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> 08.06.2001 < ISSN 1617-2116 Ausgabe 23/2001

 Top News Online

    1. Lufthansa - Die erste angekündigte Online-Demo am 20.6.
    2.
    eApothekenstreit - Der Holländer DocMorris erneut verurteilt
    3.
    Online-Alternativen vom PersonalHomePage-Tool zu PHP
    4.
    .biz - Markenbesitzer bei neuen Toplevel-Domains bevorzugt

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Top News Online

1. Lufthansa - Die erste angekündigte Online-Demo am 20.6.

Bei der Lufthansa kehrt auch nach dem Ende des Arbeitskampfes mit den Piloten keine Ruhe ein. Kaum sind die Unterschriften auf den neuen Tarifverträgen getrocknet, versammeln sich diverse Menschenrechtsaktivisten und planen eine Internetdemonstration gegen die Fluggesellschaft. Die Initiative 'Kein Mensch ist illegal' (KMII) und die Gefangenenhilfeorganisation 'Libertad' wollen am 20. Juni, dem Tag der Lufthansa-Aktionärsversammlung in Köln, vor bzw. auf dem Web-Portal der Lufthansa AG online demonstrieren.

Die Menschenrechtler werfen der Fluglinie vor, sie bereichere sich an der Abschiebung von jährlich rund 30.000 Flüchtlingen. Etwa die Hälfte der Menschen werden mit Lufthansa-Maschinen zurückgeschickt. Eine Software, die die Initiatoren auf ihren Internetseiten zum Download anbieten, soll am 20. Juni ab 10 Uhr automatisch Anfragen an die Lufthansa-Seiten verschicken. Sind es genug, soll das den Lufthansa-Großrechner zumindest zeitweise überfordern und somit lahmlegen. Anne Morell, Kampagnesprecherin der Online-Demo betont, dass bei der Aktion keine Daten gestohlen oder zerstört werden sollen. Man wolle lediglich Druck auf den Lufthansa-Konzern ausüben und die öffentliche Diskussion "anstacheln".

Von diversen Angriffen auf Regierungs- und Firmenseiten unterscheidet sich die geplante Aktion, indem sie nicht nur angekündigt ist und die Protest-Software im Internet offenliegt, sondern dass die Online-Demo sogar beim Ordungsamt Köln als solche angemeldet wurde. Anne Morell: "Die Aktion ist legal. Schließlich ist es in Deutschland nicht verboten, Internetseiten aufzurufen und die dortigen Angebote wahrzunehmen - auch nicht, wenn dies mehrfach oder gemeinsam geschieht." Morell zufolge wird das Handeln der Aktivisten vom Demonstrationsrecht gedeckt. So sei der Cyberspace öffentlicher Raum in dem jeder kommunizieren, sich verlieben oder eben auch protestieren darf. Dabei beruft sie sich auf das deutsche Grundgesetz (Art. 7), das den Bürgern gestattet, sich im öffentlichen Raum friedlich und ohne Waffen zum Zwecke des politischen Protestes zu versammeln. Zugleich gesteht Morell aber ein: "Der nackte technische Vorgang kann, handelt es sich um eine geplante Belastung eines Webservers durch einzelne, aber simultane Anfragen, durchaus als Distributed-Denial-of-Service-(DDoS) Attacke charakterisiert werden. Da dies ein Begriff ist, der in der Regel ... sehr ungenau verwendet wird und zudem sehr technisch klingt, pflegen wir nicht, ihn zu verwenden." So hört sich "friedliche Online-Demonstration" tatsächlich netter an als DDoS-Attacke - allerdings könnte die Aktion alles andere als ausschließlich friedlichen Protest mit sich bringen. Unternehmen wie Yahoo und eBay erlitten bei DDoS-Attacken Verluste in Millionenhöhe (siehe nNL 06/2000).

Bei der Lufthansa prüft man momentan die rechtliche Lage, möchte sich aber dazu nicht äußern. Ebenso verhält es sich bei den technischen Maßnahmen die die Fluglinie zu unternehmen gedenkt. Laut Sprecher Thomas Ellerbeck ist die Lufthansa aber auf Angriffe dieser Art vorbereitet und sieht dem 20. Juni deshalb mit wenig Aufregung entgegen. Michael Dickopf, Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kann Ellerbecks Gelassenheit allerdings nicht so ganz nachvollziehen. Ihm sind keine technischen Mittel bekannt, um eine solche Attacke abzuwehren. Eventuell könnte man es mit einer Filter-Software probieren, die einzig sichere Methode wäre aber die Seite "freiwillig zuzumachen", meint der Computerexperte. Was den juristischen Aspekt betrifft ist auch das BSI ratlos: Einerseits beruhe das Internet auf dem offenen Zugang für alle, andererseits müsse aber auch ein störungsfreier Ablauf gewährleistet werden.

Die Menschenrechtler jedenfalls sind überzeugt, daß ihnen keinerlei juristischen Konsequenzen, wie z. B. Schadensersatzansprüche drohen. "Wo kämen wir hin, wenn etwa die Atomindustrie ihre Verdienstausfälle aufgrund von Demonstrationen den Atomkraftgegnern aufbürden könnte - es gibt keinen Grund dafür, dass ein demokratisches Grundrecht im Internet außer Kraft gesetzt wird", empört sich Morell. Der "Recht oder Unrecht"-Spagat ist Ansichtssache. Ein seltsamer Beigeschmack bleibt: denn was, wenn künftig jede Organisation zum Web-Boykott aufrufen würde? Dem "unengagierten Surfer" würde somit der Zugriff auf bestimmte Seiten durch Netz-Demonstrationen einfach verbaut werden und die ursprüngliche Idee des Internets wäre damit wohl dahin. [ag]

++ Solidatitätsinitiative Libertad und KMII
* http://www.contraste.org/borders/kein
* http://www.libertad.de/

