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> 01.12.2000 < Ausgabe 48/2000

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Top News Online

1. Internet Volkszählung - Deutschland hat noch nicht mal Pläne

Welche Sprache sprechen Sie regelmäßig? Wieviel Kinder haben Sie? Wo wohnen Sie? Diese Fragen werden am 5. Dezember die Schweizer bei der Volkszählung beschäftigen. 7 Mio. Eidgenossen sind an diesem Tag laut Gesetz verpflichtet, Einblicke in ihre Lebensgewohnheiten zu geben.

Dabei wird es eine echte Weltpremiere geben: Denn zumindest 90 % der Schweizer werden bei dieser Volkszälung die theoretische Möglichkeit haben ihre Fragen einfach und bequem von ihrem Computer aus via Internet zu beantworten. Nur die 10 % der Eidgenossen, deren Gemeinden die Durchführung nicht an das Zentrale Dienstleistungszentrum abgetreten haben, müssen auf diesen neuen und bequemen Service verzichten.

Und so soll es funktionieren: Die Schweizer Bürger bekommen per Post Wahlunterlagen geschickt, die unter anderem auch den Benutzernamen und das Passwort enthalten. Damit loggen Sie sich dann auf der Website e-census.ch ein und beantworten die Fragen auf dem Online-Bogen. Unterbricht man seine Session, werden die schon eingegebenen Daten zwischengespeichert und können später wieder aufgerufen und weiterbearbeitet werden. Nur wenn alle Fragen vollständig beantwortet sind, kann man sich die Teilnahmebestätigung ausdrucken. Die ist notwendig um einem staatliches Bußgeld (wegen Verweigerung an der Teilnahme an der Volkszählung) zu entgehen.

Laut Dr. Werner Haug, Vizepräsident des schweizer Bundesamtes für Statistik sind schon jetzt schon Anfragen anderer Länder eingegangen: "Norwegen, Irland - viele sind sehr interessiert an unserer Entwicklung obwohl alles noch in den Kinderschuhen steckt. Für Online-Wahlen sind beispielsweise wesentlich größere Sicherheitsvorkehrungen notwendig."

Bei der Volkszählung soll das SSL (Secure-Socket-Layer) Protokoll und eine 128-Bit-Verschlüsselung für die sichere Verbindung zum Server und die Abhörsicherheit sorgen. Außerdem wird die Datenbank mit den wertvollen Informationen noch hinter zwei Firewalls von verschiedenen Herstellern versteckt, die auf unterschiedlichen Betriebssystemen laufen.

Auch Singapur (1999) und die USA (2000) haben schon die ersten Erfahrungen bei der Online-Volkszählung gemacht. Das Internet wurde dabei aber nur zu Testzwecken eingesetzt. Die Feuertaufe muss es in der Schweiz bestehen.

In Deutschland sind die Überlegungen, das Internet bei einer Volkszählung einzusetzen, noch nicht soweit gereift. Laut Bernd Stürmer, Referent am Statistischen Bundesamt, gibt es noch nicht einmal eine eigene Arbeitsgruppe, die sich mit diesem Thema befasst. Man stehe aber in regem Erfahrungsaustausch mit den Ländern, die auf diesem Sektor schon mehr Erfahrungen haben.

Wahrscheinlich lässt man sich in Deutschland deswegen soviel Zeit, weil eine Volkszählung 2001 angeblich aus finanziellen Überlegungen und wegen der geringen Akzeptanz in der Bevölkerung erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Der nächste Termin wäre damit frühestens 2006.

++ Offizielle Infoseite zur Volkszählung
* http://www.volkszaehlung.ch/

++ Hier können die Schweizer den Bogen online ausfüllen
* https://www.e-census.ch/

++ Homepage des zuständigen Bundesamt für Statistik
* http://www.statistik.admin.ch/

++ Bundesgesetz über die eidgenössische Volkszählung
* http://www.admin.ch/ch/d/sr/431_112/index.html

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2. Ein Kohlebrikett für zwei Megabyte

Dank den USA, Australien und Kanada ist der Klimagipfel von Den Haag kläglich gescheitert. Und da es im Großen nicht klappt den Ausstoß von Treibhausgasen zu unterbinden wird nun zu allem Überfluss auch noch das Internet als Klimakiller gehandelt.

Zwei US-Wissenschaftler wollen nämlich herausgefunden haben, dass in den USA bereits 13 Prozent des Stromverbrauchs vom Internet beansprucht werden. Laut Prognose für 2010 kann sich dieser Anteil sogar bis auf 50 % erhöhen. Ihre Annahme: um Daten von zwei Megabyte zu erstellen, zu speichern oder zu verschieben würde man etwa ein Pfund Kohle verbrauchen. Das Internet sei deshalb bereits jetzt zu einem enormen Energie- und damit auch zu einem Klimaproblem geworden, so das Fazit der Studie - die aber bereits jetzt mehrfach widerlegt wurde.

In Berkeley, der renommierten Universität nahe San Francisco, konnte man diese Behauptungen schnell entkräften und bodenständigere Daten vorlegen: Lediglich 3 % des gesamten US-Stromverbrauchs gingen auf Kosten der Computernutzung, der Telekommunikation und des Internets.

