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> 24.08.2001 < ISSN 1617-2116 Ausgabe 34/2001

 Top News Online

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 Online-Mix

 Tipps und Tricks

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Top News Online

1. Kein Anarcho-Feeling online: Das Strafgesetzbuch gilt auch im Netz

Im Internet herrscht entgegen so mancher Annahme keine Anarchie. Der Cyberspace ist kein rechtsfreier Raum und eine Beleidigung - egal ob sie im Chatroom oder auf der Straße fällt - bleibt eine Beleidigung. Erst kürzlich wurde ein 18jähriger Schüler deshalb zu 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit verpflichtet. Er hatte seine Lehrer im Internet als 'Fachidioten' und 'Arschlöcher' tituliert. Insbesondere die Bezeichnung des Religionslehrers als 'muslimischer Perserteppich' ist bei den Richtern des Amtsgerichts Braunschweig auf Missfallen gestoßen.

Grundsätzlich ist die Rechtslage im Internet nicht anders als in der Realität, so Rechtsanwältin Karolin Poll von der Münchner Kanzlei Schwarz, Expertin in Sachen Internet-Recht. Beleidigungsdelikte nach 185 des Strafgesetzbuches (StGB) werden Online wie Offline gleich geahndet. Wer sich beispielsweise im Chatroom verbal an seinem Gesprächspartner vergreift, den kann das teuer zu stehen kommen (hängt natürlich von dem Ausmaß der Beschimpfung ab). Schlimmstenfalls wird der Täter für sein loses Mundwerk mit bis zu einem Jahr Freiheitsentzug bestraft.

Beleidigungsdelikte sind allerdings Antragsdelikte. Damit der Schuldige also belangt werden kann, muß ein Strafantrag gestellt werden. Das zu tun macht natürlich nur dann Sinn, wenn der Täter auch identifiziert werden kann. Beleidigende Äußerungen, die beispielsweise im Chatroom fallen, können aufgrund der häufig verwendeten Nicknames oft schwer verfolgt werden. Verbreitet eine Person Beschimpfungen auf der eigenen Homepage, ist es natürlich relativ einfach, sie über eine WhoIs-Abfrage bei der Domain-Vergabestelle DENIC zu identifizieren. Und dann kann schon mal die Polizei vor der Tür stehen.

Stellt sich die Frage, ob sich das deutsche StGB nicht umgehen läßt, indem man die Beleidigungen einfach auf einen amerikanischen Webserver stellt. Problem dabei: Um nicht belangt zu werden, müßte man leider selbst auch in die USA auswandern, so Poll. Da die '.com-Seite' auch in Deutschland abrufbar ist, ist der 'Beleidigungseffekt' im gleichen Ausmaß vorhanden und der Täter kann deshalb genauso angezeigt und bestraft werden. Auch wenn man das Foto seines Expartners unkenntlich macht, bevor man es ins Internet stellt, bringt das nichts; sobald irgendwelche Beleidigungen mit im Spiel sind, bleibt die Strafe nicht aus. Man merke sich also: Tricksen ist nicht. [ag]

++ Schüler wegen Beleidigung im Internet verurteilt
* http://de.news.yahoo.com/010816/3/1vpp8.html

++ Das StGB gilt auch im Netz
* http://stgb-online.de/

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2. Wenn die Aktien Baden gehen, spielt die Online-Bank Baywatch

Dank Internet und Online-Banking kann mittlerweile auch Otto Normalverbraucher schnell und einfach an der Börse mitspekulieren. Vorausgesetzt, die bei der Online-Bank installierten Systeme laufen richtig: Programmfehler können dem Finanzdienstleister teuer zu stehen kommen. Nach einem kürzlich gefällten Urteil des Landgerichts Itzehoe muß die Online-Bank Comdirect einem ihrer Kunden deshalb etwa 5.000 DM Schadensersatz auf das hauseigene Konto überweisen.

Jürgen Engelmann, Pressesprecher vom Landgericht Itzehoe: "Der Mann hatte vergangenes Jahr Aktien im Wert von etwa 52.000 DM gekauft. Als er am gleichen Tag auf die Wertpapiere zugreifen wollte, um den kurzfristigen Kursgewinn einzustecken, bekam er von der Comdirect-Bank lediglich eine Fehlermeldung. Die Aktien waren nicht verfügbar und die gewünschte Verkaufsorder wurde nicht durchgeführt." Der Systemfehler liegt auf Seiten der Bank, entschieden die Richter in Itzehoe - Comdirect muss dem Kunden den entgangenen Spekulationsgewinn ersetzen.

Das Handelssystem hatte die Order des Mannes in vier Blöcke aufgeteilt und jeden Teilauftrag einzeln ausgeführt, erklärt Andreas Bartels, Pressesprecher der Comdirect-Bank. Bei der Verkaufsorder erkannte das System die Gesamtzahl der Aktien nicht und der Auftrag wurde nicht ausgeführt. Den technischen Fehler habe man mittlerweile behoben, so Bartels. Richtig reumütig zeigt man sich bei der Online-Bank aber nicht: der Kunde hätte nach der ersten Fehlermeldung die Bank sofort telefonisch kontaktieren und den Auftrag somit ohne Zeitverlust ausführen können.

