen. Die kirchliche Trauung am Samstag Nachmittag wird aber nicht nur vor Ort in München stattfinden, sondern auch im Internet. Bild.de soll sich die Exklusivrechte an der Live-Übertragung der Lauterbach/Skaf-Fusion für 100.000 DM gesichert haben. Aber egal wie viel dafür hingelegt wurde, morgen wird erstmal definitiv vor dem Altar gekniet. Samstag, 15 Uhr - live! [ag]

    * http://www.bild.de/

    Zurück zum Anfang der Seite

    Lexikon der PC- und Online-Fachbegriffe

    11. Der Unterschied zwischen KB (Kilobyte) und kb (Kilobit)

    Während das kleine "k" die Abkürzung für das dezimale Kilo (1.000) ist, steht das große "K" für das binäre Pendant zwei hoch zehn, also 1.024. Analog steht das kleine "b" für Bit, das große "B" dagegen für Byte - also 8 Bit. Um die Verwirrung perfekt zu machen, werden Übertragsraten meist in kb oder aber KB angegeben (jeweils pro Sekunde, geschrieben "KB/s" oder "KBps"; analog kb/s und kbps). Eine ISDN-Leitung überträgt beispielsweise 64 kb/s, das sind pro Sekunde 64.000 b oder 8.000 B. Das wären exakt 8 kB oder aber "nur" 7,8125 KB. Das erklärt zumindest, wieso ein ISDN-Kanal ohne Datenkompression niemals ganze 8 KB/s erreichen kann. [ts]

    Zurück zum Anfang der Seite

    Tipps & Tricks

    12. Der Suchmaschinen-Report (72) - Pizza.de

    Fast jeder isst sie und unter den Fastfood-Gerichten nimmt sie den ersten Platz ein - die Pizza. Und wer in einer fremden Gegend seine Stammpizzaria vermisst, kann in dieser kulinarischen Suchmaschine der Pizza.de GmbH aus Gröbenzell nach Postleitzahlen bundesweit eine "Pizzatankstelle" in seiner Nähe finden.

    Bei Eingabe der Postleitzahl bekommt man alle Adressen vom nächsten ALDI-Supermarkt bis zum Edelitaliener aufgelistet - unterteilt in die fünf Rubriken Lieferdienste, Restaurants/Takeaways, Supermärkte, Tankstellen-Shops und Tiefkühl-Lieferdienste.

    Jeder Treffer bietet dem User dann - soweit vorhanden - Adresse, Telefon- und Faxnummern, E-Mail und Website sowie Infos über Online-Bestellmöglichkeiten, Mindestbestellwert, Öffnungszeiten, Sonderangebote und ein User-Rating. Nettes Extra: Bei vorhandenen Öffnungszeiten erkennt der User gleich in der Übersicht an einer grünen oder roten Ampel, ob die Adresse gerade geöffnet hat.

    Für einige andere Bundesländer gibt es die Suche in alphabetischen Städtelisten, die fehlenden Länder Hamburg, Berlin, Bremen und das 17. Bundesland Mallorca werden noch bearbeitet.

    Um die User an die Seite zu binden, gibt es noch eine kleine Community: Hier kann man bei Bewertungen oder Neuanmeldungen Bonuspunkte sammeln und über einen Pizza-Chat oder ein Pizza-Forum kommunizieren. Einen Pizza-Newsletter gibt es ebenso wie Pizza-Adressen per SMS, Rezepte und Buchtipps.

    Fazit: Ob Pizza, Pasta oder Insalata Mista, Liebhaber der italienischen Lebensart sollten sich diese Suchmaschine bookmarken, die Tausende von Adressen enthält. Und wer hier seine Stammpizzeria vermisst, sollte diese eintragen - der "Dank der Pizza-Esser-Nation", so die Betreiber, ist Ihnen damit sicher! [uw]

    * http://www.pizza.de

    Zurück zum Anfang der Seite

    13. netNewsLetter intern

    Impressum

    Herausgeber: Thomas Aigner [ta]
    Leitender Redakteur:  Tobias Steininger [ts]
    Redaktion: Agnes Gsell [ag]
    Nicola Retter [nr]
    Sebastian Tuke [st]
    Uwe Wolfrum [uw]
    Angelika Maier [ama]
    HTML-Umsetzung:Sebastian Tuke [st]
      

    Der "netNewsLetter" ist ein kostenloser Service der

      AME Aigner Media & Entertainment ®
      Bavariaring 8
      D-80336 München
      Tel: [+49] 089-427 05-0
      Fax: [+49] 089-427 05-400

    Der Abdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet!

    Aktuelle Abonnentenzahl: 21.109 (36/01)

    Surfen Sie gut!

  •