++ Die offiziellen Demo-Seiten
* http://www.go.to/online-demo
* http://www.stop-depclass.scene.as/

++ Deutsche Lufthansa AG
* http://www.lufthansa.com/index_de.html

++ Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik(BSI)
* http://www.bsi.de/

++ Pc-Welt: DDoS-Attacken und deren Folgen
* http://www.pcwelt.de/news/internet/11982/

++ Denial-of-Service-Attacken straffrei?
* http://www.rechtsanwalt.de/dos.html

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2. eApothekenstreit - Der Holländer DocMorris erneut verurteilt

Es tobt ein harter Kampf, zwischen deutschen Apothekern und der niederländischen Apotheke 0800DocMorris. DocMorris, die ordentliche Apotheke aus Landgraaf bei Kerkrade, erdreistet sich nämlich auch weiterhin, rezeptpflichtige Arzneimittel EU-weit per Telefon und Internet anzunehmen, auch aus Deutschland. Deutsche Apotheker sehen das natürlich gar nicht gerne, schließlich leide darunter die Beratungspflicht am Kunden. Dass DocMorris die gleichen Produkte für weniger Geld frei Haus anbietet, spielt dabei natürlich keine Rolle.

Damit die unmündigen Kunden auch weiterhin nach Arbeitsschluss in überfüllte Apotheken stiefeln müssen, wo sich der Apotheker - rein theoretisch - alle Zeit der Welt nehmen würde, um die Risiken und Nebenwirkungen einer Flasche Aldelholzener darzulegen, dafür sollten mehrere einstweilige Verfügungen sorgen - schließlich ist der Versand von Arzneimitteln nach 43 Arzneimittelgesetz verboten. Mehrere Gerichte befassten sich bereits Ende vergangenen Jahres mit DocMorris und kamen zum Ergebnis, dass die Apotheke laut Einstweiliger Verfügung nicht mehr nach Deutschland liefern durfte. Kein Problem, dann müsse der Kunde die Medikamente eben selbst abholen - oder sie per Kurierdienst abholen lassen; für den Kunden änderte sich also nichts, nur die kostenlose Versandart wurde von der Lieferung zur Abholung per Kurier umbenannt.

Am Dienstag erließ nun das Berliner Kammergericht eine weitere Einstweilige Verfügung: DocMorris verstoße gegen das Heilmittelwerbegesetz, 8, da die Apotheke Werbung für den Versandhandel von Arzneimitteln betreibe. Das Medienecho war entsprechend groß: "Verkaufsverbot für die Internet-Apotheke" titelte zum Beispiel Spiegel Online. Doch genau wie beim früheren Versandverbot ist auch diese Einstweilige Verfügung nur ein weiterer Stolperstein, den DocMorris nun umgehen muss: Sobald jegliche Form von Werbung von der Homepage (und die deutsche 0800-Nummer) verschwunden ist, dürfen sich auch deutsche Kunden wieder ihre Medikamente (per Kostenlos-Kurier) abholen lassen.

Als Vorbild zur gesetzeskonformen Homepage-Umgestaltung könnte sich DocMorris ja Apotheke.de nehmen, das "Apothekenportal für Deutschland", "welches die Beteiligung sämtlicher Apotheken ermöglicht." Denn dort haben die Apotheker anscheinend auch keine Probleme damit, wenn direkt auf der Startseite Schlankeits- oder Verhütungsmittel zum Online-Kauf angepriesen werden. Doch auch Apotheke.de hat seine ganz eigenen juristischen Tricks um alle Zweifel zu entkräften: Das Sortiment heißt hier schlicht "Apotheken-Randsortiment" und ist somit etwas ganz was anderes. Zur genaueren Klärung etwaiger Nebenwirkungen fragen wir aber lieber erst einmal unseren Arzt oder Apotheker. [ts]

++ Böse Apotheke:
* http://0800docmorris.com

++ Gute Apotheke:
* http://www.apotheke.de

++ Die Gesetzestexte:
* http://www.apotheker.de/pressearchiv/rechtlicherhg.html

++ Tippfehler?: "A(l)delholzener" Heilwasser fällt unter das Arzneimittelgesetz:
* http://www.maruhn.de/saftwiss.htm

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3. Online-Alternativen - Glaube keiner lebenslangen eMail-Adresse

Auf manchen (Computer-)Produkten findet man den werbewirksamen Hinweis "lebenslange Garantie". Doch auf wessen Leben bezieht sich das 'lebenslang'? Auf das Leben des Käufers? Und auf die Lebensspannen aller folgenden Gebraucht-Nutzer? Oder haben jene nur solange Garantie, bis der Erstkäufer stirbt? Bezieht sich die Garantiespanne etwa auf das 'Leben' des Produkts? So nach dem Motto: Geht das Produkt kaputt, erlöscht die Garantie... Nach deutschem Recht bedeutet 'lebenslang' 30 Jahre. Bei Topmail-Kunden ist es jetzt noch etwas weniger; der kostenlose eMail-Dienst wird Ende Juni eingestellt.

Auf der Homepage prangert noch groß "Jetzt neu anmelden: Werden auch Sie TopMail-Kunde und registrieren Sie sich kostenlos" - doch im Absatz darüber wird bereits hingewiesen, dass Topmail zum 30. Juni 2001 seinen Dienst einstellen wird. Denn Topmail wurde vom Provider Tiscali aufgekauft, man könne aber "in Kürze" ein 'webbasiertes eMail-Angebot' von Tiscali nutzen. Doch so einen eMail-Dienst gibt es bei Tiscali derzeit noch nicht, bisher bekommt man nur eine eMail-Adresse, wenn man sich auch bei einem der Tiscali-Provider (Tiscali, World Online, Addcom) registriert hat und sich auch damit ins Internet einwählt.