Nun gut - hat er aber nicht. Bekanntlich tragen Online-Banken das 'online' aber auch nicht im Namen, da sie rund um die Uhr telefonisch erreichbar sein sollten. Das Landgericht Itzehoe sieht das genauso: Wenn bei Börsengeschäften über das Internet Wertpapiere nicht geordert werden können, muß die Bank dafür gerade stehen. Wenn der Blitz einschlägt, ist das übrigens kein Eigenverschulden, sondern höhere Gewalt. Falls aufgrund einer Naturkatastrophe das Aktiendepot also mal nicht verfügbar ist - die Bank kommt für etwaige Kursverluste nicht auf. [ag]

++ Langericht Itzehoe
* http://www.lg-itzehoe.de

++ Die Comdirect Bank
* http://www.comdirect.de

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3. Gemeinsam einbrechen: Open-Source-Projekt entschlüsselt Funk-LANs

Ein guter Verschlüsselungsalgorithmus mit 128 Bit Länge ist praktisch nicht zu knacken. Die einzige Möglickeit wäre, alle zwei hoch 128 Entschlüsselungs-Kombinationen durchzurechen. Leider sind aber nicht alle Algorithmen gut programmiert, zum Beispiel die "WEP"-Verschlüsselung von Funk-Basisstationen (siehe auch Lexikon). Dort kann man auch durch geschicke Analyse der empfangenen Daten den verwendeten 128-Bit-Schlüssel 'erraten' - und einige Linux-Bastler haben sich nun zusammengetan, so ein Tool zu programmieren - den "AirSnort".

Der Name ("Luft-Schniefer") ist an Apples Produktname des Wireless-LAN-Standards IEEE 802.11b, "AirPort", angelehnt. Dennoch kann AirSnort alle Wireless-LAN-Verbindungen der verschiedensten Hersteller, egal ob diese mit 40- oder 128-Bit-WEP-Verschlüsselung laufen, dechiffrieren.

Alles was AirSnort benötigt, sind 100 Megabyte bis 1 Gigabyte an Datenverkehr, dann hat das Programm genügend Informationen gesammelt, um in Sekundenschnelle den verwendeten Verschlüsselungscode des WEP-kodierten Funknetzwerkes zu errechnen. Und dann kann man munter sämtliche Funk-Daten mitlesen und protokollieren, als wären sie unverschlüsselt.

Auch wenn es recht unwahrscheinlich ist, dass das eigene Funk-Netzwerk angegriffen wird: wo ein Wille zur Datenspionage ist, da ist jetzt auch ein Weg - und zwar in Form eines Open-Source Linux-Programms, runterladbar für jedermann. Funk-LAN-Nutzer sollten sich also nach einer VPN-Lösung (Virtual Private Network) umsehen, um die Funk-Verbindung wieder sicher zu machen - oder in ein Haus mit Beton-Wänden ziehen. [ts]

++ AirSnort für's AirPort ;-)
* http://airsnort.sourceforge.net/

++ Zugeschaut und mitgebaut: Das AirSnort Open Source Projekt
* http://sourceforge.net/projects/airsnort

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4. eBay goes Hollywood: Wenn Stars ihr letztes Hemd versteigern

Was muß Schlimmes passiert sein, wenn Winona Ryder ihre getragenen Prada-Pumps, Größe 37, für knapp 450 DM bei eBay verramscht. Auch John Travolta scheint mal wieder etwas Geld für die Scientology-Kaffeekasse beisteuern zu müssen - oder warum findet sich sein Privatjet unter dem virtuellen Hammer wieder? Stars und Sternchen scheinen schön langsam auf den Trichter zu kommen: Um Geld ranzuschaffen, muß man nicht mehr vor schweißtreibenden Scheinwerfern und mißgelaunten Regisseuren rumturnen - man kann auch einfach sein Hab und Gut im Internet verhökern.

Stars wie Jimi Hendrix und John F. Kennedy profitieren zwar nicht mehr selbst von dem Versteigerungs-Boom, doch auch deren guter Name muß herhalten. So kann man auf dem eBay-Marktplatz nicht nur den Flieger von Travolta, sondern auch den Jet des 1963 ermordeten J.F.K. ersteigern. Handbuch und Fallschirm gibt es natürlich dazu, den Jet selber allerdings erst ab rund 500.000 DM aufwärts. Ein ganz besonderes Schmankerl: Das Elternhaus von Kult-Gitarrist Jimi Hendrix - momentan für 75.000 DM zu haben. Kleiner Haken an der Sache: das Haus muß abgeholt werden, da auf dem Grundstück Baugrund geschaffen werden soll. Auch wenn es sich nur um ein Zwei-Zimmer-Haus handelt, für das Handgepäck dürfte die Immobilie trotzdem ein klein wenig zu sperrig sein.

Erst im Juni verscherbelten kollektiv gleich mehrere Promis unter dem Motto 'Cars of the Stars' ihre PKWs: Schauspieler Tim Allen, Baseball-Legende Reggie Jackson und Madonna plazierten einst ihre edlen Allerwertesten auf den Ledersitzen dieser Automobile und ließen selbige somit bei eBay zu unschätzbaren Wert ansteigen.

