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> 07.09.2000 < Ausgabe 36/2000

Top News Online

    1. ID Fraud - Identitätsdiebe im deutschen Web kaum erfolgreich
    2.
    Golem@home - Werden Sie zum Taufpaten eines Roboters
    3.
    Alles billig.de - Super24 bietet kostenlose Handy-Verträge
    4.
    DVD-Prozess - Die Cracks singen den Decodierungs-Code

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Top News Online

1. ID Fraud - Identitätsdiebe im deutschen Web kaum erfolgreich

Selbst eineiige Zwillinge haben mindestens ein Merkmal, mit dem sich ihre Identität unzweifelhaft feststellen lässt. Wenn jemand allerdings vorgibt, Sie zu sein, dann wird es schwierig. In USA nennt man das durch das Internet leider verstärkt auftretende Phänomen "ID Fraud": Betrüger beschaffen sich Ihre Identität und agieren als Sie, unter Ihrem Namen.

Was im Land der unbegrenzten Möglichkeiten leider relativ einfach ist: Durch die lebenslang gültige, achtstellige Sozialversicherungsnummer ist so gut wie jede Transaktion einem Urheber zuzuordnen. Hat man nun diese Nummer und den dazugehörigen Namen, kann man Führerscheine beantragen, Kreditkartengeschäfte abwickeln etc. Professionelle "Information Broker" bieten online an, diese Daten ab US$ 25 zu beschaffen.

Ein Pendant zur amerikanischen "Social ID Number" gibt es in Deutschland nicht. Nur die Personalausweisnummer, die derzeit von einigen Porno-Anbietern als vermeintlicher Jugendschutz verwendet wird, verrät Personendaten. Laut Rainer Richard vom Münchner Kommissariat für Internetkriminalität sei der Algorhythmus, der die Daten in der Nummer verschlüsselt, nicht öffentlich zugänglich. Tatsächlich sind die Zahlenfolgen aber für jeden Laien auf dem Personalausweis nachvollziehbar, sie enthalten nur das zuständige Bürgermeisteramt, Geburtsdatum, Ablaufdatum des Ausweises und mehrere Prüfziffern. Die Entschlüsselung, so verlautet es aus dem Umfeld des Chaos Computer Clubs, ist "kein Problem".
Ein weiterer Missbrauch nur mit der Personalausweisnummer ist allerdings nicht möglich: In Deutschland muss man entweder persönlich aufkreuzen, um seine Identität zu bestätigen oder zusätzliche Prozeduren "über sich ergehen" lassen, z. B. lästigen Papierkram erledigen. Dennoch ist dem "ID Fraud" kein Riegel vorzuschieben, Kreditkartenbetrügereien über das Internet sind auch hierzulande an der Tagesordnung. Schwerwiegendere Fälle sind bislang noch nicht bekannt - mit einer zunehmenden Verlagerung der behördlichen Aktivitäten ins Internet schließt Rainer Richard aber steigenden Missbrauch nicht aus.

Der US-Senat beschäftigt sich in diesen Tagen mit dem Thema "ID Fraud", nicht zuletzt, weil der Verwaltung immer mehr Anzeigen über einen ID-Missbrauch bekannt werden. Die US-Versicherung "Travellers" bietet bereits einen Versicherungsschutz genau für diesen Fall an. Einen anderen Weg gehen z. B. "Yahoo" und die "Deutsche Bank 24" mit der Yahoo-Card: Eine normale Kreditkarte, die jedoch zusätzlich den "eCash"-Service bietet. Hier kann der Käufer nur mit der auf seinem PC installierten Software einkaufen gehen. Allerdings auch nur bei angeschlossenen eCash-Händlern.
Die Hoffnungen ruhen auf der Digitalen Signatur, die aber noch immer auf sich warten lässt. Leichtfertiger Umgang mit persönlichen Daten wird damit aber weiterhin nicht abgedeckt...

++ Detektive finden für Sie "Identitätsdiebe"
* http://www.idscams.com/

* http://www.polizei.bayern.de/ppmuc/wir/index.htm

++ Die Travellers-Versicherung
* http://www.travelerspc.com/
* http://www.businesswire.com/webbox/bw.121699/193501361.htm

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2. Golem@home - Werden Sie zum Taufpaten eines Roboters

Die Wissenschaft hat das "Distributed Computing" entdeckt: Nach der NASA und dem Seti@home-Projekt, dem Krebsforschungsprogramm "Parabon" (siehe nNL 33/2000) kommt nun "Golem@home". Und bald auch die deutsche Variante "Eepsilon". Alle dienen sie der Forschung, alle nutzen die Kapazitäten vieler dezentraler privater PCs. Aber "Golem@home" simuliert zum ersten Mal erfolgreich den Entwicklungsprozess eigenständiger, sich selbst replizierender Roboter an Ihrem Heimcomputer.

Sie sehen aus wie kopflose Marionettenpuppen aus Holzstäbchen und tragen den Namen einer Figur aus der jüdischen Mystik, die Golem-Roboter. Und ohne das Zutun des Menschen tüftelt das Programm der US-Wissenschaftler Hod Lipson und Jordan Pollack die beste Möglichkeit für die leistungsfähigste Variante aus. Da es aber sehr viele Variationen gibt, lagern die Experten die Kapazitäten eben auf private Rechner in Form eines Bildschirmschoners aus: Sobald das kleine Progrämmchen heruntergeladen und als Screensaver aktiviert wird, beginnt er sein forschendes Eigenleben, sobald Sie sich eine Auszeit vom Computer gönnen. Die gewonnenen Daten werden dann, beim nächsten Onlinegang an den Homeserver der Wissenschaftler zurückgeschickt.