In Deutschland ist dieser Anteil mit 1 % sogar noch kleiner, wie Wissenschaftler des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie nun herausgefunden haben. In der Studie "Emission Trends of the Internet" werden rund 4,2 TWh [Terawatt-Stunden] Energie pro Jahr dem Internet zugeschrieben. Das entspricht einem jährlichen CO2 Ausstoß von 2,5 Mio. Tonnen - also nur 0,3 % der gesamten CO2 Emissionen Deutschlands.

Auch über die Zukunft haben sich die deutschen Forscher ihre Gedanken gemacht. Fazit: Wenn man Energiesparmaßnahmen konsequent anwendet können in den kommenden 10 Jahren bis zu 85% der "Internet-Energie" gespart werden. Trotz der rasanten Entwicklung und Verbreitung des Internets könnte Deutschland 2010 somit bei einem Verbrauch von nur 2% der Gesamtenergie online sein.

Warum die Prognose der amerikanischen Studien so weit über den deutschen Ergebnissen liegt ist im nachhinein leicht erklärt: Sie wurde von der Kohle-Industrie finanziert!

++ "Dig more coal - the PCs are coming" - Zusammenfassung der amerikanischen Studie im Forbes Magazin
* http://www.forbes.com/forbes/1999/0531/6311070a.html

++ FossilFules wollen sich die Argumentation der amerikanischen Studie zu Nutzen machen
* http://www.fossilfuels.org/Electric/internet.htm

++ Die deutschen Studie "Emission Trends of the Internet" wird hier als PDF-file bald online stehen
* http://www.wupperinst.org/energie

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3. Paypal: Quasi-Standard der digitalen Geldbörse kommt nach Europa

Während hierzulande das sichere und einfache Bezahlen im Internet per Paybox, Geldkarte und HBCI noch in den Kinderschuhen steckt, sind die Amerikaner schon einen riesigen Schritt weiter: Dort hat sich "PayPal" durchgesetzt - egal ob bei Online-Auktionen (wie z.B. bei eBay.com), Shareware-Registrierung oder sonstigen Bezahl-Vorgängen: PayPal ist inzwischen vielerorts die bevorzugte "Karte".

Der Grund ist einleuchtend: Anders als bei Kreditkarte und Co. ist ein PayPal-Account kostenlos und auch die Bezahlung von Privatperson zu Privatperson ist kosten- und problemlos möglich - ein echtes Manko der derzeitigen deutschen Ansätze für 'digitales Geld'. Bei PayPal genügt es, die eMail-Adresse auszutauschen und nach Eingabe des PayPal-Passworts wird der gewünschte Geldbetrag transferiert - ohne Gebühr, Formalitäten oder Wartezeit. Nur wenn das PayPal-Konto auf unter Null fällt, wird die Kreditkarte auch belastet, ein vorheriges Aufladen (wie bei vielen früheren Ansätzen für Online-Cash) ist daher unnötig.

Bisher war PayPal aus rechtlichen Gründen auf die USA beschränkt, doch inzwischen wird der Bezahl-Service auch "international", unter anderem auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz, angeboten: Der Registrationsprozess gestaltet sich zwar etwas umständlich (und ist nur auf englisch) und kann sich über mehrere Wochen hinziehen (die erste Transaktion lässt sich erst nach Eingabe eines Bestätigungscodes, der sich auf der nächsten Kreditkartenabrechnung befindet, durchführen), dafür ist die Handhabung von PayPal dann ein Kinderspiel und dank der vielen Sicherheitsmaßnahmen auch relativ unbedenklich: Geld-Eingänge werden dem eigenen PayPal-Konto gutgeschrieben (und können auf die Kreditkarte zurückgebucht werden), Geld-Ausgänge werden vom PayPal-Guthaben abgezogen bzw. von der Kreditkarte abgebucht.

Somit können jetzt also auch wir Europäer an PayPal-Transaktionen teilnehmen, auch wenn das 'offizielle Zahlungsmittel' der US-Dollar ist und Abbuchungen von der (europäischen) Kreditkarte mit 2,6% des Betrags plus 30 US-Cent (zusätzlich den Umrechnungsgebühren des Kreditkarteninstituts) berechnet werden. Aber immerhin - wenigstens können wir nun auch bei PayPal mitmischen; und das geht reibungsloser als die deutschen Ansätze per Handy oder Chip-Karte.

++ PayPal - bezahlen Sie einfach mit ihrem guten (eMail-)Namen ;-)
* http://www.paypal.com

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4. Internet-Briefmarke: Warum E-Stamp aufgibt

Die Briefmarke via Internet einfach auf dem Drucker zu Hause ausdrucken - eine geniale Idee. Der lästige Weg zur nächsten Post würde der Vergangenheit angehören. In Deutschland ist das noch Zukunftsmusik, in den USA seit August letzten Jahres aber schon Realität (nNL 49/1999).

Als erste Firma hatte E-Stamp eine Lizenz, Online-Briefmarken in den USA zu vertreiben. Doch gerade dieses Pionierunternehmen hat nun bekannt gegeben, es werde sich zum Jahresende aus diesem Geschäftsfeld zurückziehen.