Langsam begannen wir uns ernsthafte Sorgen über das Wohlergehen unserer Stars zu machen. Doch bei eBay beruhigte man uns - noch müssen wir nicht für unsere Promis sammeln. Eher sammeln manche Promis, leider nicht für uns, aber immerhin für einen guten Zweck: So soll beispielsweise der Erlös von Winonas Schlappen der Wohlfahrt zu Gute kommen. Die deutschen Promi-Frauen sind da wahre Vorreiter: Iris Berben, Elke Sommer, Katja Riemann und Nina Hagen versteigerten schon letzten Sommer bei eBay aufgepeppte Büstenhalter für einen Brustkrebshilfe-Verein. Auch Box-Weltmeisterin Regina Halmich legte ihren Boxmantel und Boxhandschuhe, die sie bei dem legendären K.O.-Sieg über Stefan Raab trug, unter den eBay-Hammer. Das Geld ging an eine Stiftung für an AIDS erkrankte Kinder.

Man kann also nicht jedem Promi unterstellen, er würde sein Eigentum im Internet loswerden wollen, um aus Drogen- und anderen Exzessen entstandene Schulden, abbezahlen zu können. Und wenn man mit dem Kauf alter Schuhe und getragener Wäsche etwas Gutes tun kann, in Gottes Namen, warum nicht. [ag]

++ Winonas Schuhe
* http://cgi.ebay.com/aw-cgi/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1627179041

++ Privatjets bei eBay
* http://listings.ebay.com/aw/listings/list/all/category2982/index.html

++ Jimi Hendrixs Elternhaus
* http://cgi.ebay.com/aw-cgi/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1627092136

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Neue / empfehlenswerte Webpages

5.1 Die Wahl des Online-Star 2001: Sie sind die Jury!

Zum dritten Mal zeichnet die Internet-Zeitschrift "com!online" die besten deutschsprachigen Webseiten aus: Nominiert sind insgesamt 200 Kandidaten, verteilt auf 11 Kategorien. Noch bis zum 30. September kann sich unter onlinestar.de jeder registrieren und seine Stimmen abgeben. Von der Gunst der Web-Gemeinde hängt es also ab, wer auf der OnlineStar-Gala am 15. Oktober in München als Gewinner hervorgeht. Spannend wird es insbesondere in der Kategorie VIPs & Promis - Stefan Raab versus Oliver Kahn, Westernhagen und Kollegen. Das Schöne daran: egal für wen Sie sich entscheiden - jeder, der seine Stimme abgibt, nimmt an einem Gewinnspiel teil. Zwei Wochen Seychellen oder ein neuer PC können, falls der OnlineStar-Favorit nicht gewinnen sollte, die Laune durchaus wieder heben. [ag]

++ Die Kategorien:

  • Games & Entertainment
  • Bits & Kids
  • Chats & Community
  • Jobs & Karriere
  • Online-Banken und Discount-Broker
  • News & Information
  • Media-Shops
  • Auktionen
  • Computer- & Technikshops
  • VIPs & Promis
  • Suchmaschinen und Kataloge

    ++ Abstimmen unter:
    * http://www.onlinestar.de/

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    5.2 Wo man weltweit gemeinsam nackt und rückwärts Marathon läuft

    Steve Fosset, der alte Haudegen, geht einem langsam auf den Keks. Nachdem sein Heißluftballon jetzt bereits zum sechsten Mal irgendwo vor oder hinter Brasilien abgesackt ist - fragt man sich ernsthaft, wie oft er es eigentlich noch versuchen will. Mister Fosset, es klappt halt nicht! Wir hätten allerdings eine prima Alternative: Wenn er denn schon unbedingt die Welt umrunden möchte, soll er es doch zu Fuß machen. Die schönsten Laufstrecken weltweit gibt es im Internet unter runtheplanet.com.

    Die Seite liefert aber nicht nur 2.148 Laufrouten in über 1.690 Städten, sondern auch noch ein paar richtig nette 'Kuriositäten': Wen das herkömmliche Laufen nicht mehr wirklich befriedigt, der erfährt bei runtheplanet.com auch wo und wann auf diesem Planeten lustige Nackt-Marathons stattfinden. Rückwärts-Lauf-Treffen gibt es selbtsverständlich auch, aber das muss man vermutlich nicht extra betonen. Um immer auf dem 'Laufenden' zu bleiben, kann man sich auch den kostenlosen Runtheplanet-Newsletter abonnieren. Linklisten zu anderen 'Rennseiten', Buch- und Trainingstipps gibt's natürlich auch. Runtheplanet Mr.Fosset, dann klappt's auch mit der Erdumrundung. [ag]

    ++ Einmal um die Erde laufen...
    * http://www.runtheplanet.com

    ++ Steve Fossets fünfter Versuch gescheitert
    * http://de.fc.yahoo.com/f/fosset.html

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    5.3 T-Online und Mercedes geben Gas mit neuem Info-Portal

    Der Startschuss für das "Mercedes-Benz-Portal" ist gefallen. Das 'Portal mit dem Stern' deckt ein umfangreiches Informations- und Servicespektrum ab: Von der Routenplanung und aktuellen Stau- und Wettermeldungen bis hin zu Bürofunktionen mit personalisierbarem Kalender, eMail- und SMS-Funktion. Neben aktuellen Nachrichten findet der Nutzer dort auch Reservierungsmöglichkeiten für Mietwagen, Hotels und Restaurants oder Shopping-Möglichkeiten.