Topmail-Kunden stehen ab Ende des Monats somit auf der Straße - sie können ihre topmail.de-Adresse zu keinem anderen Provider mitnehmen, selbst eine automatische Weiterleitung auf eine andere eMail-Adresse (einen 'Nachsendeauftrag') wird es übergangsweise nicht geben. Somit laufen z.B. ca. 150 netNewsLetter-Abos ab dem nächsten Monat ins Leere, falls sich die Adressen-Inhaber nicht schleunigst nach einem neuen eMail-Anbieter umsehen. (Der Wink mit dem Zaunpfahl ;-)

Doch welchen Anbieter sollte man wählen? 100-prozentige Sicherheit auf 'lebenslangen Service' _kann_ kein Anbieter garantieren: Letztendlich wollen (und müssen) alle Anbieter irgendwann Gewinn einfahren, oder sie machen dicht. Am sichersten sind da noch die Angebote von großen Anbietern wie Web.de, GMX oder ePost. Viel sinnvoller ist es aber, eine anbieterunabhängige eMail-Adresse zu wählen, die man zur Not einfach 'mitnehmen' kann: Also eine eigene Domain, die lediglich bei einem Anbieter liegt.

Leider gibt es eigene Domains nicht kostenlos. Jedoch kann man für einmalige 19,54 DM bei Freedoms.de eine de-Domain anmelden, weitere Kosten (auch beim Domain-Wechsel zu einem anderen Provider) fallen nicht an. Die dazugehörige eMail-Adresse kann man dann auf eine eMail-Adresse eines kostenlosen Anbieters wie Web.de oder GMX weiterleiten - und im Falle einer Pleite muss man dann nur den Anbieter wechseln, verliert dabei aber keinesfalls die persönliche Domain samt der tatsächlich lebenslangen eMail-Adresse.

Und auch die 'Massen-Hoster' wie Puretec oder Strato können Alternativen bieten: Für 39 Pfennige im Monat (zzgl. 19,90 bzw. 29 DM Einrichtungspauschale) bieten sie dem Kunden die Kombination aus Domain und eMail-Postfach. Die Weiterleitung zu Web.de oder GMX würde dabei entfallen, da alles aus einer Hand kommt. So oder so, für einen verschwindend niedrigen Betrag kann man heute schon eine lebenslange, persönliche eMail-Adresse beantragen, die sich spätestens bei der nächsten Freemailer-Pleite rentiert hat. [ts]

++ Aus Topmail wird Flop-Mail:
* http://www.topmail.de

++ Werbefinanzierte Domains für einmalig 9,99 Euro (19,54 DM):
* http://www.freecity.de/preise.phtml
* http://www.freecity.de/info/nutzung.phtml

++ Und eine Auswahl an Weiterleitungszielen für die persönliche eMail-Adresse:
* http://freemail.web.de/
* http://www.gmx.net/
* http://www.epost.de/

++ Oder gleich alles aus einer Hand:
* http://www.puretec.de
* http://www.strato.de/

++ Garantie in Deutschland: wie der Verbraucherschutz argumentiert
* http://www.swr-online.de/saldo/archiv/2000/00_01_10/garantieverbot.html

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4. .biz - Markenbesitzer bei neuen Toplevel-Domains bevorzugt

Noch vor wenigen Jahren war das Internet viel einfacher gestrickt: Eine deutsche Firma hatte die Adresse www.firma.de, eine US-Company fand man unter www.company.com - und Privatpersonen fand man, wenn überhaupt, unter www.geocities.com/rattenschwanz.
Inzwischen hat jedes Lieschen Müller ihre eigene Domain (mit dem beliebten "Under Construction"-GIF) und Domaingrabbing wurde zum Volkssport. Prominentes Beispiel: Das amerikanische Weiße Haus findet man unter www.whitehouse.gov (.gov wie Government: Regierung). Unter der .com (für Commercial) befindet sich dagegen ein Anbieter des ältesten Gewerbes der Welt und freut sich über hohe Besucherzahlen durch verirrte Surfer. Abmahnungs-Anwälte dürfen sich nun auf viel neue Arbeit gefasst machen: Als Alternative zu .com startet im Oktober die offizielle, länderübergreifende Domain .biz.

Bei .biz handelt es sich, genauso wie bei .info, um eine der sieben neuen Domains, die von der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, der offiziellen Toplevel-Domain Vergabestelle) zugelassen wurden und demnächst starten. Um mit .biz gerichtliche Streiteren wie bei der begehrten .com zu vermeiden, gibt es hier den "Intellectual Property Claim Service" (IP-Anspruchsdienst), bei dem man 'seine' Marken bis zum 9. Juli anmelden kann. Kommt es zu Konflikten, kann bereits im Vorfeld geregelt werden, wem die Marke, und damit auch die .biz-Adresse, zusteht.

Absolute Rechtssicherheit entsteht dadurch allerdings nicht, so DENIC-Justitiar Stephan Welzel: Der IP-Anspruchsdienst bei den .biz-Domains sei das Äquivalent zur "Sunrise Period" bei den ebenfalls (hierzulande von Puretec beworbenen) .info-Endungen. Letztendlich solle dadurch nur sichergestellt werden, dass beim Vergabestart keine Domain-Grabber x-beliebige Adressen wegregistrieren können.

Zudem dürfe man den IP-Anspruchsdienst auch mit keiner Schwarzen Liste verwechseln, so Stephan Welzel weiter, in denen Markeninhaber bestimmte Domains einfach sperren könnten. Wer einen Anspruch anmelde, müsse die Domain dann letztendlich schon auch registrieren, damit sie niemand anderes bekäme. Umgekehrt heißt das zudem auch: Da niemand gezwungen ist, schon jetzt eine .biz-Domain (über den IP-Anspruchsdienst) anzumelden, sind rechtliche Streitereien später einmal, wie bei allen anderen Toplevel-Domains, keineswegs ausgeschlossen.