Ungewöhnlich ist nicht nur das Projekt sondern auch die Prämie: Jeder, der mitmacht kann "Taufpate" werden: Sie erhalten für auf Ihrem Computer entwickelte Geschöpfe das Recht am Copyright! Die Forscher beanspruchen lediglich das Recht, statistische Auswertungen des Projekts zu veröffentlichen.

Bislang kamen fast alle Initiativen des "Distributed Computing" aus den USA. Noch in diesem Jahr startet jedoch ein deutsches Projekt: "Eepsilon" von der Technischen Universität München in Weihenstephan. Die Molekularbiologen wollen nachvollziehen, wie sich Umweltfaktoren auf die Population und die Weiterentwicklung gefährdeter Arten auswirken. Projektleiter Laurence Löwe geht aber nicht den Weg über Screensaver sondern über Programme, die der forschende Laie "bewusst" auf seinem Rechner starten muss. Es stünden so viele Modelle mit verschiedenen Parametern zur Auswahl, dass ein Rechner alleine nicht alle nachprüfen könnte, so Löwe. Deshalb geht er den Weg des verteilten Rechnens. Noch wird in Weihenstephan aber fleißig programmiert.

Die Qual der Wahl ist aber jetzt schon groß genug: Wem spende ich meine wertvolle Rechnerzeit? Variiere ich zwischen der Suche nach Außerirdischen, der Krebsforschung und dem autonomen Roboter? Die Lösung: Geben Sie den ausgemisteten 486er nicht mehr in die Wiederverwertung, sondern installieren Sie auf allen alten Geräten eines dieser Programme! ;-)

++ Golem@home
* http://golem03.cs-i.brandeis.edu/index.html

++ Das Weihenstephaner "Eepsilon"-Projekt
* http://www.evolutionary-research.de/

++ Ein Golem in der jüdischen Sagenwelt
* http://www.paranormal.de/geister/geister2/golempara.htm

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3. Alles billig.de - Super24 bietet kostenlose Handy-Verträge

Der Telefondiscounter Super(010)24, laut Eigenwerbung "Deutschlands Telefondiscounter Nr. 1", macht wieder mit einem neuen Billig-Angebot auf sich aufmerksam: Nach Billig-Domains und -700- Nummern (siehe nNL 25/2000) gibt es nun Handy-Verträge ohne Grundgebühr:

Anders als "Prepaid"-Tarife, bei denen die Gesprächsminute bis zu 1,69 DM pro Minute kostet, handelt es sich hierbei um "normale" D1- und E-Plus-Verträge mit 24-monatiger Laufzeit (City-Gespräche für 15 Pf/min), aber eben ohne Grundgebühr!
Doch wie schon bei dem 0700-Nummern-Angebot ist nicht alles Gold, was glänzt; deshalb haben wir die Vertragsbedingungen einmal unter die Lupe genommen:

Es handelt sich tatsächlich um echte "T-D1 Telly"- bzw. "E-Plus Privat"-Tarife - allerdings wird der Mobilfunkvertrag weder mit Super24, noch mit T-D1 bzw. E-Plus abgeschlossen; stattdessen kommt der Vertrag mit dem Provider TelePassport zu dessen Konditionen zustande (nur dass eben die monatliche Grundgebühr des sogenannten "Super24 T-D1 Telly"- bzw. "Super24 E-Plus-Privat"- Tarifs entfällt).

Man spart also die 19,95 DM monatliche Grundgebühr bei dem E-Plus-, bzw. sogar 24,95 DM beim T-D1-Vertrag. Allerdings gibt es dafür auch nur eine "60/1"-Taktung (die erste Gesprächsminute zahlt man jeweils komplett, danach im Sekundentakt), der kundenfreundlichere Tarif mit 10-Sekunden-Taktung (normalerweise 5 DM Aufpreis) ist nicht möglich.

Das ist aber noch nicht alles: Zwar spart man in den ersten beiden Jahren 478,80 DM (E-Plus) bzw. sogar 598,80 DM (T-D1) Grundgebühr, dafür gibt's aber auch kein Handy dazu. Und wer vor lauter 'kostenlos' vergisst, seinen Vertrag mindestens drei Monate vor Vertragsende zu kündigen, muss ein ganzes Jahr weiterzahlen - denn dann wird die Grundgebühr (239,40 bzw. 299,40 DM jährlich) nicht mehr erlassen.

Fazit: In den ersten beiden Jahren keine Grundgebühr, dafür gibt's aber auch kein Handy, aber eine 60/1-Taktung. "Wenigtelefonierer" sind also auch weiterhin mit einem "Prepaid"-Paket (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop) ohne Vertragsbindung und mit Handy wahrscheinlich besser dran.
"Vertragskunden" sollten alle zwei Jahre lieber zu ihrem Händler gehen und sich ein neues Handy bei der Vertragsverlängerung in die Hand drücken lassen - nur wer kein neues Handy will und dafür mit einer neuen Rufnummer leben könnte, sollte sich das "Kostenlos"-Angebot von Super24 einmal überlegen.