Peter J. Grant von Gartner Analyst macht den Niedergang von E-Stamp vor allem an folgenden Punkten fest:

  • Marktneulinge haben immer gegen große Widerstände anzukämpfen (z. B. gegen "Platzhirsche" wie Pitney Bowes, Hersteller von Frankierautomaten)

  • Kleine Firmen und Haushalte ziehen, u. a. bedingt durch langwierige Downloadzeiten der Online-Briefmarken, die herkömmliche Postfiliale vor.

  • Große Unternehmen haben ihre eigenen elektronische Frankiersysteme und somit keinen Bedarf an der Web-Briefmarke.

  • Übrig bleiben da nur noch die mittelgroßen Firmen. Für sie ist das Konzept interessant. Alleine durch diese Gewinne können sich Unternehmen wie E-Stamp aber nicht finanzieren.

Alles in allem ist somit das Potential für diesen Service noch zu gering. Das heißt aber noch lange nicht, dass die gesamte Idee damit gestorben ist. Denn zum einen werden die Konkurrenten von E-Stamp (z. B. Neopost, stamp.com, clickstamp) weiter Online-Briefmarken übers Netz vertreiben und zum anderen wird die Bereitschaft der Konsumenten, die Frankierung in Zukunft online abzuwickeln, wahrscheinlich immer höher.

Und auch in Deutschland gibt es Pläne, den Postschalter ins Netz zu verlegen. Erst diese Woche hat die Deutsche Post bekanntgegeben, dass ab Mitte nächsten Jahres auch hierzulande eine Online-Frankierung möglich sein soll. Im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Vorbildern (bei denen der Verbraucher ein Spezialdrucker mit eingebauter Briefwage kaufen muss) soll die Postvariante eine reine Sofware-Lösung sein.
Fazit der "E-Stamp-Pleite": Es zahlt sich (leider) nicht immer aus, der Erste zu sein.

++ Website des gescheiterten Pionier der elektronischen Briefmarke
* http://www.e-stamp.com/

++ Verkauft Briefmarken online - in den USA
* http://www.stamps.com/

++ Neopost - übernimmt die E-Stamp Kunden
* http://www.simplypostage.com/

++ Die PC-Frankierung der Deutschen Post - so soll's funktionieren
* http://www.deutschepost.de/pc-frankierung/

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Neue / empfehlenswerte Webpages

5.1 nNL-Spezial: Herbstdepression ade!

In den Geschäften wird man zur Zeit schon wieder auf Weihnachten eingestimmt. In jeder Ecke steht einer der "so lieben" Weihnachtsmänner und grinst (dumm) vor sich hin. Dabei scheint es ihnen egal zu sein ob es draußen schneit oder regnet.
Es soll aber auch noch Menschen geben, die sich aber bei Regen und Nebel nicht den starren Blicken der "Rotmützen" aussetzen wollen und lieber die ungemütliche Jahreszeit zu Hause auf dem Sofa verbringen. Sollten Sie sich (so alleine auf der Couch) aber doch nicht so wohl fühlen, könnte ein Blick in unsere Anti-Depressions-Liste vielleicht das ein oder andere Unglück verhindern ;-)

++ Kleine Geschichten nehmen Sie mit auf die Gedankenreise
* http://www.gedankenspaziergang.de/
* http://www.sinnsprueche.de/

++ Online-Broschüre: Atemübungen & Muskelentspannung
* http://www.sozialnetz-hessen.de/ergo-online/HBS/Entspannung.htm

++ Das Geographie Quiz für die graue (Zellen) Tage
* http://www.geography-games.com/index.html

++ Flash: Ein Kobold führt Sie in eine virtuelle Abenteuerwelt
* http://library.thinkquest.org/25844/game/

++ Damespiel für die, die sonst alleine in die Mittagspause gehen
* http://www.bncgroup.net/checkers/

++ Mit den Gebrüdern Grimm entspannen
* http://www.gutenberg.aol.de/grimm/maerchen/0htmldir.htm
* http://www.t0.or.at/~lyrikmaschine/KINDER/index.htm
* http://www.fantasten.de/

++ Lust auf Kino, aber nicht alleine? Hier finden Sie Begleitung.
* http://www.new-in-town.de

++ Was ist in Ihrer Stadt "angesagt"
* http://www.freizeittip.de/
* http://www.freizeitnetz.de/
* http://www.meinestadt.de/

++ Witze, Comedy, Comics und mehr
* http://www.gutelauneseiten.de/index2.htm

++ Basteln Sie sich ein Weihnachtsmann fürs Fenster
* http://www.bastelfrau.de/
* http://www.sharelook.de/Freizeit/Basteln.html
* http://www.buntefenster.de/

++ Langweile? Mit der Online-Karaoke-Show nicht mehr lange!
* http://www.eatsleepmusic.com/free/

++ Depressiv? Testen Sie sich beim netdoktor
* http://community.netdoktor.com/ccs/de/depression/facts/testyourself/goldberg.jsp

++ Wie Lichttherapie gegen Depressionen hilft
* http://www.almeda.de/almeda/buch/1,1334,12822,FF.html

++ Ein gemeinnütziger Verein bietet kostenlos gezielt Hilfe an (z.B. bei Depression). Antwort per eMail innerhalb 24 Stunden.
* http://www.internet-notruf.de/

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5.2 Das kanadische Inselduell: Frieren in der Prärie

Während die Kandidaten beim deutschen Inselduell in die warme Südsee-Insel Simbang geschickt werden, müssen sich bei einer vergleichbaren Show in Kanada zwei Pärchen ins eiskalte Niemandsland begeben.