Bleibt nur eine Frage: _Wieso_ eine weitere Toplevel-Domain? Viele Firmen werden natürlich versuchen, zusätzlich die .biz auf sich zu registrieren, anstatt sie für Mitbewerber oder Privatpersonen frei zu lassen. Bei 'kleineren' Marken, hinter denen kein riesiger Konzern steht, wie z.B. "Linux", macht die neue biz-Endung aber auch keinen Sinn für den Suchenden: Nun hat er neben www.linux.de/com/net/org eben eine weitere Adresse zum Durchprobieren.

Und die Antwort auf die Frage nach dem "Wieso"? Schon aus Konkurrenz-Gründen werden die neuen Domains weggehen wie warme Semmeln - bei einem Preis von ca. 120 DM pro Domain und Jahr kommt das für die Anbieter einer Lizenz zum Gelddrucken nahe. Und wer sich jetzt freut, dass ein bestimmter Markenname noch nicht mit einem "Intellectual Property Claim" belegt ist, sollte dennoch die Finger davon lassen, wenn er keine tausend(e) Mark teure Abmahung riskieren will - letztendlich ist die Möglichkeit des "Intellectual Property Claim" also nichts weiter als ein Plazebo - ohne rechtliche Sicherheit für beide Seiten. [ts]

++ Infos zur ICANN und den sieben neuen Toplevel-Domains:
* http://www.icann.org/tlds/

++ Die .biz-Domain und wie sie tickt:
* http://www.neulevel.com/ml/nl_gr.html

++ "Intellectual Property Claim Service" contra "Sunrise Period":
* http://www.icann.org/announcements/icann-pr15may01.htm

++ Dotbiz unter die Lupe genommen:
* http://www.business2.com/technology/2001/05/domainlaw.htm

++ Ein deutscher .biz-Anbieter:
* http://www.domainregistry.de/biz-domains.html

++ Auch die .info kann schon mal vorreserviert werden:
* http://www.puretec.de/

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Neue / empfehlenswerte Webpages

5.1 nNL-Spezial: Schiffe versenken auf Hollywood-Japanisch

Pearl Harbor - gestern startete der Film in den bundesdeutschen Kinos. Und spaltet wie kaum ein anderer die Filmfans in zwei Lager. Für die einen ist es das wohl imposanteste Werk der Kinogeschichte, mit Produktionskosten von rund 300 Millionen DMark teurer als das Megawerk "Titanic". Dafür bietet es aber auch Effekte, dass die Macher Jerry Bruckheimer und Michael Bay schon stolz auf ihre Liebesgeschichte in Überlänge (immerhin dauert er fast 2 1/2 Stunden!) sein können.

Für die anderen ist es nichts weiter als ein plattes Kriegsspektakel. In dem noch nicht mal die Fakten so ganz stimmen, womit wir nicht die politischen meinen. Immerhin kostete der japanische Angriff auf den US-Marine-Stützpunkt am 7.12.1941 2349 Soldaten das Leben. Zahlreiche Untersuchungskommissionen versuchten, die Ereignisse, wie es dazu kommen konnte, aufzuklären. Offenbar waren die Ergebnisse für viele nicht sehr zufriedenstellend, denn etliche Historiker machten sich an die Aufdeckung der Vorfälle - ihre Entdeckungen legen häufig eine Vermutung nahe: Dass der Angriff auf Pearl Harbor bewusst von der damaligen US-Regierung toleriert wurde, um einen Grund für den Einstieg in den Zweiten Weltkrieg zu bekommen... Welche Fakten dafür und dagegen sprechen - lesen Sie selbst in unserem Pearl-Harbor-Spezial. [db]

++ Die offizielle Film-Webseite
* http://www.pearlharbor.com
* http://www.pearlharbor-derfilm.de/

++ Die wohl ausführlichste geschichtliche Seite zum Perlenhafen
* http://www.sperry-marine.com/pages/pearlh.htm

++ Natürlich hat auch die Marine eine passende Webseite mit z. B. Zeugenaussagen
* http://www.history.navy.mil/faqs/faq66-1.htm

++ Ein Deutscher war am 7. Dezember auf Oahu
* http://www.salvator.net/salmat/pw/pw1/2wk/mehnert.htm

++ Die Geheimnisse des Perlenhafens
* http://www.ihr.org/jhr/v04/v04p397_Greaves.html

++ The Pearl Harbor Attack Hearings
* http://www.ibiblio.org/pha/pha/

++ Der Kongress forscht nach den Ursachen von Pearl Harbor
* http://www.amgot.org/phah.htm

++ Einer der Beschuldigten: Admiral Kimmel, Flottenkommandeur in Pearl Harbor
* http://www.milmag.com/Features/admkimmel.html

++ Die Veteranen arbeiten Vergangenheit auf ihre eigene Art auf
* http://www.ibiblio.org/phha/

++ Geschichtsstunden: Wer war nun schuld an Pearl Harbor?
* http://slate.msn.com/HistoryLesson/00-12-07/HistoryLesson.asp

++ Der Spiegel hat ein Spezial und ein Amateurvideo des Angriffs
* http://www.spiegel.de/sptv/reportage/0,1518,137868,00.html

++ Ein umfangreiches Nationalgeographic-Spezial zu Pearl Harbor
* http://www.nationalgeographic.com/pearlharbor/

++ Umfangreiche Linksammlung zum Angriff auf Pearl Harbor
* http://members.aol.com/USAHeroes/warlib48.htm

++ Fotos des Bombardements
* http://www.weltchronik.de/dch/dch_3277.htm
* http://www.historyplace.com/worldwar2/timeline/pearl.htm

++ So war die Flotte damals angeordnet - ein Kinderspiel für die Angreifer
* http://www.execpc.com/~dschaaf/bshipro2.html

++ Reiseziel Pearl Harbor
* http://www.ingrids-welt.de/reise/haw/oauml.htm

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5.2 Blinddate-Security - Die Freundin stört beim Blinddate stündlich