++ Mobilfunkverträge ohne Grundgebühr in den ersten 24 Monaten:
* http://www.super24.de

++ Die Mobilfunktarife für die Super24-Angebote:
* http://www.telepassport.de/german/mobile/private/rates.htm
* http://www.telepassport.de/german/mobile/private/rates_d1.htm

++ Wirklich günstig für Einsteiger: D2-CallYa-Karte inkl. 25 DM Startguthaben und Sagem MC 922 Handy für 39,95 DM (ab 13.9.2000 erhältlich, sogar beim Tchibo-Händler um die Ecke):
* http://www.tchibo.de

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4. DVD-Prozess - Die Cracks singen den Decodierungscode

Der Streit um den Vertrieb und die Veröffentlichung der DVD- Cracksoftware DeCSS ist offiziell schon entschieden. Inoffziell so ganz aber doch nicht. Offiziell, also dem New Yorker Gerichtsurteil vom August zufolge, verstößt der DeCSS-Programmcode gegen den "Digital Millennium Copyright Act" (DMCA) und darf deswegen nicht mehr im Internet verbreitet werden (siehe nNL 34/00).
Die Fans von DeCSS scheint das aber nicht zu stören: Sie suchen nach immer kreativeren Methoden, das Verbot zu umgehen.

Die Idee, den Code auf ein T-Shirt zu drucken, war nur der Anfang; jetzt kam ein cleverer Programmierer auf die Idee, den Programmcode zu singen! Joe Wecker, der Sänger von "Descramble", pocht dabei auf sein Recht auf Meinungsfreiheit, ein Argument, das aber schon bei der Idee mit dem T-Shirt zu einer Vorladung vor Gericht geführt hat.

In der Zwischenzeit kann man sich das MP3 von "Descramble" von Joes Webseite herunterladen und den wohl unverständlichsten Song der Musikgeschichte anhören: Gesungene Kommandozeilen auf Englisch begleitet von einer etwas verstimmten Akustik-Gitarre. Ob das der Beginn eines neuen Trends ist? Werden Software-Updates in Zukunft nicht mehr aus dem Netz heruntergeladen, sondern im Radio als Lieder gesendet? Wird Windows 2000 gesungen auf eine Doppel-CD passen oder ist die Live-Version besser? Wann kommt der Grand Prix der Code-Musik präsentiert von Karl Moik und Linux-Erfinder Linus Torvalds?
Das ist, wie auch der DeCSS-Song, sicherlich die Musik der die Zukunft gehört - und den (Stefan) Raab-der-Woche haben sie auf alle Fälle sicher!

++ Noch kann man das "DeCSS"-T-Shirt bestellen, anziehen und Hacker werden:
* http://www.copyleft.net/item.phtml?dynamic=1&referer=%2Fcategory.p
html%3Fpage%3Dcategory_apparel.phtml&page=product_276_front.phtml

++ Auf Joe Weckers Seite gibt es "Descrambler" als MP3:
* http://www.joeysmith.com/~jwecker/

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Neue / empfehlenswerte Webpages

5.1 Countdown - Jetzt oder nie zu einer neuen Krankenkasse

Es ist bald mal wieder soweit: Der Stichtag, an dem Sie Ihre alte Krankenkasse hinter sich lassen können, um die wesentlich besseren Leistungen der neuen Kasse zu genießen. Hierfür ist in wenigen Tager der vorerst letzte Termin, bis zum 30. September haben Sie nur noch Zeit.

Seit 1997 ist es möglich, die Krankenkasse zu wechseln. Und wenn, dann natürlich in eine günstigere. Dieses Angebot gilt jedoch nur einmal im Jahr, 3 Monate vor Jahresende muss das Kündigungsschreiben bei Ihrer derzeitigen Krankenkasse vorliegen (formlos zwar, aber schriftlich - und am besten per Einschreiben). Dann stehen Ihnen die Türen offen, bis zum 31. Dezember haben Sie Zeit, sich bei der Kasse Ihrer Wahl anzumelden.

Der Wechsel ist im Grunde mit keinen Risiken verbunden, der Gesetzgeber hat die Kassen zu einem gewissen Standard-Leistungspaket verpflichtet. Dabei liegen die Beitragssätze aber zwischen 14,7 und 11,2 Prozent, was bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 5.000 DM knapp 90 DM Unterschied ausmacht. Im Prinzip gilt: Je mehr Sie verdienen, umso mehr können Sie durch einen Wechsel einsparen.
Um Ihnen eine Entscheidung zu erleichtern gibt es im Internet verschiedenste Angebote, die einen Preisvergleich der geltenden Beitragssätze aufgelistet haben.