Reality Shows sind zur Zeit in aller Munde. Egal ob in Deutschland oder anderen europäischen Ländern - Shows wie Inselduell und Big Brother sind in!
Auch in Kanada hat man sich überlegt wie man mit dieser Idee Menschen an die Bildschirme und ins Internet bringen kann. Und heraus kam: Pioneer Quest - A Year in the Real West.

Die Konzepte der beiden Reality-Shows sind aber nicht zu vergleichen - anstatt in einem Raum eingeschlossen zu sein wurden zwei Paare in der kanadischen Wildnis von Manitoba ausgesetzt - auf den Spuren der ersten Siedler anno 1872. Wer dieses Geschichts-Abenteuer bis zum bitteren Ende durchzieht ist um ca. 150.000 DM (CAN $ 100.000) reicher.

Die zwei Paare leben wie die ersten Siedler: Mit Axt und Säge müssen Sie sich um das Holz zum Heizen und Kochen selber kümmern und zum Jagen stehen Ihnen Hilfsmittel wie Pfeil und Bogen zur Verfügung. Nur Verhütungsmittel und Medikamente erinnern die zwei Pärchen an das Leben im 21. Jahrhundert.

Unter "Our Pioneers" erfährt man mehr über die Leute, die sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben. Außerdem enthält diese Kategorie ein Photoalbum, ein Video- und Audio-Archiv sowie die Tagebücher der Pioniere, die die Erfahrungen der Aussteiger für die Netizens festhalten: Wie fühlt man sich beim Erlegen seines ersten Rebhuhns? Kann man ohne Badewanne leben?

Im Vergleich zu den kanadischen Abenteurern haben die deutschen BB-Bewohner aber ein wahres Luxusleben. Denn mit den 750 DM (CAN$500) die die kanadischen Kollegen für das ganze Jahr zur Verfügung haben, würde im Hürther Container wohl nicht einmal die Zigarettenrechnung gedeckt sein.

* http://pioneer.history.ca/

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5.3 Lonely Planet: Der Geheimtipp unter den Reiseführern

Die wenigsten Touristen wissen, dass die Bibel der Rucksacktouristen, der Lonely Planet, früher von nur einem australischen Ehepaar geschrieben wurde. Heute aber füllen über 300 Autoren den Geheimtipp unter den Reiseführern nach dem Motto: möglichst viel für wenig Geld.

Hat man schon eine gewisse Vorstellung was man im Urlaub erleben möchte - will man sich eher in der Sonne aalen oder doch lieber ein paar Abenteuer erleben - dann ist der "themes guide" genau das Richtige. Dort bekommt man thematisch verwandte Ziele aufgelistet. Man muss so z.B. nur noch entscheiden ob man sich lieber einen Sonnenbrand am Venice Beach (Los Angeles), Bondi Beach (Sydney) oder an der Copacabana holen will.

Brennen einem aber noch weitere wichtige Fragen bzgl. des künftigen Reiseziels unter den Nägeln, sollte man sich in der Rubrik "The Thorntree" mal umschauen. Dort findet man gute Tipps und Erfahrungsberichte von Urlaubern, mit deren Hilfe leidige Fehler vermieden werden können.

In Sachen Telekommunikation bietet die Seite unter "eKno" einen (zum Teil kostenpflichtigen) Service an (eMail, Fax, etc.). Und im sicheren "travel vault" [vault: Tresorraum] kann man alle wichtigen Informationen (Reiseschecknummern, Kreditkartennummern, etc.) "einschließen" und von jedem Ort in der Welt über einen persönlichen Schlüssel wieder abfragen - und merken muss man sich nur eine einzige URL (und die Adresse des örtlichen Internetcafes).

Will man in einer Stadt flexibel und immer up-to-date sein, aber nicht immmer die gebundene Version des Lonely Planet mit sich herumschleppen kann man sich für US$ 19.99 einzelne Stadtführer auch auf den Palm-Pilot laden. Einsam und verlassen wird man sich mit Hilfe all dieser Features bei seinen Reisen auf jeden Fall nicht mehr fühlen.

* http://www.lonelyplanet.com/

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5.4 Bullet-TV: Schüttel Dein Haar für mich

Heavy Metal? Gibt's diesen Musikstil überhaupt noch? In Radios wie auch bei MTV und VIVA fristen die harten Jungs seit Jahren eher ein Schattendasein. Der Glanz aus vergangenen Tagen ist genauso verblasst wie die blond-gefärbten Strähnchen der Hard-Rock-Sänger.