Treffen sich zwei im Chat und finden sich ganz toll. So kann aus einem Chat-Flirt auch mal eben mehr werden. Ein junger Mann schickt einer jungen Frau romantische Liebesschwüre per eMail und dabei sieht er auch noch aus wie Antonio Banderas - behauptet er zumindest. Nach der einen oder anderen eMail überredet er sie, sich endlich auch in der Nicht-Virtuellen Welt kennenzulernen, von Angesicht zu Angesicht. Das ganze nennt man dann Blind Date - die sind in der Regel ziemlich prickelnd und spannend, aber eventuell auch gefährlich...

blinddate-security.com richtet sich deshalb an Frauen, die ein solches Blind Date planen oder vor sich haben. Der kostenlose Service garantiert zwar keinen gelungenen Abend oder die Banderas- Optik, aber er vermittelt den Frauen zumindest ein wenig mehr Sicherheit. So finden sich auf der Seite diverse Tipps rund um Blind Dates: das erste Treffen sollte natürlich immer an einem öffentlichen Ort, Restaurant, Kneipe oder ähnlichem stattfinden - niemals zuhause oder in einer fremden Wohnung. Dann sollte sich die treffwillige Frau im Bekanntenkreis einen Schutzengel suchen, der sie covert.

Covern heißt, die Freundin kennt den Ort des Treffens, gegebenenfalls die Daten des Herren und meldet sich stündlich über Handy. Hat die Freundin an diesem Abend ausgerechnet mal keine Zeit, dann ist das auch kein Drama; dann übernehmen die ehrenamtlichen Mitarbeiter von blinddate-security.com kostenlos den Schutzengel-Job. Bei außerplanmäßigen Vorfällen (es reagiert niemand auf den Anruf) wird sofort die Polizei kontaktiert. Ins Leben gerufen haben die Seite Angela Hochleitner, selbst jahrelang im Polizeidienst tätig, und Markus Lau-Christen, der an mehreren Webseiten über den Missbrauch von Frauen mitarbeitet. So mag das Handy-Klingeln, während man gerade Antonio Banderas mit Mousse au Chocolate füttert, vielleicht etwas störend wirken - aber trotzdem beruhigend! [ag]

* http://www.blinddate-security.com/

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5.3 Programmierer denken kurz: Vom Personalhomepage-Tool zu PHP

Denkt man gemeinhin in Programmiersprachen, dann wird man sehr schnell in die Ecke eines Geeks abgeschoben. Damit es in dieser Ecke auf die Dauer nicht zu langweilig wird, sorgt thinkphp.de für immer neuen Gesprächsstoff. Ähnlich der umfassenden Dokumentationen zu SelfHtml wollen vier Softwareentwickler mit Thinkphp eine Anlaufstelle schaffen, die Unterlagen und weiterführende Informationen zu der in Mode gekommenen Programmiersprache PHP (PHP HyperText Preprocessor) bereitstellt.

Zwar gibt es über PHP schon zahlreiche Online-Dokumentationen, eine zusammenfassende, übersichtliche 'Nachschlagereferenz' gab es bislang nicht. Die Thinkphp-Unterlagen sind bewusst für den Unterricht, für PHP-Schüler und -Dozenten aufbereitet worden. Dennoch erklärt sich auch hier nicht alles von selbst, wie die PHP-Fachfrau in der Redaktion bestätigte. Ihr Urteil: "Auf den ersten Blick eine schön gestaltete, sinnvoll aufgebaute Einführung in PHP, wobei oftmals eine weiterführende Erklärung durch den Dozenten nötig sein wird. Zum Selbststudium weniger geeignet, interessant jedoch zum Nachlesen und Vertiefen bestimmter Themen."
Gewöhnungsbedürftig ist die Form der Download-Dateien: Handelt es sich dabei doch um die selben php-Seiten, die auch auf der Webseite dargestellt werden. Eine Druckvorlage sucht man vergebens. Und doch, trotz aller Anmerkungen der Fachfrau: Auch SelfHtml hat klein angefangen und ist nach wie vor für Einsteiger und Fortgeschrittene DER Anlaufpunkt schlechthin. Entwicklungspotential ist also genug vorhanden... [db]

* http://thinkphp.de/

++ Noch mehr "PHP HyperText Preprocessor"
* http://www.php.net
* http://www.phpcenter.de/
* http://www.phpug.de/
* http://www.php-homepage.de/

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5.4 Heuschrecke im Schokomantel - Ekelfood online

Mahlzeit! Stichwort für einen alltäglichen Kampf, was denn zum Essen serviert wird. Dann probieren Sie es doch mal mit - Insekten! Doch selbst da fällt die Entscheidung an der "Insekten-Theke" nicht leicht: Mehlwurm-Salat oder gegrillter Käfer, zum Dessert die Schoko-Schrecke oder doch lieber Regenwurm-Honigpastetchen. Insekten-Boom - inzwischen ist es fast trendy, sich hin und wieder mal so ein proteinhaltiges und durchaus gesundes Insekt einzuverleiben. In Thailand beispielsweise ist das Insektenessen auch keine Besonderheit - die Portion Grillheuschrecke gibt es für schon ca. 1 DM an jeder Straßenecke.