++ Leistungs- und Preisvergleich der Stiftung Warentest
* http://www.warentest.de/wtest/plsql/sw_test.anzeige_5zeiler
?kontaktnr=0&tmp_inh_id=18475

++ Focus listet 160 Krankenkassen auf
* http://finanzen.focus.de/D/DA/DAL/DALD/dald.htm

++ Die 10 Besten je Bundesland im Preis-Leistungsvergleich
* http://www.billigekrankenkassen.de/preise/preise.html

++ Lassen Sie Ihre Beiträge online berechnen
* http://www.neuekrankenkasse.de/calculator.jsp

++ Linksammlung zu allem, was mit Krankenkasse zu tun hat
* http://www.bellnet.com/suchen/wirtschaft/versicherungen/krankenversicherung.html

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5.2 Wasserdichte WebCam geht "Nessie" auf den Grund

Dass das Ungeheuer von Loch Ness seit geraumer Zeit weltweit per Webcam gejagt wird, ist nichts Neues. Der Erfolg der Aktion ist bislang nicht unbedingt berauschend: Nur ein texanisches Ehepaar will am 5. Juni 1999 "etwas" gesehen haben - und das auch nur gerüchteweise. Jetzt steigen die Chancen, das legendäre Ungetüm zu sichten, beträchtlich. Denn die Schotten rücken "Nessie" mit einer Unterwasser-Kamera auf die Pelle. Seit wenigen Tagen läuft die Internet-Videoüberwachung auch da, wo das Ungeheuer hausen soll: Auf dem steinigen Grund des schottischen Sees.

Sollten Sie nach stundenlangem Ausharren vor dem ruckeligen Livestream dann doch nicht dem Ungeheuer von Loch Ness in die Augen blicken, so haben Sie dennoch die Bekanntschaft mit unzähligen Forellen und Lachsen gemacht. Hin und wieder ist eine Bildverbindung zum Grund des Sees nicht möglich - wohl dann, wenn "Nessie" ungestört sein will...

++ Die Unterwasser-WebCam
* http://www.lochness.scotland.net/

++ Ein Muss für Nessie-Jäger
* http://www.nessie.co.uk/

++ Das Ungeheuer und sein Fanclub
* http://www.nessie-fanclub.com/

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5.3 Die Web-Zukunft hat für die Simpsons begonnen - Mit Futurama

Am vergangenen Montag war es endlich soweit. Dank Pro7 können nun auch deutsche Haushalte und ortsansässige Matt Groening Fans endlich seinen zweiten Streich im Fernsehen verfolgen. "Futurama", der Simpsons-Nachfolger erfreut sich mit seinen glupschaugigen Hauptdarstellern in den USA schon seit März 1999 großer Beliebtheit. Was das Fernsehen aber nicht kann: Z. B. einen Storyguide anbieten, der über die nächsten Folgen informiert - was das Internet doch gerne übernimmt und so wieder mal einen Schritt schneller ist.

Doch wer ist nun eigentlich Fry? Haben Roboter Gefühle? Wie kann einer, der 1974 geboren ist, im Jahr 3000 noch immer jung und frisch aussehen? Wer noch nichts über "Futurama" weiß oder aber sich zum Insider entwickeln möchte, der kann auf der Seite "futuramaoutlet.com" alles Interessante (Fry trank in seiner Schulzeit wöchentlich 100 Dosen Cola und hatte deswegen schon drei Herzinfarkte) und Wichtige (wie ist es möglich, dass Fry seinen 149 Jahren älteren Neffen kennen lernt?) gut aufbereitet finden. Neben allgemeinen Infos und den Lebensläufen der "überbissigen" Hauptdarsteller kann man sich außerdem vom Bildschirmschoner bis hin zu 3D-Animationen alles runterladen. Sollten aber doch noch Fragen offen bleiben, kann man im Chat-Room mit anderen "Futurama-Süchtigen" einfach weiterdiskutieren.

Unter "futurama.de" steht nun auch das deutsche Pendant zum amerikanischen Original online. Wer über die deutschen Folgen immer (u. a. durch den Futurama Newsletter) auf dem Laufenden sein möchte, ist damit gut bedient. Für echte Fans bietet die amerikanische Seite aber zur Zeit noch viel mehr Infos über Fry, Bender und Leela. It's your choice!

* http://www.futuramaoutlet.com
* http://www.futuramaoutlet.de

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5.4 Durchsagen, die das Leben schreibt - Bitte nie überhören

Auf Bahnhöfen, im Supermarkt oder am Flughafen, man hört sie überall: Durchsagen. Das ewige "Herr Mayer bitte zur Information" kann einem wirklich auf den Geist gehen, denn man muss einfach hinhören. Deshalb müssen einige Besucher des Londoner Flughafens Heathrow gehörig gestutzt haben, als sie plötzlich zu hören bekamen: "I have been fired and bye-bye everybody - to the information, please!"

Nein, die Dame am Mikro hatte nicht gerade ihren Job hingeworfen; sie war - wie einige andere - einem Streich zweier Moderatoren des Londoner "Radio One" zum Opfer gefallen. Die beiden hatten sich als Taxifahrer verkleidet und hatten Schilder mit exotischen Namen, die sie ausrufen lassen wollten. Auf den ersten Blick sind Namen wie "Arhevbin Fayed" oder "Bybeiev Rhibodie" nicht verdächtig, doch englisch ausgesprochen wird daraus schon mal ein auf dem ganzen Flughafen hörbarer ungewollter Abschied des Bodenpersonals.
Jetzt gibt es die besten Durchsagen online zum Anhören und Herunterladen und wer die Seite einmal abgesurft ist, wird ab jetzt immer genau hinhören, wenn wieder jemand ausgerufen wird. Vielleicht die Herren "Ihabka Nenbogmer" und "Chmaisa LeShin"?