Da ist es eigentlich erstaunlich, dass es seit kurzem eine neue Website gibt die Heavy-Metal-Fans mit Video-Clips, Interviews, Songs und Infos versorgt - BULLET-TV.de .

Als "Top Videos" bietet die Seite ein wahres Arsenal an rund 200 Clips und Interviews. Wen es interessiert was Rock-, Metal- und Punk-Größen wie Biohazard, Iron Maiden, Scorpions, Die Ärzte oder Motorhead vom Internet halten und was sie sonst noch so zu sagen haben ist hier genau richtig aufgehoben.

Wer aber nicht nur an schlauen Sprüchen interessiert ist, kann sich unter "Free Tracks" auch Kostproben anhären - kostenlos und völlig legal! Das wird wohl auch der Grund sein warum keine AC/DC oder Metallica-Tracks zum Download abgeboten werden, sondern Lieder eher unbekannter Gruppen wie z.B. beim "FC St.Pauli-Sampler". Bullet-TV ist halt kein Napster!

Dass man immer auf dem Laufenden in der Szene bleibt, dafür sorgen die "Hot News". Oder wissen Sie schon, wo Campino von den Toten Hosen als Nacktmodell zu sehen ist?

Und auch ein Weihnachts-Gewinnspiel darf natürlich nicht fehlen. Was man gewinnen kann, ist aber leider noch unklar. Denn auf der "Giveaway"-Seite, auf der man sich die Gewinne aussuchen soll, prangt noch ein großes Baustellenzeichen - oder soll das etwa der Hauptgewinn sein...bei Hardrockern (wie unser Technischer Leiter) ist ja alles möglich.

* http://www.bullet-tv.de/

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TopNews Hardware / Software

6. Mac: Edler Freeware-Browser - Mit Prowler Bilder präsentieren

Das Standard-Programm zur Bildbetrachtung auf dem Mac heißt wohl 'Grafik-Konverter' (inzwischen als "GraficConverter" in Version 4.0) - nicht einmal das 'große' Photoshop bietet Funktionen wie eine Slide-Show (die Bilder werden bildschirmfüllend nacheinander angezeigt) oder einen Browser (alle Bilder werden verkleinert in einer Übersicht dargestellt).

Das kostenlose Programm "Prowler" bietet nun dem Shareware-GraficConverter in diesen Punkten Paroli: Unter einer grafischen Vollbild-Darstellung, die an Kai's Power Goo (oder andere Kai Krause-Programme) erinnert, kann man elegant durch Ordner voller Bild-Dateien scrollen, die auf Mausklick vergrößert dargestellt werden; der Menü-Punkt "Present Slideshow" startet die Dia-Vorführung.

Zur Präsentation von Bildern eignet sich Prowler somit optimal - zwar reagiert das Programm etwas träge (es sollte also mindestens ein schneller G3 sein), aber angesichts des günstigen Preises (Freeware ;-) ist Prowler auf jeden Fall einen Versuch wert.

++ Prowler 1.1 - Freeware
* http://homepage.mac.com/andrewcunningham/prowler/index.html

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7. PC: Schöner schonen mit dem adward-Bildschirmschoner (Freeware)

Bildschirmschoner gibt es gerade im Internet an jeder Ecke. Für den eigentlichen Zweck, den Schutz des Monitors, werden sie meist nicht mehr hergestellt. Unterhaltung steht jetzt im Vordergrund.

So auch beim Bildschirmschoner adward, der von den Entwicklern als "einziger Erlebnisbildschirmschoner der Welt" bezeichnet wird. Aktiviert wird adward, genauso wie jeder andere Bildschirmschoner auch, durch Inaktivität des Computer-Benutzers. Nach dem Start des Programms ruft adward verschiedenste Seiten im Netz auf und zeigt diese auf dem Bildschirm an. Gezeigt werden meist aktuelle Informationen wie z. B. der Wetterbericht, Nachrichten, das Kinoprogramm, TV-Tipps oder auch aktuelle Bilder von WebCams. Dazwischengeschaltet werden kurze Flash-Animationen mit Werbung (die aber ganz und gar nicht stören). Bei Interesse an einer gerade angezeigten Website genügt ein Mausklick und schon wird adward beendet und die aktuelle Seite im Browser aufgerufen.

Negativ aufgefallen ist aber, dass es noch ziemlich häufig vorkommt, dass adward bei der Anzeige von Flashanimationen zu schnell auf die nächste Seite umschaltet. Oft sind die Animationen noch nicht mal zu Ende aus dem Netz geladen worden, was einen Abbruch während des Abspielens verursacht.

Um abward nutzen zu können, wird der Microsoft Internet Explorer 5 und der Flash-Player 4 benötigt. Außerdem muss in den Netzwerk-Sicherheitseinstellungen "Active X" zugelassen werden. Dann noch schnell das ca. 500 KB große Programm downloaden und schon kann es mit dem "schönen schonen" losgehen.

* http://www.adward.de/

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OnlineMix

8. Am I Hot or Not?: Fragen Sie das Internet!

In der Internetbranche sind Erfolgsstories in diesen Tagen dünn gesät: laut Statistik geht jeden Tag eine dot.com-Firma pleite und Katzenjammer ist angesagt. Um so schöner, dass es immer noch kreative Köpfe gibt, die zeigen, wie man mit minimalem Aufwand Millionen von Besucher anlocken kann.