Ray Bruman stellt auf der Seite andreas.com die Theorie auf, dass jedes Land und jedes Volk sein eigenes "Ekelfood" hat. Der abgehärtete Feinschmecker selbst empfindet es jedoch überhaupt nicht als ekelerregend - im Gegenteil! Allerdings leuchtet im Gegenzug wohl auch ein, dass ein Thailänder die bayrische Blutwurst oder des Ex-Kanzlers Leibspeise, "Pfälzer Saumagen", kulinarisch nicht minder verlockend findet als heimische Gaumen ein saftiges Käfer-Kotelett vom Grill.
Wer sich dessen nicht so sicher ist, findet auf Ray's List auch die Rezepte um es auszuprobieren: Banana Worm Bread, Rootworm Beetle Dip oder Texas Rattlesnake. Jeweils ordentlich sortiert nach Land und Leuten. Weitere ausgefallene Rezepte finden mutige Köche bei ent.iastate.edu "Tasty Insect Recipes". Dort gibt es dann übrigens endlich auch die legendären Chocolate Covered Grasshoppers! Glücklicherweise kann man aber noch selbst nach ausgiebiger Betrachtung entscheiden, ob man die Käfer tatsächlich zubereiten und essen mag. [ag]

++ Ray Brumans Liste mit dem "World Wide Würg - Food"
* http://www.andreas.com/food.html

++ Schoko - Hüpfer: schnell und einfach in der Zubereitung!
* http://www.ent.iastate.edu/misc/insectsasfood/ccg.html

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OnlineMix

6. Nein, Nein und nochmal Nein: Windows ist kein Virus!

Achtung, ganz wichtig! Ihr eMail-Programm hat gerade festgestellt, dass sich auf Ihrer Festplatte ein Virus befindet!!! Bitte befolgen Sie folgende Schritte, um den Virus zu entfernen: Markieren Sie diesen Absatz, drücken auf "Weiterleiten" und senden die Mail an alle Ihre Bekannten. Dann beenden Sie Ihr eMail-Programm und formatieren Ihre Festplatte. Keine Sorge, Ihre Daten bleiben erhalten, denn der Formatierbefehl löscht nur den Virus.

Klingt albern, oder? Sie haben das keineswegs ernst genommen, stimmt's? Wäre auch naiv gewesen. Wenn wir jetzt aber geschrieben hätten, dass derzeit ein Virus namens "Sulfnbk.exe" kursiert, der derzeit noch von keinem Virenscanner erkannt wird, dann würden Sie eventuell schon einmal Ihre Festplatte danach durchsuchen, oder? Und große Augen machen, wenn diese "Virus-Datei" tatsächlich bereits längst auf Ihrer Festplatte liegt? So ist es übrigens in den vergangenen zwei Wochen tatsächlich einer Menge Leuten gegangen, die eben jene "Virus-Meldung" von guten (wenn auch naiven) Freunden per eMail weitergeleitet bekommen haben.

Das dumme daran nur: "Sulfnbk.exe" ist ein harmloses System-Programm, das bei der Installation von Windows auf jedem PC installiert wird. Und dafür sorgt, dass das System mit langen Dateinamen zurechtkommt. Wird die Datei gelöscht, fängt der Computer wirklich an zu spinnen, und Backups lassen sich - mangels Dateinamen-Erkennung - auch nicht wieder einspielen.

Als ob das nicht genug wäre: Wenn Ihnen jetzt auch noch (meist selbiger) guter Freund die Datei "Sulfnbk.exe" per eMail zuschickt, auf keinen Fall verwenden! Denn wer sagt, dass das jetzt nicht wirklich ein Virus ist? Ihr guter Freund hat die Datei nämlich wahrscheinlich genauso weitergeleitet bekommen wie Sie. Kopieren Sie die Datei auf jeden Fall von Ihrer Original-Windows-CD.

Alle, die uns jetzt nicht glauben können es selbst ausprobieren. Und senden uns eine Mail, indem sie den neuen Shortcut "Alt+F4" nutzen... [ts]

++ So kommen Sie wieder an Ihre gelöschte "Sulfnbk.exe":
* http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax/sulfnbk.shtml
* http://www.symantec.com/avcenter/venc/data/sulfnbk.exe.warning.html

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7. Der Provider-Kostentest (Das günstigste Internet-by-Call)

Sie kam still und heimlich: die Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der T-Online-DSL-Flatrate. Läutete die Verkürzung der Mindestvertragslaufzeit bei der Analog-/ISDN-Flatrate das nahende Ende ein, so dürfen wir nun gespannt sein, was wohl aus der DSL-Flatrate werden wird. Denn vergangenen Freitag passierte es, die Mindestvertragslaufzeit wurde auch hier von einem Jahr auf Null gekürzt (Kündigungsfrist sechs Tage) - was weitere Änderungen ankündigt. T-Online dementiert dies natürlich, aber so wirklich glauben will das natürlich niemand.

Eine komplette Einstellung des DSL-Flatrate-Tarif haben wir zwar wohl nicht zu befürchten, schließlich benötigen wir die Flatrate für die ganzen tollen Breitbanddienste wie interaktives Fernsehen, die laut Telekom-Marketing zukünftig nur mit T-DSL möglich werden. Aus selbigem Grund fällt aber die Einführung einer Volumengebühr für die übertragene Datenmenge weg - und eigentlich auch die Begrenzung auf eine bestimmte monatliche Stundenzahl.
Damit die Flatrate eine Flatrate bleibt, käme eigentlich nur eine saftige Preiserhöhung in Frage, z.B. ein Anstieg des Monatspreises von 49 DM auf 79 DM. Vielleicht fällt den T-Menschen aber auch ganz was neues, "Innovatives" ein - in einigen Wochen werden wir mehr wissen.

  • Das Ende von T-DSL Flat? Die Alternativen, Teil 1

    Schon jetzt ist der Breitbandzugang des T-Konzerns gar nicht so günstig, wie die Werbung suggeriert. Dennoch schrieb z.B. die Financial Times Deutschland in ihrer Dienstagsausgabe, T-DSL koste eine Monatspauschale von (nur) 49 DM. Das ist falsch. Nicht T-DSL kostet 49 DM, sondern der T-Online-Flatrate-Tarif für T-DSL. Der T-DSL-Anschluss von der Telekom an sich kostet extra, zusammen kostet eine Internet-Flatrate über T-DSL also einiges mehr - und ein T-DSL-Anschluss alleine bringt gar nichts.