* http://www.twilight3d.com/humour/temp/

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TopNews Hardware / Software

6. Mac: Mehrere Objekte auf einmal öffnen mit MultiAlias (Freeware)

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Programm, eine Datei oder einen Ordner zu öffnen: Entweder man klickt das Objekt direkt an oder man erreicht es über eine Alias-Datei oder über das Apple-Menü, eine F-Taste, usw. Nur eines kann man nicht: Mehrere Objekte gleichzeitig öffnen.

Wenn man dennoch mehrere Objekte auf einen Rutsch öffnen möchte (wie z. B. das eMail-Programm und den Web-Browser oder das Grafikprogramm und alle dazugehörigen Dokument-Ordner) gab es bisher nur wenig komfortable Möglichkeiten: Zum einen die gängige Vorgehensweise, mehrere Aliasdateien nebeneinander auf den Schreibtisch zu schaufeln und dann immer auf einmal auszuwählen, oder die andere Möglichkeit, schnell mal ein kleines AppleScript zu schreiben, das automatisch die gewünschten Objekte auf einmal öffnet.

Noch viel praktischer geht es mit dem Programm "MultiAlias": Einfach die gewünschten Programme, Dateien und/oder Ordner auf das Programm-Icon ziehen und schon erscheint ein neues 'MultiAlias': Eine Datei, die beim Doppelklick nicht nur eine, sondern eben gleich alle Objekte auf einmal öffnet. Netter Nebeneffekt: Dadurch, dass man jetzt mehrere Alias-Dateien zu einigen wenigen zusammenfassen kann, wirkt der Mac-Schreibtisch doch gleich erheblich aufgeräumter.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Programm, das per Doppelklick auch wieder alle Programme, Dokumente und Ordner auf einen Rutsch schließen kann...

++ MultiAlias 1.0.1 - klein, fein, Freeware:
* http://www.kanzu.com/miniapps.html

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7. PC: Nie mehr rote Augen - Paint Shop Pro 7 ist rundum erneuert

Es ist wohl eines der bekanntesten Grafik- und Bildbearbeitungs-Tools weltweit: Paint Shop Pro aus der amerikanischen Softwareschmiede Jasc. In Kürze erscheint die 7. Version des beliebten Programms, daher haben wir die Beta 5 für Sie etwas genauer unter die Lupe genommen.

Besonders in den Bereichen Fotobearbeitung und Web-Publishing gibt es zahlreiche neue Funktionen. Mit nur einem Klick lassen sich z.B. rote Augen aus Fotos entfernen. Und mit der automatischen Kontrastverbesserung sehen Ihre digitalen Aufnahmen noch besser aus.
Auch die Zeichenwerkzeuge wurden erneuert. So ist es beispielsweise möglich, Texte und Zeichenobjekte mit Texturen und Mustern zu versehen. Desweiteren verbesserten die Entwickler die Möglichkeiten mit vektorbasierten Elementen zu arbeiten. Und wenn Sie Grafiken für Webseiten erstellen, bietet PSP nun die Option an, die erstellten Dateien in bis zu drei verschiedenen Web-Browsern als Vorschau darzustellen. Außerdem lassen sich auch problemlos Mouse-Over-Effekte und Image-Maps erstellen. Und damit Ihre Ergebnisse auch bei einem Systemabsturz (der ja unter Windows besonders gerne auftritt) nicht verloren gehen, speichert PSP die Daten automatisch in einem einstellbaren Intervall ab.

Dass es sich bei Paint Shop Pro nicht mehr um eine kleine Shareware handelt lässt sich auch vor der Benutzung des Programmes schon feststellen. Denn die Beta-5 ist knapp 30 MB groß, die erst einmal downgeloadet werden müssen. Aber auch der Preis ist gestiegen. Mittlerweile sind nach Ablauf der Testphase US$ 109 fällig. Was, verglichen mit ähnlichen Programmen, aber noch einigermßen erschwinglich ist!

* http://www.jasc.com/psp7.asp

++ Bei Tucows steht die Beta auf Servern in aller Welt zum Download bereit:
* http://download.tucows.com/perl/generic.html?Target=/adnload/dlpsp.html

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OnlineMix

8. Schul-Wettbewerb: "Stars @ Bytes" soll das Internet vermarkten

Du träumst davon, ein Star zu werden? Fotografen umringen dich, Blitzlichter überall? Es geht auch anders! Heute werden die neuen Stars im blauen Licht der PC-Bildschirme geboren! So wollen Bundeswirtschaftsministerium und der Zeitbild-Verlag mit dem Wettbewerb "Stars @ Bytes", Schüler für Informationstechnologien zu begeistern.

Stars @ Bytes will Ideen und Visionen fördern, die zeigen, wie das Internet dem Zusammenleben aller Menschen nutzen, den Service in Deutschland verbessern oder Menschen den Einstig ins Internet schmackhaft machen kann. Dabei ist der Kreativität der Schüler keine Grenzen gesetzt. Was zählt, ist die Idee. Die Umsetzung kann dann je nach Belieben gewählt werden.
Die besten Vorschläge werden mit der Cyber-Trophäe "Bit-Star" (silberne Imitation des Hollywood-Oscars) prämiert. Zu gewinnen gibt es außerdem Preise die von Besuchen bei Wirtschaftsminister Müller, einem Formel-1 Rennen oder bei Amazon.com in den USA bis zu Sachpreisen wie Handys oder Digitalcameras reichen.