James Hong und Jim Young arbeiten im Silicon Valley und hatten eines Abends aus Spaß eine Idee: eine Seite zu programmieren, auf der Leute herausfinden können, wie gut sie wirklich aussehen. Heraus kam Am I Hot or Not: Sie geben die URL eines Fotos von sich an, das Foto wird in die Webseite eingebunden und alle Besucher der Seite können ihr Aussehen auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten.

Ein einfaches Prinzip, das aber genau den Geschmack der Internetsurfer trifft: die in ein paar Stunden zusammengeschusterte Seite wird inzwischen täglich über 3 Millionen mal abgerufen, an Wochenenden werden bis zu 7 Millionen Besucher registriert. Auch über den Zulauf an Freiwilligen können sich Hong und Young nicht beklagen: jeden Tag werden etwa 4.000 neue Bilder eingereicht.

Der Erfolg hat natürlich auch viele Nachahmer: inzwischen gibt es auch ein deutsches Am I hot or not, Am I Geek or Not für Computerfreaks und natürlich das in diesen Tagen unweigerliche Am I President or Not mit Gore, Bush und Konsorten. Ein paar findige Programmierer haben sogar das Voting-Modul geknackt und bieten jetzt die Möglichkeit, die Fotos nach Gesamtnote oder Stimmenanzahl zu sortieren.

Hong und Young sind vom Erfolg der Seite überrollt worden: noch haben sie keine Ahnung, ob und wie sie die Beliebtheit der Seite wirtschaftlich nutzen wollen. Eines haben sie aber schon versucht: eine Parodie ihrer eigenen Seite. Bei Am I Goth or Not werden nur Fotos von düsteren Grufties angenommen. Das Erfolgsrezept geht trotzdem auf: 200.000 Besucher kommen täglich vorbei.

++ Das Original: Wie heiss sind Sie?
* http://www.amihotornot.com/

++ Auf Deutsch
* http://www.amihotornot.de/

++ Für Computerfreaks:
* http://www.amigeekornot.com/

++ Für Präsidentschaftskandidaten:
* http://www.amipresidentornot.com

++ Für Grufties:
* http://www.amigothornot.com/

++ Die gehackte Auswertung (oft überlastet):
* http://log.waxy.org/hot/

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9. Der Provider-Kostentest (Das günstigste Internet-by-Call)

In Ausgabe 40/2000 haben wir angedroht, den Provider NGI aus der Top-Liste zu werfen, wenn sich die Einwahlprobleme nicht legen sollten. Viele Leser forderten nun in den letzten Wochen, diese Drohung doch endlich wahr zu machen.

  • Genauer betrachtet: die Top-Listen - wer kommt rein, wer fliegt?

    Auch wenn NGI nun wieder zu erreichen ist, klappt der Empfang und Versand der eMails noch nicht so ganz: Ankommende eMails werden oft verschluckt (keine Fehlermeldung beim Absender, trotzdem eine leere Mailbox), ausgehende eMails werden erst gar nicht angenommen.

    Darum möchte ich zum x-ten Mal darauf hinweisen: Es gibt eine Menge unabhängiger eMail-Provider, kostenlose (z.B. GMX, Web.de, ePost) sowie kostenpflichtige (z.B. Strato, Puretec) - wer da den 'mitgelieferten' Account des Internet-by-Call Providers nutzt, ist selber schuld.
    Ausfällige, wie derzeit bei NGI, sind zwar ärgerlich, problematisch wird aber der Provider-Wechsel: Wer den IbC-Provider wechselt, kann in der Regel auch nicht mehr auf den alten Account zugreifen - Stichwort: Kundenbindung. Denn bevor man die eMail-Adresse verliert, bleibt man lieber beim alten Provider, nicht wahr?

    Nur wegen den eMail-Problemen fällt NGI also nicht aus der Liste. Bleiben die Einwahlprobleme: Nach 18 Uhr geht bei NGI oft nichts mehr. Diese Problem teilt NGI allerdings mit vielen anderen günstigen Providern, allen voran: planet-interkom by call. Aber was haben Sie erwartet? Dass die preiswertesten Provider die hochwertigste Infrastruktur bieten? Wohl kaum.

    Es hat schon seinen Grund, weshalb in den beiden Top-Listen nur Provider ohne Vertragsbindung stehen: Bei evtl. auftretenden Einwahlproblemen wechselt man eben zum nächsten Provider in der Liste - ohne Gefahr zu laufen, eine Grundgebühr oder nicht genutzte Mindestabnahme bezahlen zu müssen.

    Solange ein Internet-Provider also nicht komplett vom Netz geht (wie NGI vor einigen Wochen...), dann bleibt er auch in der Liste; temporäre Einwahlprobleme beim Internet-by-Call sind auch nichts anderes als ein Gassen-Besetztzeichen bei einem Call-by-Call Ferngespräch.