    T-DSL gibt es nur in Verbindung mit einem Telefonanschluss. Je teurer der Anschluss, desto günstiger gibt's T-DSL dazu. Der Aufpreis für T-DSL variiert zwischen 14,89 DM und 39,89 DM. Dazu braucht man dann den passenden Internet-Zugang, z.B. obigen Flatrate-Tarif von T-Online: T-DSL Flat kostet (derzeit eben noch) 49 DM, ingesamt ist man also mit 63,89 DM bis 88,89 DM monatlich dabei.

    Es muss aber nicht unbedingt T-Online sein: Auch andere Provider bieten Internet-Tarife für T-DSL an; z.B. verlangt 1&1 nur 29 DM im Monat, dafür ist aber nur ein Gigabyte Datentransfer inklusive, jedes angefangene weitere Gigabyte kostet 92 DM. Oder Synnet: "DSL Value" gibt es schon für 25,90 DM im Monat, jedoch nur inklusive einem halben Gigabyte. Bei Synnets "DSL Pro" sind 1,25 GB inklusive, allerdings dann für 66 DM im Monat. Der Tarif "DSL Mega" ohne Volumen-Beschränkung, der immer noch auf der Homepage präsentiert wird, ist übrigens seit einem Monat eingestellt.

    Was sich also auf den ersten Blick recht günstig anhört (unter 30 DM im Monat!), kann somit schnell teuer werden: Schon eine Stunde Internet-Radio täglich in 128kb-mp3-Qualität reichen aus, um die monatlichen Internet-Kosten über die Gigabyte-Grenze hinweg in den dreistelligen DM-Bereich zu treiben - dann eventuell vielleicht doch lieber einen der T-Online-Tarife, da kann man wenigstens auf die Uhr sehen und muss zudem keine Tarifierung in 92-DM-Schritten befürchten.

    Wer jedoch lieber komplett weg vom T-DSL der Telekom möchte, der findet inzwischen ein reichhaltiges Angebot - sofern man in einer größeren Stadt wohnt. Eine Übersicht (inkl. der neuen NGI-DSL-Flatrate!) gibt's nächste Woche. [ts]

    ++ Telekom-Tariftabelle inkl. der T-Online-Tarife (links unten, "Preistabelle"):
    * http://www.telekom.de/dtag/ipl2/cda/t2/0,4260,10482,00.html

    ++ Weitere Tarife für den Internet-Zugang über T-DSL:
    * http://dsl.einsundeins.com/www/
    * http://www.synnet.de/privatkunden/dsl/

    ++ T-Online dsl flat mit den neuen Juni-AGBs:
    * http://www.t-online.de/service/index/tpasvxab.htm

    ++ Nein, T-DSL kostet nicht (nur) 49 DM im Monat:
    * http://www.ftd.de/tm/me/FTD76686XMC.html?nv=arser

  • Der Providerkostentest-Index: 2,62 Pf/min
    [gebildet aus dem Durchschnitt aller Top-Listen-Tarife]

  • Die TopFree-Liste
    (echtes Internet-by-Call: die Einwahl ist unverzüglich und ohne aufwändige Formalitäten möglich)

    Nebenzeit Hauptzeit Takt Provider Website Nummer Name Passwort
    1,9 Pf 2,9 Pf sec Easynet Easy-Call * hier 01925842 easycall easynet
    2,45 Pf sec Tiscali hier Nur nach Online-Registrierung
    2,5 Pf 3,2 Pf sec planet interkom by call hier 0191799 anonymer surfer
    2,9 Pf sec msn easysurfer hier 0192658 msn msn
    2,9 Pf sec Yello Strom hier 0191819 yello yello
    2,48 Pf min T-Net * hier 019256313 t-net Primus
    2,5 Pf min SurfEU hier Nur nach Online-Registrierung
    2,2 Pf 3,3 Pf min RTL NET hier Nur per Einwahl-Software
    2,79 Pf min eXpress-Net hier 019256310 expressnet Internet
    2,79 Pf min Preiswertes hier 019256315 preiswert net
    2,88 Pf min Callero hier 019256190 callero callero
    4,9 Pf 1,9 Pf 3-min CompuServe Office hier Nur nach Online-Registrierung
    DNS-Server   Easynet:212.224.33.33   msn:192.76.144.66   Yello:195.226.96.132
      eXpress-Net:195.252.143.26   Preiswertes:195.252.143.26   Callero:195.252.143.26
    *) Achtung: Tarif gilt nur in bestimmten Ortsnetzen!

  • Die TopPro-Liste
    (anmeldepflichtiges Internet-by-Call: erfordert vorherige Anmeldung/Einzugsermächtigung)

    Nebenzeit Hauptzeit Takt Provider Website
    2,45 Pf sec Tiscali
    AddCom
    www.tiscali.de
    www.addcom.de
    2,49 Pf sec NGI by call www.ngi.de
    2,5 Pf sec Planet Internet www.planetinternet.de
    2,9 Pf 3,3 Pf sec KomTel - 0800 FoniNet   www.komtel.de
    2,7 Pf 1,7 Pf min CompuServe Pro www.compuserve.de/cso/_promo/preis.jsp
    1,88 Pf 2,88 Pf min talknet by call www.talknet.de/talknet/folge/freesurf.htm
    1,9 Pf 2,9 Pf min Arcor Nexgo ibc easy
    o.tel.o Nexgo by call
    www.arcor.de/produkte/arcor_nexgo/
    www.otelo.de/offers/internet/flink21.htm
    2,9 Pf 1,9 Pf min freenet Business freenet.de/freenet/tarifanmeldung/business/
    2,48 Pf min Yahoo! Online de.docs.yahoo.com/yahoo-online/infoseiten/
    2,5 Pf min Planet interkom
    freenet Sorglos
    Comundo CbC
    www.planet-interkom.de
    freenet.de/freenet/tarifanmeldung/sorglos/
    www.comundo.lycos.de