    Die Star Mobility GmbH, an der DaimlerChrysler mit 51 Prozent und T-Online mit 49 Prozent beteiligt sind, betreibt des Portal. Das Unternehmen soll mit Service-Gebühren, Werbung und Provisionserlösen von Transaktionen finanziert werden. Geplant ist nämlich das Portal zu einem späteren Zeitpunkt um Bank- und Wertpapier- Transaktionsmöglichkeiten zu erweitern. Alles in allem nicht nur für Mercedes-Besitzer ein netter Service. [ag]

    * http://www.mercedes-benz.t-online.de

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    Ab Ende August, jeden Montag und Freitag um 10 Uhr

    Von den Machern des netNewsLetters: net.talk und net.news - das Magazin
    auf F.A.Z. 92.4 Das Business-Radio München.

    Wir diskutieren live im net.talk mit einem Experten über das Internet-Thema der Woche und informieren Sie am Freitag in net.news - das Magazin über die wichtigsten News und Hintergrundinfos aus der Netzwelt.

    In München und Umgebung unter 92.4 MHz oder im Internet unter
    * http://www.fazbusinessradio.de

    Vorab-Infos bei nr@infonet.fm oder unter
    * http://infonet.fm

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    TopNews Hardware / Software

    6. Keine Netscape-Plugins bei Microsoft: Bitte Homepages umschreiben!

    Mit Standards ist das bei Microsoft so eine Sache: Kommen die "Standards" nicht aus dem eigenen Hause, dann werden Sie entweder bis zur Unkenntlichkeit 'ver-microsoftet' (darum hatte z.B. Sun Microsoft die Java-Lizenz entzogen) oder die Standards werden von Microsoft-eigenen Technologien ersetzt.

    Java wird zum Beispiel mit dem kommenden Windows XP nicht mehr ausgeliefert. Damit der Anwender Web-Seiten mit Java-Inhalten korrekt laden kann, wird er ein Java-Plugin nachträglich installieren müssen. Um dem Anwender diese Download- und Installations-Prozedur zu ersparen, wäre es daher kein Wunder, wenn viele Webmaster deshalb künftig lieber vom Einsatz von Java-Inhalten absehen.

    Stichwort Plugins: Die bisherige Plugin-Technologie geht noch immer auf die Netscape-Browser zurück, da Plugins damals von Netscape eingeführt wurden. Folglich wird dieser Standard im aktuellen Internet-Explorer für Windows, Version 5.5 Service Pack 2 und im kommenden IE 6, nicht mehr unterstützt. Plugins müssen zukünftig also als ActiveX-Control eingebunden werden. Das Problem: Die Anwender müssen natürlich die dann inkompatiblen Plugins durch neue Versionen ersetzen.

    Noch mehr Arbeit kommt auf die Programmierer der Webseiten zu: Wenn ein entsprechendes Plugin bisher nur mit dem Netscapeüblichen <embed>-Befehl in eine Webseite eingebunden ist, dann verweigern zukünftige ActiveX-Controls ihren Dienst. Entsprechende Webseiten müssen also umgeschrieben werden, damit auch der passende <object>-Tag vorhanden ist. Das ergibt ein hohes Fehlerpotenzial; wird z.B. der alte <embed>-Tag vergessen, dann bekommen Mac-, Linux- oder Nutzer älterer Windows-Browser ebenfalls nichts angezeigt.

    Die Devise "never change a running system" scheint also noch nicht zu Microsoft durchgedrungen zu sein. Dort heißt es wohl eher "We are Microsoft, we don't like running systems". [ts]

    ++ Netscape-Plugin versus ActiveX-Control - am Beispiel QuickTime
    * http://www.apple.com/quicktime/products/tutorials/activex.html

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    7. Kleine Updates erhalten die Freundschaft: Mac OS 9.2.1

    Die deutsche Version von Mac OS 9.2.1 versteckt sich förmlich auf der Apple.de-Homepage. Nur ein kleiner Link namens "Mac OS 9.2.1 Update" weist darauf hin, dass neben dem zukunftsweisenden Mac OS X vorerst auch noch das "klassische" Mac OS 9 weiterentwickelt wird.

    Nun ist es also da, das 'Neun-Zweier', das bisher nur mit den neuen G4-Macs ausgeliefert wurde und jetzt als Neun-Zwei-Punkt-Eins auch 'for the rest of us' erhältlich ist. Doch nein, Mac OS 9.2.1 ist nicht für jedermann: Nur Macs mit G3- oder G4-Prozessor werden unterstützt, die Hardware-Anforderung sind also inzwischen genau wie für Mac OS X.

    Wirklich viel Neues gibt es diesmal leider nicht, lediglich eine Menge Patches und Updates der letzten Zeit wurden zusammengefasst: USB-Drucker aus dem Netzwerk werden nun wie normale Schreibtisch-Drucker mit Icon auf dem Desktop angezeigt und ein universeller FireWire-Treiber kann jetzt auch die externen Platten von Drittherstellern ohne Zusatzsoftware ansprechen. Im Kontrollfeld "Allgemeine Einstellungen" werden nun auch mehrere Benutzer unterstützt und das neue QuickTime 5 gehört zum Lieferumfang.

    Fazit: Wer eine Flatrate und/oder einen DSL-Anschluss hat, der sollte sich das Update saugen. Andernfalls läßt sich bis zum Umstieg auf Mac OS X auch gut mit Mac OS 9.1 weiterleben. [ts]

    ++ Das Mac OS 9.2.1-Update als 84-MB-Download:
    * http://download.info.apple.com/Mac_OS/German/Macintosh/
    System/Mac_OS_9.2.1_Update/Single-File/Mac_OS_9.2.1_Update.smi.bin

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    8. Windows XP: Die "Experience" geht am Freitag in Produktion

    Die Entwicklung des neuen Microsoft-Betriebssystem Windows XP ist beendet. Bereits ab Mitte September sollen somit die ersten PCs mit dem neuen Microsoft Betriebssystem Windows XP vorinstalliert in den USA auf den Markt kommen.