    Wo wir gerade beim Thema "Top-Liste" sind: die Provider 't-link' und 'MDS-Online' werden ab dieser Ausgabe zu einem Eintrag in der TopFree-Liste zusammengefügt, als "Callino-Reseller". Immerhin gibt es inzwischen eine Vielzahl dieser 2,5-Pf-Provider, die nicht alle als eigenständige Provider in die Liste passen (Callino selbst bietet diesen Tarif übrigens nicht an).

    Wieder in der Liste ist auch 'talknet by call': Da die "talkcities", in denen der Talknet-Tarif gilt, inzwischen fast ganz Deutschland abdecken, steht der Tarif nun auf vielfältigen Leserwunsch wieder in der Liste - und das gleich doppelt: Man kann (unsinnigerweise erst unter "Anmeldung") wählen, ob man den Tarif mit Anmeldung (=Abrechnung über Konto) oder ohne (=Abrechnung über Telefonrechnung) wünscht. Entsprechend hoch ist dann auch der Preis - leider gilt der Tarif aber so oder so nur im ungünstigen Minutentakt.

  • Der Providerkostentest-Index: 2,73 Pf/min
    [gebildet aus dem Durchschnitt aller Top-Listen-Tarife]

  • Die TopFree-Liste
    (echtes Internet-by-Call: die Einwahl ist unverzüglich und ohne aufwändige Formalitäten möglich)

        +-----------+-----------+---------+-------------------------+
        | Nebenzeit | Hauptzeit | Taktung | Provider                |
        +===========+===========+=========+=========================+
        |  2,5  Pf  |  3,2  Pf  |   sec   | planet-interkom by call |
        |         2,9 Pf        |   sec   | msn easysurfer          |
        |         2,9 Pf        |   sec   | Yello Strom             |
        |  2,49 Pf  |  3,79 Pf  |   sec   | clara.net               |
        +-----------+-----------+---------+-------------------------+
        |         2,6 Pf        |  30-sec | World Online            |
        +-----------+-----------+---------+-------------------------+
        |         2,5 Pf        |   min   | Callino-Reseller: 1 2 3 |
        |         2,5 Pf        |   min   | SurfEU                  |
        |         2,5 Pf        |   min   | Comundo                 |
        |  2,48 Pf  |  3,48 Pf  |   min   | talknet by call         |
        +-----------+-----------+---------+-------------------------+
        |  4,9  Pf  |  1,9  Pf  |  3-min  | CompuServe Office       |
        +-----------+-----------+---------+-------------------------+

  • Die TopPro-Liste
    (anmeldepflichtiges Internet-by-Call: erfordert vorherige Anmeldung/Einzugsermächtigung)

        +-----------+-----------+---------+-------------------------+
        | Nebenzeit | Hauptzeit | Taktung | Provider                |
        +===========+===========+=========+=========================+
        |         2,49 Pf       |   sec   | NGI By Call             |
        |         2,9  Pf       |   sec   | Cisma By Call           |
        |  2,9  Pf  |  3,3  Pf  |   sec   | KomTel - 0800 FoniNet   |
        |  2,89 Pf  |  3,49 Pf  |   sec   | TiscaliNet by Call      |
        +-----------+-----------+---------+-------------------------+
        |  1,88 Pf  |  2,88 Pf  |   min   | talknet by call         |
        |  1,9  Pf  |  2,9  Pf  |   min   | Arcor - Online IbC easy |
        |  2,9  Pf  |  1,9  Pf  |   min   | freenet BusinessTarif   |
        |         2,48 Pf       |   min   | AddCom                  |
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    ++ Ältere Ausgaben des Provider-Kostentests finden Sie hier:
    * http://ame.de/news/letter/archiv

    ++ Ihre Meinung, Kritik und Provider-Infos an unseren Redakteur Toby Steininger:
    * mailto:ts@ame.de

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    Veranstaltungen

    10.1 NNG World Tour

    Die World Tour der "Nielsen Norman Group" hat in München vor allem ein Ziel: Die "usability" [=Nutzbarkeit] des Internets zu verbessern. Dafür wird unter anderem Jakob Nielsen höchst persönlich seine Erfahrungen zum Thema "The Fundamental Concepts of Web Usability" zum Besten geben.
    In den Tutorials können die Teilnehmer ihr Wissen u.a. in folgenden Gebieten vertiefen: Intro to Web Usability Testing, Advanced Usability Testing Methodology, E-Commerce Usability und The Art & Science of Web Design.

      + Datum:3. - 5. Dezember 2000
      + Ort:Marriott Hotel, München
      + Kosten:US$ 750 pro Kurs / "Main Event"
      + Veranstalter:   Nielsen Norman Group
      + Telefon:+1-732-933-0173
      + E-Mail:worldtour@planetconnect.com

    * http://www.nngroup.com/worldtour/cit_mu.html

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    10.2 Stream-Tipp der Woche: Online-Vortrag zum Thema Krafttraining

    Termin: 7. Dezember, ab 17:00 Uhr

    Die Zeit, der überfüllten Hörsäle ist vorbei.Immer öfter werden Vorlesungen an Unis auch per Internet übertragen, wie z.B. am Sportwissenschaftlichen Institut der Universität des Saarlandes.
    Prof. Dr. Dietmar Schmidtbleicher, ein Experte auf dem Gebiet Krafttraining, wird am 7. Dezember einen Online-Vortrag mit dem Titel: "Neuere Erkenntnisse zum effektiven Krafttraining" halten. Wer schon immer wissen wollte wie man aus einem Bierbauch einen Waschbrettbauch formt sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen.