    ++ Ältere Ausgaben des Provider-Kostentests finden Sie hier:
    * http://ame.de/news/letter/archiv

    ++ Ihre Meinung, Kritik und Provider-Infos an unseren Redakteur Toby Steininger:
    * mailto:ts@ame.de

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    Veranstaltungen

    8.1 Medienkunstfestival der Bauhaus-Universität Weimar

    Das Festival in Weimar möchte Brücken zwischen den unterschiedlichen Szenen der Kunst, der Technologie und der Politik schlagen. Die Teilnehmer erwartet Vorträge, Workshops, Konzerte und eine Austellung konzeptueller Arbeiten von internationalen Medienaktivisten und Netzkünstlern. Das experimentelle Radio der Bauhaus-Uni und die Webcasting-Station 'pingfm' bieten festivalbegleitend einen Radio-Workshop an. Im Studio am Veranstaltungsort, der Design- und Projektwerkstatt Gaswerk, wird sowohl vorproduziert als auch live über das Internet und das lokale FM-Radio gesendet. Der öffentliche Teil der Veranstaltung findet jeweils zwischen 14 und 20 Uhr statt.

      + Datum:2. - 8. Juli 2001
      + Ort:Design- und Projektwerkstatt Gaswerk, Weimar
      + Kosten:Workshops gratis, Materialkosten 15 DM
      + Veranstalter:Bauhaus-Universität Weimar Fakultät Medien
      + Ansprechpartner:    Jan Brueggemeier
      + Telefon:03643-771783
      + eMail:brueggem@uni-weimar.de

    * http://pingfm.org/pip.htm

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    8.2 17. Internationales Hamburger Kurzfilmfestival

    Freunde des Kurzfilms haben noch bis Sonntag Zeit, sich entweder zum Kurzfilmfestival zu schwingen. Oder, wenn Hamburg nicht um die Ecke liegt, den Schalter umzulegen und sich online wenigstens Appetit für die nächste Kurzfilm-Session holen. Etwa 300 Filme stehen auf dem Programm, die meisten haben einen Web-Trailer im Angebot, der teilweise fast so lang sein dürfte, wie der Film selbst.
    Reinschauen lohnt sich - und im nächsten Jahr können wir vielleicht schon vom Livestreaming der Kurzfilme berichten!

    ++ Noch bis zum 9. Juni, direkt aus Hamburg
    * http://www.shortfilm.com/festival/festival2001/index.html

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    Lexikon der PC- und Online-Fachbegriffe

    9. Firmware

    Mit Firmware bezeichnet man Programme, die permanent auf einem ROM-Chip gespeichert werden. Sie dienen oft zur Steuerung von Peripheriegeräten oder Zusatzkarten und werden deshalb vor dem beliebigen Zugriff geschützt. Um diese Steuerdaten updaten zu können, werden sogenannte programmierbare ROMs oder PROMs über spezielle Verfahren gelöscht und neu überschrieben. Das Überschreiben beim normalen Betrieb ist aber nicht möglich. Ein anderer Begriff für Firmware ist Microcode. [uw]

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    Tipps & Tricks

    10. Der Suchmaschinen-Report (59) - Apothekennotdienst ApoNoDie

    Was tun, wenn Sie dringend ein Medikament am Wochenende, bei Nacht oder am Feiertag benötigen und nicht wissen, bei welcher Apotheke in Ihrer Stadt Sie dieses gerade bekommen? Natürlich im Internet nachschauen (oder bestellen, aber das ist ein anderes Thema - siehe Punkt 2)!

    Dazu gibt es die Apothekennotdienst-Suchmachine mit dem klugen Namen ApoNoDie. Darin sind bundesweite Notdienstpläne in einer Datenbank eingebunden und können mit wenigen Klicks abgerufen werden.

    Gesucht werden kann über eine Deutschlandkarte direkt über die 16 Bundesländer und anschließend über die einzelnen Städte und Kreise in alphabetischer Reihenfolge. Mit Hilfe eines Kalenders werden die relevanten Apotheken mit voller Adresse, Telefonnummer und den gesetzlichen Ladenöffnungszeiten angezeigt.

    Bei vielen Städten und Kreisen werden allerdings einfach Links zu anderen regionalen Quellen wie Apotheken-Websites, Tageszeitungen, Stadtmagazinen oder offiziellen Städte-Websites geliefert. Diese haben leider sehr unterschiedliche Qualität; im optimalen Fall beinhalten sie zusätzliche Infos, manchmal aber auch veraltete Daten oder gar tote Links!
    Änderungen, Neuaufnahmen und tote Seiten können per eMail mit genauen Angaben an die Betreiber gesendet werden.

    Fazit: Auch wenn der ApoNoDie keine weiteren Services anbietet und eine Mischung aus (i.d.R. zuverlässigen) Eigendaten und höchst unterschiedlichen Fremdinfos liefert, erfüllt er seine Hauptaufgabe konsequent: mit wenigen Klicks im Notfall eine relevante Adresse liefern - deshalb unbedingt bookmarken! [uw]

    * http://www.aponodie.de

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    11. netNewsLetter intern

    Impressum

    Herausgeber: Thomas Aigner [ta]
    Leitende Redakteurin:  Doris Bimmer [db]
    Redaktion: Tobias Steininger [ts]
    Agnes Gsell [ag]
    Uwe Wolfrum [uw]
    Angelika Maier [ama]
    HTML-Umsetzung:Sebastian Tuke [st]
      

    Der "netNewsLetter" ist ein kostenloser Service der

      AME Aigner Media & Entertainment ®
      Bavariaring 8
      D-80336 München
      Tel: [+49] 089-427 05-0
      Fax: [+49] 089-427 05-400

    Der Abdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet!

    Aktuelle Abonnentenzahl: 21.435 (23/01)

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