    Aus diesem Grund wird der Softwaregigant heute die endgültige Version an PC-Hersteller übergeben und an die Produktionsstätten weiterleiten. Bis das Betriebssystem jedoch auch einzeln im Handel erhältlich sein wird, wird noch etwas Zeit vergehen: Stichtag hierfür ist der 25. Oktober, dann liegt es auch in Deutschland als Retail-Version in den Regalen.

    Zum Beispiel bei Amazon.de kann Windows XP auch jetzt schon vorbestellt werden; die Preise liegen zwischen 249 DM (Home Edition, Upgrade) und 489 DM (Home Edition Vollversion bzw. Professional Edition, Upgrade). [nr]

    * http://www.microsoft.com/germany/ms/windowsxp/
    * http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00005OCSI

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    OnlineMix

    9. Passt meine Traumfrau wirklich zu mir? Das Passwort verrät's

    Zeiten, in denen man(n) in Diskos um die Aufmerksamkeit der Herzensdame mittels ausgelutschter Anmach-Sprüche wie "Hast Du mal Feuer?" oder "Ich habe meine Telefonnummer verloren - gibst Du mir Deine?" feilschen musste, sind nun endlich vorbei. Ab sofort können Männer (und natürlich auch Frauen) das Gegenüber mit einer neuartigen Wahrsager-Masche beeindrucken.

    "Verrate mir Dein Passwort - und ich sage Dir, wer Du bist" lautet der künftige Kennenlern-Spruch Nummer 1. Denn die Antwort bietet nicht nur den Anfang zu einem prickelnden Gespräch, man erfährt auch gleich, was für ein Charakter sich hinter der Angebeteten verbirgt.

    Der britische Domainregistrar CentralNic hat sich jetzt nämlich mit der Kryptologie der geläufigsten Passwörter beschäftigt und ein ausgeklügeltes System entwickelt. Laut einer neuen Studie gibt es nämlich gerade einmal vier verschiedene Passwort-Typen - und jeder Typ hat im realen Leben einen eindeutigen Charakter. Befragt wurden zwar ausschließlich Engländer - doch die vergebenen Passwörter unterscheiden sich ja Gott sei Dank in keiner Sprache!

    Wollen Sie eine Frau erobern, die als Passwort ihren eigenen Namen oder den ihres Hundes oder Bruders benutzt, sollten Sie unbedingt ihren ganzen Charme ausgraben und ein wenig auf die Tränendrüse drücken. Denn dann handelt es sich um einen emotionalen Menschen, der zur sogenannten "Familiengruppe" gehört.
    Diese Passwort-Gruppe kommt übrigens trotz Warnungen immer noch am häufigsten vor - rund 47 Prozent sind in Sachen Passwortvergabe wenig einfallsreich.
    Vorsicht nur, falls die Frau den Namen des eigenen Mannes oder Freundes benutzt: Dann ist sie oder er nämlich bereits vergeben und jeder weitere Anmachversuch wäre zwecklos - ja - könnte sogar mit einem blauen Auge enden.

    Die zweite Gruppe ist der sogenannte "Fan-Typ" und vom Gesprächsthema her gesehen, relativ einfach zu knacken. Immerhin 32 Prozent benutzen als Passwort nämlich ausschließlich Namen von Filmstars, Sportlern oder Comicfiguren. Also nichts wie ran und bei "Homer Simpson" schnell den neusten Witz ausgepackt oder bei "Boris Becker" über die letzte Tennisstunde geplaudert - und schon gehört das Herz der Angebeteten Ihnen. Dumm nur, wenn das Passwort der Verehrten "Brad Pitt" lautet und man selbst eher "Herman Monster" ähneln.

    Wer nach einem One-Night-Stand sucht, sollte bei der dritten Gruppe, den sogenannten "Fantasten" aufhorchen. In diese Kategorie fallen laut der Wissenschaftler Menschen, die von sich selbst besessen sind - und das sind immerhin elf Prozent. Sie loggen sich meist mit aussagekräftigen Passwörtern wie "Göttin", "Hengst" oder "Sexy" ein und Ihre Gedanken drehen sich die meiste Zeit um die schönste Nebensache der Welt: um Sex. Also nichts wie raus mit der Lederpeitsche!

    Das typische Hausmütterchen findet sich hingegen in der vierten - und leider kleinsten Gruppe, die sich brav an die sicherste Regel der Passwortvergabe hält: Neun Prozent verwenden ausschließlich eine Kombination aus Zahlen, vermischt mit Groß- und Kleinbuchstaben.
    Dass diese Passwörter kaum geknackt werden und laut Experten am sichersten sind - das ist bei der Studie Schall und Rauch. Vielmehr werden diese Passwort-User in die Kategorie der "Streber" oder "Krypten" eingeordnet und würden sich demnach wohl eher über die Einladung zu einer Cola als zu einem Caipirinha freuen.