    ++ 7. Dezember, ab 17.00 Uhr, Universität des Saarlandes
    * http://www.uni-saarland.de/ites

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    Lexikon der PC- und Online-Fachbegriffe

    11. Registry

    Die Registry ist eine Art Inventarliste des Betriebssystems Windows. Bis zur Version 3.1 noch aus zwei überschaubaren Dateien bestehend, handelt es sich ab Version 95 um eine regelrechte Datenbank. In ihr sind die ans Mainboard angeschlossene Hardware, die Konfiguration des Speichers und Einstellungen der Windows-Teilprogramme aufgelistet. Die Einträge befinden sich in den Dateien System.dat und User.dat und können über das Programm Regedit.exe bearbeitet werden.

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    Tipps & Tricks

    12. Der Suchmaschinen-Report (35) - Firstname

    Eine Suchmaschine der ganz besonderen Art ist Firstname - in dieser Namensdatenbank können angehende Mütter und Väter einen Namen für ihren Spross suchen und finden! Die Datenbank enthält mehr als 69.000 Vornamen aus aller Welt und lässt sich mit Hilfe einer progressiven Suchmaske auswerten. Hergestellt wird Firstname von der Dumrath & Fassnacht KG aus Hamburg.

    Die Suchmaske lässt dabei eine Reihe von Vorauswahlen zu, darunter den Anfangs- und/oder Endbuchstaben, eine Buchstabenfolge oder Buchstaben, die nicht im Namen enthalten sein sollen. Namen können von zwei bis 30 Buchstaben vordefiniert werden, auf weiblich, männlich oder beides eingestellt werden, und auch Doppelnamen und Palindrome lassen sich per Klick bejahen oder verneinen.

    Wer z.B. einen ähnlichen klingenden Namen wie den von Patentante Anna haben möchte, bekommt bei der Eingabe von Ann alle vorhanden Einträge aufgelistet - hier 754 Stück! Auch Modenamen lassen sich mit einem Namenspatron als wohlklingende Konstrukte kombinieren, wie z.B. Britney-Maria oder Jean-Luca.

    Bei einer Suche bekommt man alle vorhandenen Namen in alphabetischer Reihenfolge mit Gesamtzahl angezeigt. Biblische Namen sind mit einem Kreuz gekennzeichnet und das Geschlecht in den Farben hellblau und rosa. Vor jedem Namen befindet sich ein Klickfeld, um sich Namen für seinen persönlichen Notizzettel auszusuchen - hier kann man alle ausgewählte Namen ankreuzen und bekommt sie quasi als Bookmark-Liste in einem separaten Dokument abgelegt, das sich als Pop-Up-Fenster öffnen lässt. Die Einträge in diesem digitalen Notizbuch bleiben nur solange erhalten, wie die Verbindung ohne Unterbrechung mit www.firstname.de besteht. Der Notizzettel kann aber ausgedruckt oder als Textdokument gespeichert werden.

    Einige Namen führen auch direkt zur Namensdatenbank, wo man Informationen über den Ursprung herbekommt. So erfährt man z.B. dass Ulfried im Althochdeutschen Friede, Heimat und Erbgut bedeutet oder Uhl eine Kurz- und Koseform von Ulrich ist. In der Namensdatenbank kann man sich auch direkt seinen Namenstag anzeigen sowie die Namen nach Monaten und dem heutigen Datum auflisten lassen.

    Weiterhin gibt es ein Forum, einen Namen der Woche mit ausführlicher Erklärung, eine Link-Liste und ein Gewinnspiel. In einem Namens-Roulette kann man sich Namen per Zufallsgenerator suchen lassen, und die VIP-Namen geben Auskunft über Prominente von Albert bis Yutaka.

    Eine Top-Ten-Liste der beliebtesten Namen darf auch nicht fehlen (1999 bei den Neugeborenen übrigens Maria und Lukas), und über das Feld Bedeutung kann man eigene Infos und Erkenntnisse über einen Namenursprung an die Redaktion senden.

    Fazit: Eine wirklich hervorragende Datenbank für alle Namensuchenden und Interessierte an den Urspüngen unserer Vornamen, bunt und übersichtlich gestaltet, sehr informativ und unterhaltsam zugleich. Tipp!

    * http://www.firstname.de

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    13. netNewsLetter intern

    Impressum

    v.i.S.d.P: Thomas Aigner
    Redaktion: Achim Odziomek
    Mitarbeit: Tobias Steininger
    Doris Bimmer
    Sebastian Tuke
    Robert Zeithammel
    Uwe Wolfrum
    Gerold Riedmann
    Claudia Golombek
    HTML-Umsetzung:Sebastian Tuke
      

    Der "netNewsLetter" ist ein kostenloser Service der

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