Doch nicht nur die Kiddies sind aufgefordert mitzumachen, auch auf die Lehrer haben es die Veranstalter abgesehen: Stars @ Bytes stellt interessierten Lehrern extra erarbeitete Materialien zum Thema "Arbeit mit und im Internet" zur Verfügung. Und in einem Wettbewerb können die Pädagogen zeigen, wie kreativ Sie das Internet im Unterricht einsetzen.

Vorschläge können noch bis zum 20. Dezember 2000 in den Kategorien "Internet für alle", "Service im Netz", "Magazin der Zukunft", "Cyber-Outfit", "Produkt-Innovation", "Werbung und Multimedia-Kunst" abgegeben werden.

Die Stars@Bytes-Webseite selbst lässt allerdings einiges zu wünschen übrig: Die Navigation ist umständlich, die einzelnen Themenbereiche sind immer nur über den Umweg der Startseite erreichbar. Damit hätte die Webpage bei keinem Wettbewerb einen Preis gewonnen! Aber glücklicherweise steht sie nicht zur Wahl!

* http://www.stars-bytes.de

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9. 0700 - Lebenslang für null Mark

Die einzige Möglichkeit, nach dem dritten Umzug und dem zweiten Handy-Providerwechsel doch noch telefonisch erreichbar zu bleiben, ist eine 0700er-Nummer. Nach Super24.de (siehe nNL 25/2000) bietet der Kommunikationsdienstleiter "M"Net", an dem auch die Münchner Stadtwerke beteiligt sind, ein kaum schlagbares Angebot für all diejenigen, die sich erst mal eine der begehrten Nummern sichern wollen. Es fällt zwar - wie bei jedem Mitbewerber auch - die gesetzliche Gebühr von 125 Mark an, aber bisher wurde noch kein 0700-Besitzer zur Kasse gebeten. Das soll sich aber bereits in einigen Monaten ändern, prophezeit RegTP-Sprecher Harald Dörr, wenn die Behörde bei allen Benutzern mit dem Nachkassieren beginnt.

Während die Telekom für die Einrichtung 50 DM, monatlich dann 15 DM verlangt und Arcor sich mit 30 DM bei der Bereitstellung zufrieden gibt, dafür aber 25 Mark pro Monat nimmt - ist das verlockende "0700 Light"-Angebot des Münchner Unternehmens unschlagbar. Keine Grundgebühr, keine Kosten für die Weiterleitung - man muss nicht einmal bei M"Net Kunde sein, wie Unternehmenssprecherin Kristina Hofmann dem netNewsletter bestätigte. Einziger Pferdefuß: Die 0700er Nummer kann derzeit (wie bei Super24.de) nur auf einen Festnetzanschluss im Bundesgebiet umgeleitet werden, weitere Programmierungsmöglichkeiten (Mobilfunknetze, Ausland) werden erst im nächsten Jahr folgen - im Gegensatz zu Super24.de .

Wenn Sie sich schon jetzt unter 0700-IHRNAME anrufen lassen wollen, zahlen die Anrufer derzeit 24 Pfennig pro Minute - aber schließlich geht es ja erst mal darum, dass die persönliche Vanity-Nummer gesichert ist.

++ M''Net: 0700 Light
* http://www.mnet-call.de/fr_sond.htm

++ Information der Regulierungsbehörde
* http://www.regtp.de/reg_tele/start/in_05-06-03-02-00_m/fs.html

++ Vanity-Rechner von ARCOR
* http://www.arcor.net/telefon/arcor_0700/index.shtml

++ Bietet fast alle Infos zu den verschiedenen Anbietern.
* http://www.0700info.de

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10. Der Provider-Kostentest (Das günstigste Internet-by-Call)

Letzte Woche haben wir über den "Arcor - Online Power"-Tarif berichtet - leider hatte sich dort ein kleiner (aber dennoch bedeutender) Fehler eingeschlichen: Beim Tarif "surf callino plus" kostet die Minute zwar ebenfalls 1,9 Pfennig, allerdings hat man nur fünf Stunden Mindestumsatz - und nicht etwa zwanzig Stunden, wie bei "Arcor - Online Power". Somit ist der Callino-Tarif auf jeden Fall der günstigste Power-Tarif. Vielen Dank an alle Leser, die dies bemerkten!

Wer gerne für 1,9 Pf/min surfen würde, aber trotzdem von der Vertragsbindung mit monatlichem Mindestumsatz abgeschreckt wird, findet nun - wieder bei Arcor - eine weitere Alternative:

  • Genauer betrachtet: Arcor - Online Internet by Call easy

    Auch beim 'easy'-Tarif von Arcor gibt es die Online-Minute schon für 1,9 Pfennige - allerdings nur ab 18 Uhr und am Wochenende. Zur Hauptzeit fallen 2,9 Pfennig an, dafür gibt es aber keinen störenden Mindestumsatz, wie beim 'Power'-Tarif.

    Abgerechnet wird leider nur im Minutentakt und man muss sich, wie bei Arcor üblich - erst online anmelden und die Zugangsdaten per Post abwarten. Deshalb landet der 'Arcor easy'-Tarif 'nur' in der TopPro-Liste.