    Bleibt nur die Frage, wo die Wissenschaftler das fehlende eine Prozent einordnen, denn nach Adam Riese sind 47 Prozent + 32 Prozent + elf Prozent + neun Prozent nur 99 Prozent.
    Zu dem einen Prozent könnten beispielsweise Personen zählen, die eklige Passwörter wie "Hundekacke" oder "Schweißfuß" vergeben. Falls es wirklich stimmt, dass das Unterbewusstsein bei der Wahl des Passworts eine ausschlaggebende Rolle spielt, geben wir Ihnen den Tipp: Hände weg! Denn hinter "Schweißfuß" könnte sich ein Partner verbergen, der ständig durch seine Körperausdünstungen negativ auffällt - und das wollen wir Ihnen wirklich nicht zumuten! [nr]

    ++ Dort können sie die Studie nachlesen:
    * http://www.centralnic.de.com

    ++ Tipps zur sicheren Passwort-Vergabe:
    * http://www.fh-sbg.ac.at/ics/Passwoerter.htm
    * http://www.3e3s.de/datensicherheit/passwort.htm

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    10. Human Markup Language: Gefühle lassen sich nun in Worte fassen

    Jedem von uns ist das schon einmal passiert: Da versucht man seinen eMail-Partner auf den Arm zu nehmen - doch der bekommt den ironischen Text in den falschen Hals und ist tagelang beleidigt. Diesen Kommunikations-Barrieren wollen findige Programmierer und Wissenschaftler jetzt den Garaus machen.

    Das XML-Komitee von Oasis beschäftigt sich derzeit ausgiebig mit der Möglichkeit, Gefühlsregungen und menschliche Ausrucksweisen zu standardisieren und in die Programmiersprache XML zu übertragen. HumanML soll die neue Beschreibungssprache heißen, die Mimik und Gestik künftig auf die Tastatur bannen will. Nach der Fertigstellung soll HumanML vor allem im Bereich der künstlichen Intelligenz, bei virtuellen Realitäten sowie in der Psychotherapie, im Marketing und bei Geschäftsverhandlungen zum Einsatz kommen.

    Laut Ranjeeth Kumar Thunga, dem Vorsitzenden des HumanMarkup TC, sollen in erster Linie Tags entwickelt werden, die für <lächeln>, <Stirn runzeln> oder <knien> stehen.
    Im zweiten Schritt soll HumanML dann auch auf die einzelnen Kulturkreise angepasst werden. Denn schließlich verfügt ein Amerikaner über einen anderen Humor als ein Japaner oder ein Deutscher.

    Dass es im Internet bereits zahlreiche Emoticons für spezielle Gefühlsregungen gibt, winkt Thunga ab. Seiner Meinung nach sind Emoticons wie :) oder Akronyme wie lol für "laughing out loud" zwar ein Schritt in die richtige Richtung, doch fehlten diesen Zeichen einfach ein Standard - was dann natürlich wieder zu Missverständnissen führt.

    Derzeit steht die Entwicklung der neuen XML-Version allen Interessierten offen. Per Mailing-List wird jeder, der künftig im Internet ironische Kommentare abgeben will, über die Neuerungen informiert.
    Schade nur, dass unser Chef in Zukunft dann gleich merkt, ob wir seine neue Frisur wirklich rattenscharf finden - oder uns nur bei ihm einschleimen wollen. [nr]

    ++ Hier gibt's Infos über Oasis und die neue Sprache
    * http://www.oasis-open.org

    ++ So kann man sich in die Mailingliste eintragen:
    * mailto:humanmarkup-comment@list.oasis-open.org

    ++ Gängige Emoticons:
    * http://www.heisoft.de/web/emoticon/emoticon.htm
    * http://www.abkuerzungen.de/emoticons.html

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    11. Der Provider-Kostentest (Das günstigste Internet-by-Call)

    Comundo, Planet Internet, NGI und Q-DSL - sie alle packen wir in diesen Provider-Kostentest. Beginnen wir mit den Losern:

    Comundo - Erst im April verschärfte der Provider die Konditionen für seine Vielsurfer-Tarife 'Plus' und 'Profi'. Nun hat er sie komplett abgeschafft - Altkunden können den Tarif also auch nur noch bis zum Ende ihrer eventuellen Mindestvertragslaufzeit nutzen. Es bleiben die Tarife 'Call-by-Call' für 2,8 Pf/min (Einzug vom Konto) sowie 'Direct' für 2,9 Pf/min zzgl. 5 Pf Einwahlstrafe (Einzug per Telefonrechnung). Spätestens jetzt wäre es also ein guter Zeitpunkt für alle Comundo-Kunden, sich nach einem neuen Anbieter umzusehen.

    * http://www.comundo.lycos.de/service/tarifindex.html

    Planet Internet - Einst mit einer großen Werbekampagne gestartet, nun heimlich am Verschwinden: Neukunden können sich erst gar nicht mehr anmelden, was mit dem Zugang für die Altkunden passiert, ist noch ungewiss. Schade, mit 2,5 Pf/min im Sekundentakt war Planet Internet Drittplatzierter in der TopPro-Liste. Jetzt nicht mehr.

    * https://www.planetinternet.de/anmelden/

    Nun zu den positiven Änderungen:

    NGI bietet nun eine Zugangsnummer mit Ortsnetzvorwahl an, die allen, also nicht nur NGI-Kunden, offen steht. Damit gibt es eine weitere Ortsnummer, die Telekom XXL-Kunden am Sonntag zur kosten- losen Einwahl verwenden können.