    Dennoch: Mit 1,9 Pfennig ist Arcor Preisbrecher beim Internet-by-Call (wenn man einmal von CompuServes Hauptzeit-Tarif mit Dreiminutentakt absieht -> TopFree-Liste). Selbst wer zur Hauptzeit genauso lange online ist wie zur Nebenzeit, zahlt im Durchschnitt nur 2,4 Pf/min - das verbessert sogar den Wert unseres Providerkostentest-Indexes.

    ++ Arcor - Online Internet by Call easy:
    * http://www.arcor.de/internet/arcor_online/ao_ibc_easy.shtml

    ++ 1,9 Pf/min rund um die Uhr bei mind. fünf Stunden im Monat:
    * http://www.surf-callino.de/tarife/tarife_index.html

  • Der Providerkostentest-Index: 2,73 Pf/min
    [gebildet aus dem Durchschnitt aller Top-Listen-Tarife]

    Aufgrund der vielen Leserbriefe der letzten Tage möchte ich nun noch auf zwei Punkte eingehen:

    *Comundo* ist letzte Woche nicht aus der TopFree-Liste geflogen, da der 2,5-Pf-Tarif auch weiterhin gilt; jetzt erst mal bis offiziell Ende September. Sollte der Minutenpreis allerdings wieder erhöht werden, fliegt Comundo natürlich; mit 2,9 Pfennig minutengenau hätte Comundo genausowenig in der Top-Liste zu suchen wie z. B. Shells "12move"-Tarif.

    *NGI und T-DSL* Vorletzte Woche stand im Providerkostentest, der Provider NGI würde seine Tarife voraussichtlich ab September auch für den HighSpeed-Zugang der Telekom, T-DSL, anbieten. Daraus ist erst mal nichts geworden, aber es sei weiterhin geplant, heißt es. Mal sehen, wer jetzt als erster zur T-Online-Konkurrenz bei T-DSL wird: NGI oder etwa doch AOL...?

    ++ Infos zu T-DSL über NGI:
    * http://www.onlinekosten.de/news/artikel.php3?id=3274&drucken=1

  • Die TopFree-Liste
    (echtes Internet-by-Call: die Einwahl ist unverzüglich und ohne aufwändige Formalitäten möglich)

          +-----------+-----------+---------+------------------------------+
          | Nebenzeit | Hauptzeit | Taktung | URL  Provider                |
          +===========+===========+=========+==============================+
          |  2,5  Pf  |  3,2  Pf  |   sec   | [1]  planet-interkom by call |
          |  2,49 Pf  |  3,79 Pf  |   sec   | [2]  clara.net               |
          |         3,3 Pf        |   sec   | [3]  msn easysurfer          |
          +-----------+-----------+---------+------------------------------+
          |         2,6 Pf        |  30-sec | [4]  World Online            |
          +-----------+-----------+---------+------------------------------+
          |         2,5 Pf        |   min   | [5]  t-link                  |
          |         2,5 Pf        |   min   | [6]  MDS-Online              |
          |         2,5 Pf        |   min   | [7]  SurfEU                  |
          |         2,5 Pf        |   min   | [8]  Comundo (bis 30.9.00)   |
          +-----------+-----------+---------+------------------------------+
          |  4,9  Pf  |  1,9  Pf  |  3-min  | [9]  CompuServe Office       |
          +-----------+-----------+---------+------------------------------+

    [1]  http://www.planet-interkom.de/planet/access/access_index.asp
    [2]  http://www.claranet.de/dialup/tarife.html
    [3]  http://www.msn.de/msneasysurfer.asp
    [4]  http://www.worldonline.de
    [5]  http://www.t-link.de
    [6]  http://www.mds-online.net/preise/index.html
    [7]  http://register.surfeu.de/de_signup/
    [8]  http://www.comundo.de/service/about_us.html
    [9]  http://www.compuserve.de/cso/_promo/preis.jsp?pid=0000

  • Die TopPro-Liste
    (anmeldepflichtiges Internet-by-Call: erfordert vorherige Anmeldung/Einzugsermächtigung)

          +-----------+-----------+---------+------------------------------+
          | Nebenzeit | Hauptzeit | Taktung | URL  Provider                |
          +===========+===========+=========+==============================+
          |         2,49 Pf       |   sec   | [1]  NGI By Call             |
          |         2,9  Pf       |   sec   | [2]  Cisma By Call           |
          |  2,89 Pf  |  3,49 Pf  |   sec   | [3]  TiscaliNet by Call      |
          +-----------+-----------+---------+------------------------------+
          |  1,9  Pf  |  2,9  Pf  |   min   | [4]  Arcor - Online IbC easy |
          |         2,48 Pf       |   min   | [5]  AddCom                  |
          |         2,5  Pf       |   min   | [6]  planet-interkom premium |
          |         2,5  Pf       |   min   | [7]  freenet SorglosTarif    |
          +-----------+-----------+---------+------------------------------+

    [1]  http://www.ngi.de/net/net_products/net_prod_bycall.html
    [2]  http://www.cisma.de/internet/antrag/antrag.htm
    [3]  http://service.tiscalinet.de/signup/popups/uebersicht.asp
    [4]  http://www.arcor.de/internet/arcor_online/ao_ibc_easy.shtml
    [5]  http://www.addcom.de
    [6]  http://www.planet-interkom.de/planet/access/access_index.asp
    [7]  http://www.freenet.de/freenet/home/tarife/tarifinfo_einsteiger.html

     