    * http://www.ngi.de/net/xxl.htm

    ++ Übersicht aller Kostenlos-Anbieter:
    * http://www.onlinekosten.de/provider/special/kostenlos_surfen.php3

    Q-DSL - Der DSL-Anbieter erhöht seine Geschwindigkeit: Bei der Download-Geschwindigkeit war Q-DSL schon immer um ein Drittel schneller als die Telekom (1024 gegenüber 768 Kilobit/s), und beim Upload ist Q-DSL nun sogar doppelt so schnell: mit 256 Kilobit/s gehen die Daten 'hoch' ins Internet. Dafür kostet Q-DSL allerdings 115,40 DM im Monat. Zum Vergleich: Die T-DSL-Flatrate samt Aufpreis für den T-DSL-Anschluss kostet zwischen 63,90 und 88,89 DM, je nach Festnetz-Tarif.

    Wie man's nimmt: Q-DSL ist zwar 33 bzw. 50 Prozent schneller als T-DSL, dafür allerdings auch 30 bis 81 Prozent teurer. Wenn's auf die Geschwindigkeit ankommt, dann ist Q-DSL jedoch eine ernstzunehmende Alternative. [ts]

    * http://www.q-dsl.de/content/prod-home01.htm

  • Der Providerkostentest-Index: 2,54 Pf/min
    [gebildet aus dem Durchschnitt aller Top-Listen-Tarife]

  • Die TopFree-Liste
    (echtes Internet-by-Call: die Einwahl ist unverzüglich und ohne aufwändige Formalitäten möglich)

    Nebenzeit Hauptzeit Takt Provider Website Nummer Name Passwort
    1,9 Pf 2,9 Pf sec Easynet Easy-Call * hier 01925842 easycall easynet
    2,45 Pf sec Tiscali hier Nur nach Online-Registrierung
    2,5 Pf 3,2 Pf sec planet interkom by call hier 0191799 anonymer surfer
    2,9 Pf sec msn easysurfer hier 0192658 msn msn
    2,9 Pf sec Yello Strom hier 0191819 yello yello
    1,7 Pf 2,9 Pf min freenet Special CbC hier 019231750 beliebig beliebig
    2,45 Pf min ACN * hier 019256333 acn internet
    2,5 Pf min SurfEU hier Nur nach Online-Registrierung
    2,44 Pf 2,88 Pf min MucWeb * hier 019256314 mucweb MUCWEB
    2,48 Pf 2,88 Pf min iPrimus * hier 019256313 t-net Primus
    2,2 Pf 3,3 Pf min RTL NET hier Nur per Einwahl-Software
    DNS-Server   Easynet:212.224.33.33   msn:192.76.144.66   Yello:195.226.96.132   MucWeb:195.35.0.23
      iPrimus:195.35.0.23   ACN:195.35.0.23   freenet:62.104.191.241
    *) Achtung: Tarif gilt nur in bestimmten Ortsnetzen!

  • Die TopPro-Liste
    (anmeldepflichtiges Internet-by-Call: erfordert vorherige Anmeldung/Einzugsermächtigung)

    Nebenzeit Hauptzeit Takt Provider Website
    2,45 Pf sec Tiscali
    AddCom
    www.tiscali.de
    www.addcom.de
    2,49 Pf sec NGI by call www.ngi.de
    2,9 Pf 3,3 Pf sec KomTel - 0800 FoniNet   www.komtel.de
    2,7 Pf 1,7 Pf min CompuServe Pro www.compuserve.de/cso/_promo/preis.jsp
    1,88 Pf 2,88 Pf min talknet by call www.talknet.de/talknet/folge/freesurf.htm
    1,9 Pf 2,9 Pf min Arcor Nexgo ibc easy
    o.tel.o Nexgo by call
    www.arcor.de/produkte/arcor_nexgo/
    www.otelo.de/offers/internet/flink21.htm
    2,9 Pf 1,9 Pf min freenet Business freenet.de/freenet/tarifanmeldung/business/
    2,48 Pf min Yahoo! Online de.docs.yahoo.com/yahoo-online/infoseiten/
    2,5 Pf min Planet interkom
    freenet Sorglos
    Comundo CbC
    www.planet-interkom.de
    freenet.de/freenet/tarifanmeldung/sorglos/
    www.comundo.lycos.de

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    Veranstaltungen

    12.1 Cyberathlete Professional League Event Berlin

    Die Meister der Netzwerkspiele sind gefordert: Von 31.8. bis zum 2.9.01 findet in Berlin ein von der CPL (Cyberathlete Professional League) organisiertes Preisgeld-Turnier statt. Zwei Hauptturniere bestimmen den Event, wobei sich die Spieler auf einen Half Life Counterstrike Wettbewerb konzentrieren, der mit 25.000 DM dotiert ist. Wer sich mit 2.500 DM zufrieden gibt, kann sich dem Formel 1 Turnier-Spiel "Grand Prix 3" widmen. [ag]

      + Datum:31. August bis 2. September 2001
      + Ort:Berlin, ICC Berlin Messedamm 22
      + Kosten:Registrierung kostet 25 Euro, knapp 50 DM
      + Veranstalter:     Cyberathlete Professional League

    * http://berlin.cpleurope.com

    ++ Online-Reservierung:
    * http://berlin.cpleurope.com/registration/signup/

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    12.2 Live-Streamtipp: 1. Tag der US Open 2001 aus dem Tennis Center NY