    ++ Ältere Ausgaben des Provider-Kostentests finden Sie hier:
    * http://netNewsLetter.de/archiv

    ++ Ihre Meinung, Kritik und Provider-Infos an unseren Redakteur Toby Steininger:
    * mailto:ts@ame.de

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    Veranstaltungen

    11.1 GeoViSC'2000 in Münster

    Raumbezogene Daten zu visualisieren - darum dreht sich am 25. September alles in den Räumen der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Praktische Anwendung finden ähnliche Visualisierungsprojekte bereits auf der Expo (nNL 28/2000). Auf diesem Workshop soll nun diskutiert werden, wie sich das Zusammenspiel von Geoinformatikern und Kartographen sowie allen beteiligten Wissenschaften optimieren lässt. Auch die Rolle der Virtual Reality in der Forschung, insbesondere den Geowissenschaften wird beleuchtet.

      + Datum:25. September 2000
      + Ort:Westfälische Wilhelms-Universität, Münster
      + Kosten:DM 80,-
      + Veranstalter:Institut für Geoinformatik, Münster
      + Ansprechpartner:  Christoph Uhlenküken
      + Telefon:0251/8338407
      + E-Mail:geo.visc@uni-muenster.de

    * http://ifgi.uni-muenster.de/

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    11.2 Live-Stream-Tipp der Woche: Open Art 2000 live in München

    Die Multimediale Kunst steht im Mittelpunkt der diesjährigen "Open Art 2000" in München. Insgesamt 65 private Galerien beteiligen sich an dem "Streifzug durch die Bildende Kunst". An allen drei Veranstaltungstagen werden virtuelle Rundgänge angeboten, die Sie natürlich live im Internet verfolgen können. Möglich macht es das "Urban Jungle Pack" (UJP), das erstmals auf der Loveparade in Berlin den Härtetest zu bestehen hatte.

    ++ Vom 8. - 10. September, virtueller Rundgang jeweils ab 11 Uhr
    * http://www.openart.de/programm.html

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    Lexikon der PC- und Online-Fachbegriffe

    12. Burnrate

    So wie bei Dampfloks ständig Kohle nachgelegt werden muss, um vorwärts zu kommen, werden Internet-Start-ups mit dem Geld von Wagnis-Kapitalfirmen befeuert. Die Summe, die auf dem unsicheren Weg zum Profit draufgeht, wird in der Branche Burnrate (Verbrennungsrate) genannt. Beim spektakulär gescheiterten Online-Modehaus Boo.com betrug sie satte 120 Millionen Dollar (128 Mio. Euro), weshalb manche bereits das Wort flushrate vorziehen - ab ins Klo.

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    Tipps & Tricks

    13. Der Suchmaschinen-Report (23) - Junges Lektorat

    Das Junge Lektorat ist ein Portal für werdende Autoren, Schriftsteller, Texter und Literaturinteressierte. Die Grundidee dahinter ist, ein Forum zu bieten, um eigene Texte von anderen Schreibern kostenlos korrigieren und bewerten zu lassen. Dazu kann man seine eigenen Kreationen an einen der Lektoren senden, oder auch selbst Lektor werden und andere Werke bewerten.

    Neben diesem Service ist das Junge Lektorat als kleiner Literatur-Guide im Netz gestaltet. Die Suchmaschine Sniffy sucht dazu nach angemeldeten Literatur-Links jenseits von Amazon, BOL, Heyne, Rowohlt und Co. Hauptsächlich sind hier kleinere Bücher-Websites aufgelistet, ob Selbstverfasstes unterschiedlichster Qualität, Nachschlagequellen, Fansites, Autoren-Websites, Genre-Seiten und mehr zwischen Frühlingsgedichten, Dramen, Krimis und Science Fiction.

    Die Suche selbst ist dabei auf die nötigsten Optionen beschränkt. Man kann nach Worten oder Phrasen suchen und per Klick eine Kindersicherung aktivieren. Die Treffer werden ohne erkenntliches Kriterium mit Titel, URL und kurzer Beschreibung aufgelistet. Dazu kann man neue Seiten anmelden, sich die neuesten URLs anzeigen oder per Zufallsgenerator eine beliebige Website aussuchen lassen.
    Dazu hat das Junge Lektorat noch einige themenbezogene Features zu bieten, darunter News und Diskussionen aus der schreibenden Zunft von Stephen King über das Literarische Quartett bis zur neuen Rechtschreibung, einen nicht funktionierenden Chatroom, Links, Buchkritiken und sogar Belletristik und Sachtexte zum Download als RTF- oder DOC-Files.

    Fazit: Auch wenn die Suchmaschine Sniffy hier nur als Zusatz-Service gedacht ist, könnte man diese noch um zusätzliche Suchoptionen erweitern und vielleicht noch einen ausführlicheren Themenguide hinzufügen. Ansonsten ist das Junge Lektorat ein kleines, aber übersichtliches, durchdachtes und engagiertes Literatur-Portal, das mit dem Lektoratsdienst einen nützlichen Service für alle Autoren aufweist.

    * http://www.jl-verlag.de/jl/sniffyframeset.htm

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    netNewsLetter intern

    14. Impressum

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    Mitarbeit: Tobias Steininger
    Gerold Riedmann
    Sebastian Tuke
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    Robert Zeithammel
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    Claudia Golombek
    HTML-Umsetzung:Sebastian Tuke
      

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