    Am 27. August startet das vierte Grand Slam Turnier des Jahres. Via Webcast kann jeder den Ballwechsel im USTA National Tennis Center in New York live mitverfolgen. Andre Agassi schnürt bereits die Schuhe, währenddessen Steffi ja leider nur noch ihren hausfraulichen Pflichten nachkommt. Der Sieger des Turniers kann übrigens mit einem Preisgeld von über 14 Millionen Dollar rechnen. Die Liveberichterstattung im Netz findet von 17:00 bis 3:00 Uhr statt. [ag]

    * http://www.usopen.org/interactive/index.html

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    Lexikon der PC- und Online-Fachbegriffe

    13. WEP

    Wired Equivalent Privacy (WEP) ist ein Verschlüsselungsprotokoll, das in drahtlosen Netzwerken (Wireless LANs) zum Einsatz kommt. Der Inhalt von Funknachrichten kann bei WEP, je nach Ausführung, mit einem 40 oder 128 Bit langem Schlüssel kodiert werden. Allerdings ist die Aktivierung der WEP-Verschlüsselung beim Funkstandard IEEE 802.11b ("WiFi") nur optional, die meisten Anwender betreiben ihre Funknetzwerke daher unverschlüsselt. Doch selbst bei Aktivierung der WEP-Verschlüsselung ist das Funknetz nicht wirklich einbruchsicher, da selbst der 128 Bit-Code aufgrund eines Designfehlers im Chiffrierverfahren relativ einfach zu knacken ist. [uw]

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    Tipps & Tricks

    14. Der Suchmaschinen-Report (70) - Tamito.com

    Warum sich umständlich durch Veranstaltungskalender klicken, um Infos für den nächsten Konzertbesuch zu finden? Tamito.com ist eine "Event-, Konzert- und Open Air-Festival-Datenbank", in der man bundesweit alle Konzerte von Pop über Underground bis zur Volksmusik an einem bestimmten Datum oder Ort finden kann.

    Seit Herbst 1999 von der Tamito.com GmbH ins Netz gebracht, kann man mit einer zentralen Suchmaske direkt nach einem Künstler on Tour, einem Festivalnamen oder Ort suchen. Ein Dropdown-Menü gibt Auskunft über alle Künstler von A-Z, die sich gerade im Programm befinden. Mit einer Detailsuche kann man noch Postleitzahl, Ort und genauem Datum suchen.

    Die Infos, die man angezeigt bekommt, sind üppig. Für viele Interpreten werden biographische und stilistische Infos, ein Bild, Genre, offizielle Website, Plattenfirma, Stilrichtung, Konzertagentur, Ticketbüro, evtl. Vorgruppen und die gesamten Tourneedaten inklusive Festivals angezeigt. Natürlich kann man die Tickets gleich online bestellen, egal ob für Depeche Mode, die Popgören No Angels oder die Artrocker Yes.

    Wer ganz einfach wissen will, was am heutigen Tag veranstaltet wird, findet dies in einer Tagesübersicht. Dazu kann man noch in alphabetischer Reihenfolge Konzerthallen, Städte, Künstler-Websites und die Plattenfirmen absuchen. Bei den Clubs und Hallen werden z.B. die kompletten Adresse mit Telefon, Fax, E-Mail und Website genannt.

    Dazu gibt es natürlich noch viele weitere Infos wie redaktionelle News, die MP3-Top-Ten, eine Open-Air-Meldeseite, die letzten Updates, Gewinnspiele und einen Newsletter.

    Fazit: Bei diesem umfangreichen Angebot kann man sich die vom Unternehmen kommunizierten 150.000 Visits monatlich gut vorstellen. Hier finden Musikfans alle relevanten Infos über anstehende und laufende Konzerte, und mit all den Nebeninfos zu fast 10.000 Künstlern gestaltet sich Tamito.de zu einer nützlichen Musikdatenbank. Tipp! [uw]

    * http://www.tamito.com

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    netNewsLetter-Verlosung

    15. Final Fantasy Verlosung - Sie haben gewonnen!

    Vergangene Ausgabe haben wir Sie gefragt, in welcher Ausgabe wir zum ersten Mal über den Film "Final Fantasy" berichtet haben. Natürlich war es in Ausgabe 28/2001, im Beitrag "Cyberpromis haben keine Pickel".

    Unsere Glücksfee Agnes hat folgende Namen gezogen:
    Udo Kraushaar aus Uni-Freiburg.de - Gratulation zur FinalFantasy-CD!
    Charlotte Tausch aus Nexgo.de - viel Spaß mit dem Rucksack!

    Die Gewinne werden Ihnen umgehend per eMail zugesandt ;-) [ts]

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    16. netNewsLetter intern

    Impressum

    Herausgeber: Thomas Aigner [ta]
    Leitender Redakteur:  Tobias Steininger [ts]
    Redaktion: Agnes Gsell [ag]
    Nicola Retter [nr]
    Uwe Wolfrum [uw]
    Angelika Maier [ama]
    Anselm Uhirek [au]
    HTML-Umsetzung:Sebastian Tuke [st]
      

    Der "netNewsLetter" ist ein kostenloser Service der

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      Bavariaring 8
      D-80336 München
      Tel: [+49] 089-427 05-0
      Fax: [+49] 089-427 05-400

    Der Abdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet!

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